Stimmen, Vergangenheit

Stimmen aus der Vergangenheit / Wie wir GlaubenssĂ€tze aus der Kindheit fĂŒr uns nutzen

16.01.2025 - 04:15:00

Baierbrunn - Anmoderation: Es gibt SĂ€tze, die wir als Kind gehört haben und die uns als Erwachsene immer noch beeinflussen. Zum Beispiel: Die Wohnung muss immer vorzeigbar sein. Man sollte stets tadellos aussehen. Man muss dafĂŒr sorgen, dass es allen anderen gut geht, bevor man sich um sich selbst kĂŒmmert. Wie wir am besten mit solchen so genannten GlaubenssĂ€tzen aus der Kindheit umgehen, dazu Marco Chwalek:

Sprecherin: GlaubenssĂ€tze sind wie Stimmen aus der Vergangenheit. Sie können uns beflĂŒgeln, aber auch hemmen. ZunĂ€chst einmal sollten wir ĂŒberprĂŒfen, ob wir uns nach GlaubenssĂ€tzen richten, ohne es ĂŒberhaupt zu merken, empfiehlt Karin Priehler vom Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber":

"Viele von uns haben GlaubenssĂ€tze aus der Kindheit verinnerlicht, ohne dass uns das bewusst ist. Wenn wir zum Beispiel frĂŒher regelmĂ€ĂŸig gehört haben "du musst immer fĂŒr andere da sein" oder "nimm dich nicht immer so wichtig, die Pflicht geht nun mal vor", dann kann das unseren Alltag stark beeinflussen. Das gilt vor allem fĂŒr pflegende Angehörige."

Sprecherin: GlaubenssĂ€tze können dafĂŒr sorgen, dass wir sehr hohe AnsprĂŒche an uns selbst stellen. Das fĂŒhrt zu einem stĂ€ndigen Druck:

"Manche haben zum Beispiel Probleme damit, Hilfe von Pflegediensten in Anspruch zu nehmen oder die erkrankte Person in Kurzzeitpflege zu geben. Sie glauben, dadurch ihrer Verpflichtung nicht mehr nachzukommen und von anderen verurteilt zu werden. Dabei mĂŒssen gerade pflegende Angehörige darauf achten, dass die körperliche und seelische Belastung durch die Pflege nicht so groß wird."

Sprecherin: Wir sollten deshalb herausfinden, welche GlaubenssÀtze wir haben und ob sie uns guttun oder eher im Weg stehen. Dann können wir besser mit ihnen umgehen und einen konstruktiven Umgang damit finden:

"Gerade pflegende Angehörige sollten nachsichtig mit sich sein und sich auch die Erlaubnis fĂŒr bestimmte Dinge geben. Das könnte zum Beispiel bedeuten, eine Woche Urlaub zu machen und Verantwortung fĂŒr die Pflege an andere abzugeben. Auch wenn es anfangs vielleicht schwerfĂ€llt, aber dadurch können wertvolle FreirĂ€ume entstehen, in denen wir neue Kraft schöpfen."

Abmoderation: Hilfreich sind GlaubenssÀtze wie "Ich bin gut genug" oder "Die Zeit heilt alle Wunden", schreibt das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Solche SÀtze helfen uns ein Leben lang, auch durch schwere Zeiten.

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