Psychologie, Ratgeber

Handy-Detox fĂŒr Eltern - so kann es klappen

04.12.2025 - 08:00:00 | presseportal.de

Baierbrunn - Das Smartphone ist unser stĂ€ndiger Begleiter - doch in der Beziehung zu unseren Kindern kann es zum echten Bindungskiller werden. Das Problem: "Eltern, die mit dem Handy beschĂ€ftigt sind, reagieren verzögert und weniger empathisch auf ihre Kinder. Sie sind tendenziell genervter, wenn ihre Kinder Aufmerksamkeit einfordern", sagt Dr. Eva UnternĂ€hrer von der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Forschungsabteilung der UniversitĂ€t Basel. Die aktuelle Ausgabe des Magazins "Apotheken Umschau ELTERN" zeigt auf, was das fĂŒr Folgen hat - und was Eltern tun können.

Handy-Detox fĂŒr Eltern - so kann es klappen - Foto: presseportal.de

Es gibt Studien zum Thema "Technoference" und "Parental Phubbing". Beide Begriffe beschreiben die Störung oder Unterbrechung menschlichen Kontakts durchs Smartphone. Eine aktuelle Übersichtsstudie aus Australien hat zu diesem Thema 21 Forschungsarbeiten mit fast 15 000 Teilnehmenden aus zehn LĂ€ndern ausgewertet. Laut der Untersuchung verhielten sich Kinder unter fĂŒnf Jahren, deren Eltern hĂ€ufig am Handy sind, weniger sozial, zeigten geringere kognitive FĂ€higkeiten, mehr emotionale Probleme und VerhaltensauffĂ€lligkeiten. Außerdem hatten sie eine schwĂ€chere Bindung an ihre Eltern.

Was können Eltern tun, um den "Entzug" zu schaffen? Autorin Birgit QuerengĂ€sser probierte verschiedene Tipps aus: Etwa, das Handy anstatt in der Hosentasche auf einer Kommode im Flur abzulegen. Und es unattraktiver zu gestalten, etwa mit einem Display in Grautönen und ohne sĂŒĂŸe Kinderfotos.

Sie löscht Instagram - und shoppt dafĂŒr mehr online. So merkt sie: Die Angst vor Langeweile ist das Problem. Sie setzt sogar einen "Brick" ein, der alle Apps bei BerĂŒhrung deaktiviert.

Ihre Bilanz nach dem Test: Der Kommoden-Parkplatz hat sich bewĂ€hrt, Brick funktioniert. Wenn sie mit den Kindern zusammen ist, hat sie das Handy kaum noch griffbereit. Falls doch, sagt sie ihnen, was sie damit macht: "Ich schau kurz, wo wir lang mĂŒssen", "Ich suche das Waffelrezept". Das hĂ€lt davon ab, hirnlos Social Media zu öffnen, und zeigt den Kindern, dass das Handy ein Werkzeug ist.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Die "Apotheken Umschau ELTERN" 12/2025 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

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