Schauspielerin, Rieschel

Schauspielerin Claudia Rieschel: Es ist keine SelbstverstÀndlichkeit, gesund zu sein

15.09.2024 - 09:00:00

Baierbrunn - Der Weg zur Schauspielerei war Claudia Rieschel, schon frĂŒh vorgezeichnet. "In meiner Schulzeit wollte ich ein 'Mittelding' aus Grethe Weiser und Liselotte Pulver werden", verrĂ€t sie im Interview mit dem Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". "SpĂ€ter wurde Meryl Streep ein ganz großes Idol fĂŒr mich. Ihre facettenreiche Darstellung der unterschiedlichen Charaktere finde ich einfach bewundernswert."

"Das Treppensteigen hÀlt mich fit"

Dabei ist die 1950 in Hamburg geborene Rieschel seit vielen Jahren selbst eine gefragte Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin, war bereits in zahlreichen TV-Formaten wie "Das Traumschiff" oder "Rosamunde Pilcher" zu sehen. In der Fernsehkomödie "Merz gegen Merz - Geheimnisse", die im September ausgestrahlt wird, leidet Rieschels Filmehemann an Demenz - ein Syndrom, das der Schauspielerin auch persönlich nahegeht, obwohl ihre Mutter 100 Jahre alt wurde und nur im letzten Jahr etwas dement war. "Das Thema beschĂ€ftigt uns alle, gerade auch uns Schauspieler", sagt Claudia Rieschel. "Ich erlebe bei vielen Kolleginnen und Kollegen, dass sie im Alter Probleme mit dem Textlernen haben. Mir ist das schon immer schwergefallen, und ich arbeite deshalb seit geraumer Zeit mit Coach, um mich sicherer zu fĂŒhlen."

Auch darĂŒber, wie sie im Alter leben wird, denkt sie nach. "Gerade als Alleinstehende beschĂ€ftigen mich diese Gedanken", rĂ€umt Rieschel ein. "Ich treffe keine Vorsorge in dem Sinne, dass ich mir eine Wohngemeinschaft suche oder das nĂ€chste Altersheim - obwohl es sicher ratsam wĂ€re." Zumindest ist ihre Wohnung etwas altersgerechter geworden: FĂŒr ihre Mutter ließ sie einen Treppenlift in den 3. Stock einbauen, fĂŒr den Rieschel mittlerweile selbst dankbar ist, auch wenn sie ihn nur fĂŒr schwere Koffer und Wasserkisten benutzt. "Er fĂ€hrt mir zu langsam, und das Treppensteigen hĂ€lt mich fit", so die Schauspielerin.

2012 kam ein Wink vom Schicksal

Auch sonst achtet Rieschel auf ihre Gesundheit: "Ich gehe viel zu Fuß und erledige fast alles mit dem Rad. Ich ernĂ€hre mich gesund, wenn ich mal von meiner Vorliebe fĂŒr Kuchen absehe." Außerdem trinkt sie kaum noch Alkohol, weil sie merkt, dass ihr schon kleinste Mengen nicht mehr bekommen.

2012 wurde bei Claudia Rieschel Brustkrebs diagnostiziert. "Ich weiß nicht, ob ich seitdem anders lebe, aber wenn man so einen Wink vom Schicksal erhĂ€lt, weiß man zu schĂ€tzen, dass man noch hier sein darf und dass es keine SelbstverstĂ€ndlichkeit ist, gesund zu sein." Rieschel hatte GlĂŒck: Der Krebs wurde frĂŒh entdeckt, operiert und bestrahlt. Die Schauspielerin brauchte keine Chemotherapie. "Aber vor jeder Kontrolle mache ich mir so meine Gedanken", gibt Claudia Rieschel zu.

Das gesamte Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des "Senioren Ratgeber" sowie online auf www.a-u.de.

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