Marco, Schreyl

Marco Schreyl: Alle leiden mit / Die seltene Krankheit seiner Mutter hielt der Moderator lange geheim. In seinem Buch Alles gut? Das meiste schon! spricht er erstmals darĂŒber

21.04.2024 - 09:00:00 | presseportal.de

Baierbrunn - Lange Zeit war es fĂŒr Marco Schreyl Tabu, ĂŒber sein Privatleben zu sprechen. Nur wenigen Menschen versuchte der TV- und Radio-Moderator ("Die Sonntagsshow" auf WDR 2, "Im GesprĂ€ch" im Deutschlandfunk Kultur") zu erklĂ€ren, wieso ihm manchmal die TrĂ€nen kommen oder er sich harsch verhielt. Seine Mutter war an Huntington erkrankt, eine seltene Krankheit, die das zentrale Nervensystem betrifft und zu fortschreitenden, teils massiven psychischen VerĂ€nderungen und Bewegungsstörungen fĂŒhrt. Dass seine Mutter um Stillschweigen ĂŒber ihren Zustand bat, fiel ihm nicht leicht. "Ich bin damals oft verzweifelt. Wenn meine Mutter mal wieder nachts anrief und mir böse, laute Sachen erzĂ€hlte, dachte ich hĂ€ufig: Wenn das nicht besser wird, dann ist das schrecklich. Damit am nĂ€chsten Morgen meinen Job zu machen war oft einfach zu viel fĂŒr mich", berichtet der 50-JĂ€hrige im Interview mit dem Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau".

Marco Schreyl: "Alle leiden mit" / Die seltene Krankheit seiner Mutter hielt der Moderator lange geheim. In seinem Buch "Alles gut? Das meiste schon!" spricht er erstmals darĂŒber - Foto: presseportal.de

Jeden Tag genießen - gesund oder krank

Mit seinem Buch "Alles gut? Das meiste schon!" (Kiepenheuer & Witsch) brach er erstmals sein Schweigen und erzĂ€hlte von der Krankheit seiner 2021 verstorbenen Mutter. "Davor gab es allerdings viele schlaflose NĂ€chte und GesprĂ€che mit Freundinnen und Freunden. Ich glaube aber fest daran, dass - wenn es etwas Übergeordnetes gibt - meine Eltern da oben sitzen und sagen: Gut, dass du es erzĂ€hlt hast, gut, dass du dich damit beschĂ€ftigst", sagt er der "Apotheken Umschau". Als Sohn einer Huntington-Erkrankten trĂ€gt er selbst ein 50-prozentiges Risiko, das verĂ€nderte Gen, das zur Krankheit fĂŒhrt, in sich zu tragen. Doch bisher ließ er sich nicht auf das Gen testen. "Es gibt doch diesen Spruch: Lebe jeden Tag, als wĂ€re es dein letzter", begrĂŒndet er. Ob mit oder ohne Krankheit.

Auch Familie und Freunde sind betroffen

Um mehr Aufmerksamkeit fĂŒr die Huntington-Krankheit zu schaffen, nutzt er gerne jede Gelegenheit. "Die Relevanz zu forschen ist bei einer so seltenen Erkrankung vielleicht gering. Aber auch die fĂŒnf bis 15 Betroffenen auf 100 000 Menschen sind wichtig! Und es sind ja noch viel mehr, die die Krankheit betrifft: Hinter jedem Erkrankten steht ein ganzer Familien- und Freundeskreis, der mitleidet."

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 4B/2024 ist aktuell in den meisten Apotheken erhÀltlich. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de sowie auf Facebook , Instagram und YouTube.

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