Moderator Rudi Cerne: Das, was Angst macht, fasziniert wahrscheinlich auch
08.09.2024 - 09:00:00
Der "doppelte Grusel" beschÀftigt die Menschen
Um die Quoten seiner Sendung dĂŒrfte den 65-jĂ€hrigen manch anderer Moderator beneiden. "Interessanterweise haben wir eine hohe Sehbeteiligung bei jungen Menschen, insbesondere jungen Frauen", sagt Cerne. "True-Crime-Formate sind ja generell gerade sehr beliebt. Ich behaupte ganz selbstbewusst, dass wir da die Vorreiter waren: Ohne unsere Sendung gĂ€be es diesen Hype nicht." Warum die Sendung so populĂ€r ist? DafĂŒr hat Cerne eine ErklĂ€rung: "Das, was den Leuten einerseits Angst macht, fasziniert sie wahrscheinlich auch: spannende FĂ€lle, die aber gleichzeitig real sind. Der doppelte Grusel beschĂ€ftigt die Menschen."
Auf der anderen Seite bekommen die Zuschauer - eine seltene Gelegenheit - einen Einblick in die Arbeit einer echten Mordkommission, so der Moderator und Sportjournalist, der vor seiner TV-Karriere Profi im Eiskunstlauf war. Immerhin fast 40 Prozent der FĂ€lle, die bei "Aktenzeichen XY ... Ungelöst" gezeigt wurden, konnten aufgeklĂ€rt werden. NatĂŒrlich sei diese Zahl nicht allein auf Hinweise der Sendung zurĂŒckzufĂŒhren. Manchmal sei aber doch die eine entscheidende Info dabei, die den Stein ins Rollen bringe, betont er.
IrrtĂŒmlich selbst von der Polizei verhaftet
Besonders nahe gehen Rudi Cerne alle FÀlle, bei denen Kinder Opfer von Gewalt sind. "Oder Verbrechen, bei denen du denkst: Mein Gott, da war einfach jemand zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort." Wie etwa der Fall einer 39-jÀhrigen Berliner Psychologin, die vor Jahren beim Sport im Wald erstochen wurde - der TÀter konnte nie gefasst werden. "Der Fall beschÀftigt mich bis heute", gesteht der TV-Moderator.
Rudi Cerne selbst wurde ĂŒbrigens auch einmal von der Polizei verhaftet. "Das war 1978, wĂ€hrend meiner Eiskunstlauf-Karriere", erzĂ€hlt er. "Auf dem RĂŒckflug vom Weihnachtsschaulaufen glaubte ein Passagier, in mir den RAF-Terroristen Christian Klar erkannt zu haben. Es gab wohl ein Fahndungsfoto, das mir Ă€hnlich sah." Als Cerne das Flugzeug verlieĂ, fiel ihm zunĂ€chst gar nicht auf, dass alles um ihn herum abgesperrt war. "Plötzlich stand ein Polizist mit vorgehaltener Waffe vor mir, und ich wurde von Beamten mit Maschinenpistolen abgefĂŒhrt." Die Verwechslung wurde schnell aufgeklĂ€rt, und - so erinnert sich Rudi Cerne: "Der Polizist, der mich festgenommen hatte, hat mir spĂ€ter noch geholfen, meinen Koffer vom GepĂ€ckband zu holen."
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