âBENKO â SIZE DOES MATTERâ â NDR Koproduktion zum Aufstieg und Fall von RenĂ© Benko
Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 06:00 Uhr | presseportal, AD HOC NEWSAn der Seite von Thomas Stipsits spielt Heino Ferch. Er ist Benkos unsichtbarer Schatten, seine innere Stimme: Mal VerfĂŒhrer, mal Gewissen, mal Antreiber. Nur Benko kann ihn sehen. Gemeinsam erzĂ€hlen Stipsits und Ferch eine von RenĂ© Benko inspirierte filmische Figur, einen filmischen Charakter, einen âĂberfliegerâ aus der Finanzwelt mit Dellen, einen Getriebenen, einen VerfĂŒhrer und VerfĂŒhrten zugleich. Zwei Journalisten, gespielt von Harald Schrott und Renate Regel, schauen hinter die glĂ€nzende OberflĂ€che, sprechen mit zum Teil auch fiktionalisierten WeggefĂ€hrten, Investoren und Insidern und setzen StĂŒck fĂŒr StĂŒck das Bild eines Unternehmers und Immobilienimperiums zusammen, das immer gröĂer wurde und schlieĂlich zusammenbrach.
In weiteren Rollen sind u. a. Patricia Aulitzky und Lisa Wagner zu sehen.
Juliane von Schwerin, NDR Leiterin des Programmbereichs Gesellschaft: âWir leben in bewegten Zeiten: Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel, geprĂ€gt von Akteurinnen und Akteuren in Politik und Wirtschaft, die gleichermaĂen verstören und faszinieren können. Heute VerfĂŒhrer und morgen VerfĂŒhrter âBenko â Size Does Matterâ beleuchtet diese Mechanismen einer Gesellschaft, in der es fĂŒr manche scheinbar keine Grenzen nach oben gibt. Heino Ferch und Thomas Stipsitz fĂŒllen die Hauptrollen mit Leben und groĂer Spielfreude. Ihnen gelingt es, Komplexes verstĂ€ndlich zu machen und dem Rationalen eine emotionale Dimension zu verleihen â eine FĂ€higkeit, die wir gerade in diesen Zeiten dringend brauchen.â
Marc Lepetit, Produzent: âDie besondere Herausforderung bei der Fiktionalisierung aktueller Ereignisse besteht darin, dass sich die RealitĂ€t weiterentwickelt, wĂ€hrend man eine Geschichte erzĂ€hlt. Wo setzt man ein, wo endet die ErzĂ€hlung und welchen Blickwinkel wĂ€hlt man? Gerade bei Stoffen, die auf wahren Begebenheiten basieren, braucht es deshalb einen besonders sorgfĂ€ltigen Umgang mit den tatsĂ€chlichen Ereignissen. Entscheidend ist fĂŒr uns, die Grenzen zu wahren, die sich insbesondere aus den Persönlichkeitsrechten der dargestellten Personen ergeben. Gerade diese Verbindung aus sorgfĂ€ltiger Recherche und kĂŒnstlerischer Gestaltung macht die Entwicklung solcher Stoffe so anspruchsvoll und zugleich so interessant.â
Nico Hofmann, Produzent: âIch bin als Produzent auf Raymond Leys Film stolz. Raymond gelingt ein fiktionales SittengemĂ€lde, das mehr ĂŒber unsere Gesellschaft erzĂ€hlt, als einem bequem sein kann. Es ist diese Lust auf Geld, Macht und persönliche Bedeutung, die uns immer mehr prĂ€gt â nicht nur in der Wirtschaft, auch in der Politik. Der Film erzĂ€hlt damit auch von einem Zeitgeist, dessen Entwicklungen wir als zunehmend zerstörerisch empfinden.â
Raymond Ley, Regie und Drehbuch, und Hannah Ley, Drehbuch: âGroĂe Versprechen, groĂe Zahlen, groĂer Absturz. Wir erzĂ€hlen diese Geschichte als Tragikomödie und setzen uns dabei mit GröĂenwahn, Macht und SelbsttĂ€uschung auseinander. Zugleich zeigen wir auch diejenigen VerkĂ€uferinnen und VerkĂ€ufer, die am Ende die Rechnung bezahlen mussten, ohne je an den groĂen Milliarden-GeschĂ€ften beteiligt gewesen zu sein. Ganz nebenbei ist dabei das neue Traumpaar des deutsch-österreichischen Fernsehens entstanden: Heino Ferch und Thomas Stipsits.â
âBENKO â SIZE DOES MATTERâ ist eine Produktion der UFA Fiction fĂŒr NDR (FederfĂŒhrung), SWR,?WDR,?RBB und SRF. Redaktion haben Marc Brasse (NDR), Katharina Ringsgwandl (SWR), Christiane Hinz (WDR) und Rolf Bergmann (RBB) und?Baptiste Planche und Libor Tesacek (SRF). Produzenten sind Marc Lepetit?und Nico Hofmann, Producer ist Arne Packschies. Regie fĂŒhrte Raymond Ley. Das Buch wurde geschrieben von Hannah Ley und Raymond Ley. Creative Producer und Dramaturg ist Thomas Laue. Die Herstellung wurde gefördert mit Mitteln der nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen.
Sendehinweis: âBENKO â SIZE DOES MATTERâ lĂ€uft am 2. November um 20:15 Uhr im Ersten, und ist ab dem 2. November in der ARD Mediathek abrufbar.
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