BAGFW, JubilÀum

100 Jahre BAGFW: Ein JubilÀum des sozialen Engagements

10.12.2024 - 15:59:55

Berlin - Heute feierte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) ihr 100-jĂ€hriges Bestehen mit einer festlichen Veranstaltung in Berlin. BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier beging das JubilĂ€um gemeinsam mit den VerbĂ€nden. Er besuchte eine Einrichtung der Freien Wohlfahrtspflege und hielt eine inspirierende Festrede. Auch die Bundesministerin fĂŒr Familie, Senioren, Jugend und Frauen, Lisa Paus, gab mit ihrer Mitwirkung an der Veranstaltung ihre WertschĂ€tzung fĂŒr die SpitzenverbĂ€nde der Freien Wohlfahrtspflege zum Ausdruck.

BAGFW-PrĂ€sident Michael Groß wĂŒrdigte das unermĂŒdliche Engagement der rund zwei Millionen hauptamtlich BeschĂ€ftigten sowie der etwa drei Millionen ehrenamtlich Aktiven in den ca. 120.000 Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege. "Die BAGFW vereint die sechs SpitzenverbĂ€nde der Freien Wohlfahrtspflege - der Arbeiterwohlfahrt Bundesverband (AWO), der Deutsche Caritasverband (DCV), der ParitĂ€tische Gesamtverband, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Diakonie Deutschland und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) - und ist ein unverzichtbarer Partner der Politik", so Groß.

Im Jahr 2024 blickt die BAGFW auf ein bedeutendes JubilĂ€um zurĂŒck. Bundesministerin Lisa Paus betont: "100 Jahre BAGFW - das sind 100 Jahre Einsatz fĂŒr Menschlichkeit, SolidaritĂ€t und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gemeinsam mit Millionen haupt- und ehrenamtlich Engagierten prĂ€gen die SpitzenverbĂ€nde der Freien Wohlfahrtspflege das soziale Gesicht unseres Landes - damals wie heute. Mit unzĂ€hligen Angeboten und Initiativen, von Familienhilfe ĂŒber FlĂŒchtlingsintegration bis zur Telefonseelsorge, leisten sie unverzichtbare Arbeit fĂŒr ein besseres Miteinander. Diese Erfolgsgeschichte aus Mut, Wandel und Engagement ist nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch eine Verpflichtung, den sozialen Zusammenhalt in Deutschland nachhaltig weiterzuentwickeln."

Mit Stolz und unbedingter Zuversicht blicken die WohlfahrtsverbĂ€nde auf ihre Geschichte zurĂŒck und erkennen an, dass ihr heutiger Stellenwert das Ergebnis breiter UnterstĂŒtzung durch Staat und Gesellschaft ist. Diese Verantwortung nehmen sie ernst und setzen sich weiterhin als AnwĂ€lte fĂŒr hilfebedĂŒrftige Menschen und verschiedene Bevölkerungsgruppen ein.

"Und obwohl wir heute feiern, ist es wichtig, auch die Herausforderungen anzusprechen, vor denen wir stehen. Die sechs SpitzenverbĂ€nde der Freien Wohlfahrtspflege sind ein wesentlicher Motor fĂŒr Innovation und leisten wertvolle UnterstĂŒtzung fĂŒr Menschen in allen Lebenslagen - von der Pflege bis zur Begleitung GeflĂŒchteter. Doch die gegenwĂ€rtige unsichere Haushaltslage bringt finanzielle Unsicherheiten mit sich, die unsere wichtigen Programme gefĂ€hrden und einen optimistischen Ausblick auf die Zukunft erschweren", betonte Groß.

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