Unis warnen wegen Sparkurs vor weniger Nachwuchs an LehrkrÀften
26.11.2024 - 01:00:00Wie es ohne die vereinbarten zusĂ€tzlichen Ressourcen vom Land weitergeht, darĂŒber rĂ€tseln die Unis laut der HU-PrĂ€sidentin noch. Klar sei aber: "Wenn es sie nach dem neuen Haushaltsansatz nicht mehr gibt, wird es keinen Ausbau in der vereinbarten Dimension geben können." Blumenthal zeigte sich zudem "irritiert" ĂŒber die Empfehlung von Finanzsenator Stefan Evers (CDU), die HochschulvertrĂ€ge neu zu verhandeln. Eine Vertragsdauer von fĂŒnf Jahren sei im Hochschulgesetz verankert, "um Planungssicherheit" herzustellen. Letztere den Unis auch unter den neuen UmstĂ€nden zu garantieren, sei nötig, um den "Knacks im Vertrauen" zu ĂŒberwinden, der durch die hohe KĂŒrzungen entstanden sei. Ende diese Woche haben die Hochschulen einen Termin mit der Wissenschaftssenatorin, sagte Blumenthal. Man erwarte "detailliertere AuskĂŒnfte zu den KĂŒrzungen" und Antworten, wie damit umzugehen sei. In den Ressorts Wissenschaft und Gesundheit mĂŒssen 2025 insgesamt 280 Millionen Euro eingespart werden - wo genau, ist an vielen Stellen noch offen. Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra Ă€uĂerte sich am Montag auf einer Veranstaltung des "Tagesspiegels" erstmals öffentlich zu den KĂŒrzungen. Entgegen ihren frĂŒheren Beteuerungen, die HochschulvertrĂ€ge vor Einsparungen zu schĂŒtzen, schloss sich Czyborra nun dem Finanzsenator an und sagte, man mĂŒsse an diese "noch mal ran" und nachverhandeln. Auch Sanierungen wĂŒrden wegfallen.


