HochsensibilitÀt, Angst

HochsensibilitÀt und Angst: Isabelle Tschumi klÀrt auf, wie diese beiden Faktoren zusammenhÀngen

17.06.2024 - 13:17:35

Bremgarten - Hochsensible Menschen nehmen ihre Umgebung intensiver wahr als andere - warum das so ist, können sich Betroffene meist nicht erklĂ€ren. Die klassische Homöopathin Isabelle Tschumi sieht einen Zusammenhang zu Ängsten und leitet daraus Behandlungsmethoden ab, die hochsensible Menschen unterstĂŒtzen sollen. In diesem Artikel erfahren Sie, warum VerlustĂ€ngste bei vielen Betroffenen eine wichtige Rolle spielen, wann HochsensibilitĂ€t zu EinschrĂ€nkungen fĂŒhrt und wie Betroffene ihre FĂ€higkeiten umlenken.

Situationen, die laut, grell oder unĂŒbersichtlich sind, werden von vielen Menschen als unangenehm empfunden - eine einfahrende U-Bahn zur Rushhour beispielsweise, die zu einem großen GedrĂ€nge fĂŒhrt oder der Aufenthalt im Bereich vor der BĂŒhne auf einem Festival. FĂŒr hochsensible Menschen sind solche Situationen jedoch nahezu unertrĂ€glich. Sie nehmen Reize besonders intensiv wahr - dazu gehören Licht- und LĂ€rmempfindlichkeit, aber auch eine stĂ€rkere GefĂŒhlsempfindung. HochsensibilitĂ€t ist kein neues PhĂ€nomen - bereits Mitte der 1990er-Jahre wurde der Begriff von der Psychologin Elaine Aron geprĂ€gt. Dennoch stoßen Betroffene bis heute auf viel UnverstĂ€ndnis in ihrem Umfeld. "Hochsensible Menschen empfinden einige Situationen als unangenehm, die fĂŒr andere völlig unproblematisch sind. Dennoch handelt es sich bei HochsensibilitĂ€t keineswegs um eine Störung oder gar eine Erkrankung. Stattdessen sollten Betroffene vor allem ihre FĂ€higkeit, GefĂŒhle besonders intensiv wahrzunehmen, als Gabe sehen", erklĂ€rt Isabelle Tschumi.

"Das fĂ€llt meist dann schwer, wenn der Fokus zu sehr im Außen liegt. In diesem Fall kann es hilfreich sein, durch verschiedene Techniken verborgene Blockaden und Ängste zu lösen, damit der Blick auf das Innere frei wird", fĂŒhrt die Expertin fort. Als NaturĂ€rztin und klassische Homöopathin hat sie sich auf Frauen spezialisiert, die mit chronischen Schmerzen oder psychischen Leiden zu kĂ€mpfen haben und denen bisher weder Medikamente noch Therapien helfen konnten. Dabei verfolgt sie einen ganzheitlichen Ansatz, der immer das Vorhandensein von tiefliegenden Ängsten prĂŒft. Durch das Bearbeiten vergangener traumatischer Ereignisse, die diese Ängste verursacht haben, eröffnen sich hĂ€ufig neue Perspektiven fĂŒr die Betroffenen und sie können ihren Alltag wieder positiv und zuversichtlich bewĂ€ltigen. Obwohl HochsensibilitĂ€t keine Erkrankung im herkömmlichen Sinne darstellt, kann das intensive Empfinden dennoch zur Belastung werden. Deshalb heißt Isabelle Tschumi auch explizit hochsensible Menschen bei sich willkommen und bietet demnĂ€chst sogar eine kostenlose Masterclass zu dem Thema an.

Hintergrund: ZusammenhÀnge zwischen HochsensibilitÀt und Angst

Hochsensible Menschen nehmen GefĂŒhle und Reize besonders intensiv wahr - das ist zunĂ€chst eine neutrale Feststellung. Ob diese FĂ€higkeit als Gabe oder als Belastung empfunden wird, hĂ€ngt hĂ€ufig vom Innenleben der betroffenen Person ab. Vor allem VerlustĂ€ngste wirken sich dabei sehr negativ aus, selbst wenn man sich dieser Ängste gar nicht bewusst ist.

Wer unter VerlustĂ€ngsten leidet, tut unbewusst alles in seiner Macht Stehende, um andere Menschen glĂŒcklich zu machen. Auf diese Weise erhoffen sich Betroffene, nicht verlassen zu werden. Unaufhörlich scannen sie ihr Umfeld und versuchen herauszufinden, was die Leute um sie herum gerade brauchen oder wollen. FĂŒr einen durchschnittlich empfindenden Menschen ist das anstrengend - fĂŒr einen Hochsensiblen wird es hingegen zur Belastung.

VerlustĂ€ngste fĂŒhren dazu, dass der Fokus beinahe immerzu auf andere Personen gerichtet ist. Was empfindet das GegenĂŒber als gut, was schlecht? Wie fĂŒhlt es sich gerade? Was braucht derjenige im Moment? Hochsensible, die auch GefĂŒhle verstĂ€rkt wahrnehmen, geraten auf diese Weise in einen Strudel aus Emotionen, dem sie scheinbar hilflos ausgeliefert sind. Ihre eigenen GefĂŒhle schwingen mit den wahrgenommenen GefĂŒhlen mit. Die Folge: Der Hochsensible fĂŒhlt sich von seinen Empfindungen ĂŒberrollt und kann ihnen nichts entgegensetzen. Vor allem negative Emotionen von anderen nehmen Betroffene besonders bedrohlich wahr.

Lösungsansatz: So können hochsensible Menschen ihre besonderen FÀhigkeiten effektiv nutzen

Anstatt den Fokus auf die Befindlichkeiten anderer Menschen zu legen, sollten Hochsensible stattdessen stĂ€rker auf die eigenen BedĂŒrfnisse achten. Dann kann die differenzierte, intelligente und emotional starke Wahrnehmung, die mit HochsensibilitĂ€t meist einhergeht, in positive Bahnen gelenkt werden. DafĂŒr ist es nötig, die Verlustangst zu heilen und das Augenmerk auf das eigene Innenleben zu richten. Als positiver Nebeneffekt nimmt dabei hĂ€ufig auch die GerĂ€usch-, Licht- oder Schmerzempfindlichkeit ab - ein Zeichen, dass die Verlustangst eine negative Antriebskraft ist.

Sobald eine intensivere Auseinandersetzung mit sich selbst möglich ist, können hochsensible Menschen ihre FĂ€higkeiten als Gabe entdecken. Vor allem zwischenmenschliche Schwingungen nehmen sie außerordentlich gut wahr. Mit zunehmendem Vertrauen in die eigenen StĂ€rken können diese dann bewusst eingesetzt werden: Hochsensible Menschen erzielen unter anderem ĂŒberdurchschnittliche Ergebnisse in FĂŒhrungspositionen, in Konfliktlösungssituationen oder in der Kriminalforschung. Ihre emotionale Intelligenz ermöglicht ihnen einen guten Überblick in kritischen Situationen, lĂ€sst sie Probleme rasch erfassen und geht mit hohen FĂ€higkeiten zur Beseitigung sozialer Disharmonien einher. Deshalb lohnt es sich fĂŒr Betroffene, sich mit der Heilung der tiefsitzenden Ängste zu beschĂ€ftigen.

Mit Isabelle Tschumi HochsensibilitÀt als Chance sehen

Isabelle Tschumi weiß aus der Zusammenarbeit mit zahlreichen Betroffenen, dass HochsensibilitĂ€t oft mit großen HĂŒrden einhergeht. Gemeinsam mit ihren Kunden arbeitet sie daran, Blockaden und Traumata aufzuarbeiten und ihre HochsensibilitĂ€t fĂŒr sich zu nutzen.

"Wir schaffen einen Blick fĂŒr die emotionale Intelligenz, die mit HochsensibilitĂ€t einhergeht und machen Betroffene so zu emotionalen Managern - und genau das ist es, was die heutige Zeit braucht", betont Isabelle Tschumi. ZusĂ€tzlich bietet die Expertin im Zeitraum vom 10. bis zum 16. Juni 2024 eine kostenlose Masterclass zum Thema "HochsensibilitĂ€t als Superkraft" an. Ziel dabei ist es, HochsensibilitĂ€t nicht mehr als Belastung, sondern als grĂ¶ĂŸtes Geschenk zu betrachten. "Ich bin fest davon ĂŒberzeugt, dass unsere heutige Gesellschaft nicht nur mental hochintelligente Menschen braucht, sondern auch emotional hochintelligente Menschen, die fĂŒr das nötige Gleichgewicht in sozialen Disharmonien sorgen. Gemeinsam wollen wir diese Gabe nutzen, um anderen zu helfen", erklĂ€rt Isabelle Tschumi abschließend.

Empfinden Sie GefĂŒhle und allgemein Reize intensiver als andere Menschen und wollen der Sache auf den Grund gehen? Dann melden Sie sich jetzt bei Isabelle Tschumi und vereinbaren Sie einen Termin oder sichern Sie sich jetzt einen kostenfreien Platz in der Masterclass zum Thema HochsensibilitĂ€t!

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Ruben SchÀfer
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