Berlinale, Berlin

Berlinale sieht UnabhÀngigkeit bestÀtigt - «keine Vorgaben»

04.03.2026 - 16:52:53 | dpa.de

Der zustĂ€ndige Aufsichtsrat hat Empfehlungen fĂŒr die weitere Arbeit des Filmfestivals formuliert. Die Leitung legt Wert darauf, dass die «mögliche Umsetzung» ganz in ihrer Hand liege.

Die Berlinale pocht auf UnabhÀngigkeit ihrer Arbeit. (Symbolbild) - Foto: Soeren Stache/dpa
Die Berlinale pocht auf UnabhÀngigkeit ihrer Arbeit. (Symbolbild) - Foto: Soeren Stache/dpa

Die Berlinale sieht nach den Beratungen des zustĂ€ndigen Aufsichtsrats die Bedeutung der UnabhĂ€ngigkeit ihrer Arbeit bestĂ€tigt. «Wir teilen die EinschĂ€tzung, dass sich das Festival auf einem sehr guten Weg befindet und sich unter der Leitung von Tricia Tuttle weiterhin positiv entwickeln kann», hieß es in einer Mitteilung. «Zudem haben wir Empfehlungen – keine Bedingungen oder Vorgaben – im Zusammenhang mit Tuttles weiterer Leitung erhalten. Die Verantwortung fĂŒr deren PrĂŒfung und mögliche Umsetzung liegt nun vollstĂ€ndig bei der Berlinale.»

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hatte mitgeteilt, die Empfehlungen sĂ€hen die GrĂŒndung eines beratenden Forums ebenso vor wie die Ausarbeitung eines Verhaltenskodex fĂŒr alle Institutionen unter Verantwortung der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB). 

Im Kulturausschuss des Bundestags wurde Weimer gefragt, wie verbindlich diese Empfehlungen seien, doch beantwortete er dies nicht konkret. Er sagte nur, bei der diesjÀhrigen Berlinale seien Dinge entgleist. «Wenn Entgleisungen mehrfach passieren, bis hin zu den Ereignissen des letzten Tages, dann sind wir als verantwortliche AufsichtsrÀte schon gehalten zu fragen: Moment mal, können wir vielleicht Verfahren finden, Strukturen finden, Hilfestellung bieten, dass das in Zukunft unterbleibt. Und ich glaube, da haben wir jetzt einen Weg dazu gefunden.»

Hintergrund sind Kontroversen ĂŒber Äußerungen zum Nahost-Konflikt wĂ€hrend des Festivals.

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