Die Landklinik: Zweiteilige 37°-Reportage im ZDF
Veröffentlicht am: 26.02.2026 um 15:50 Uhr | presseportal.deFolge 1 "Die Landklinik: Retter in der Provinz"
Die Personalnot ist groĂ am schlecht angebundenen Wriezener Krankenhaus in Brandenburg, die Finanzen knapp, das Einzugsgebiet riesig und die Bevölkerung alt. Dazu sorgen steigende Kosten und die bundesweite Krankenhausreform fĂŒr einen massiven Spar- und Umstrukturierungsdruck. Der erste Teil "Retter in der Provinz" der zweiteiligen "37°"-Reportage "Die Landklinik" zeigt am Dienstag, 3. MĂ€rz 2026, 22.15 Uhr, ein Krankenhaus, das funktioniert, weil Menschen bereit sind, ĂŒber ihre Grenzen zu gehen.
Manche Patientinnen und Patienten mĂŒssen fĂŒr ihre Behandlung bis zu 30 Minuten fahren, um medizinische Hilfe zu erhalten. Dasselbe gilt fĂŒr das Notarzt-Team und den Rettungsdienst. Die schweren FĂ€lle kann Notarzt Kai Wilke (42) hĂ€ufig nur notfallmĂ€Ăig versorgen und lĂ€sst sie dann, so schnell es geht, in gröĂere HĂ€user verlegen. Die leitende AnĂ€sthesie-Schwester Birgit Matthes (61) ist die dienstĂ€lteste Mitarbeiterin und so etwas wie die gute Seele des Hauses. Julia Kraushaar (35) macht die Facharztausbildung zur Viszeralchirurgin. Die Mutter von zwei Kindern fĂ€hrt auĂerdem als NotĂ€rztin RettungseinsĂ€tze und muss 24-Stunden-Dienste ĂŒbernehmen. Ohne internationales Personal, wie die indischen AssistenzĂ€rzte Anoop Puritipati (35) und Meghana Kurapati (30) wĂŒrde der Klinikbetrieb nicht funktionieren. Wird das Ehepaar nach der Ausbildung in der Region sesshaft? WĂ€hrend es viele andere junge Menschen aus der Region in die GroĂstadt zieht, hat sich die 24-jĂ€hrige Janina Buhe fĂŒr die Rettungsstelle im Wriezener Krankenhaus entschieden. Und GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Katja Thielemann (49) kĂ€mpft darum, die Klinik zukunftssicher zu machen.
Folge 2 "Die Landklinik: Patient Krankenhaus"
Der zweite Teil der "37°"-Reportage "Die Landklinik" zeigt am Dienstag, 10. MÀrz 2026, 22.15 Uhr, dass der Krankenhausbetrieb in Wriezen, die einzige medizinische Versorgung in der Region, nur durch den persönlichen Einsatz Einzelner funktioniert. Wie kann die medizinische Versorgung in der Provinz in Zukunft aufrechterhalten werden?
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