Weihnachten, Inflation

Weihnachten wĂ€hrend Inflation & Klimakrise: FĂŒr fast die HĂ€lfte der Deutschen Ă€ndern sich Festtagstraditionen

29.11.2023 - 14:39:10

Dreilinden - FĂŒr viele sind die Feiertage eine Zeit des Nachhausekommens und liebgewonnener Traditionen. Diese befinden sich aber aufgrund von Inflation, Preissteigerung und Klimakrise heute im Wandel. Laut einer neuen reprĂ€sentativen Umfrage von PayPal* haben fast die HĂ€lfte der Deutschen (43 %) ihre BrĂ€uche in den letzten zwei bis drei Jahren verĂ€ndert.

Generation Z: Nachhaltigkeit unterm Weihnachtsbaum spielt eine wichtige Rolle

Der Klimawandel ist ein wichtiger Faktor, der den Wandel der Traditionen in Deutschland beeinflusst. Insgesamt sagt das sogar fast jede:r Zweite:r (46 %). Um die Feiertage nachhaltiger zu gestalten, verwendet circa jede:r fĂŒnfte Befragte Geschenkpapier mehrfach (19 %) und möchte bei der Dekoration achtsamer sein (22 %).

Besonders stark ist das Bewusstsein hierfĂŒr bei der Generation Z: Etwa 56 % der Befragten zwischen 18 und 24 sagen, dass sie ihre Feiertagstraditionen angepasst haben. Als einer der HauptgrĂŒnde werden - neben sich verĂ€ndernden Familiendynamiken - steigende Kosten genannt.

Deutschland trotz allem ein Land der liebgewonnenen Traditionen

Obwohl sich wandelt, wie die Deutschen Weihnachten feiern, zeigt die Umfrage auch eine BestÀndigkeit in Bezug auf Traditionen. Die "klassischen" WeihnachtsbrÀuche liegen den Befragten besonders am Herzen. Unter den Top 5-WeihnachtsbrÀuchen werden Zeit mit der Familie (58 %), der Besuch von WeihnachtsmÀrkten (38 %), das Dekorieren des Zuhauses (37 %), das Aufstellen des Weihnachtsbaums (34 %) und das Backen von PlÀtzchen (34 %) genannt.

Inflation: Fast die HĂ€lfte von finanziellem Stress geplagt

Fast jede:r Zweite gibt an, dass die privaten Weihnachtsfeierlichkeiten von der Inflation betroffen seien (47 %). Entsprechend ĂŒberraschend es nicht, dass "Geld ausgeben" der grĂ¶ĂŸte Stressfaktor in der Weihnachtszeit ist. Die Generation Z liegt sogar 13 Prozentpunkte ĂŒber dem Durchschnitt aller Befragten (39 % vs. 26 %), was den zunehmenden finanziellen Druck verdeutlicht, dem junge Menschen in der Weihnachtszeit ausgesetzt sind.

Eltern sind besonders von Preissteigerungen betroffen

Insgesamt sind Eltern am stĂ€rksten von der Inflation beeinflusst (64 % gegenĂŒber 47 % insgesamt). 4 von 10 Eltern nennen "Stress" als eine der Top 3-Emotionen, wenn sie an die Feiertage denken. Mehr als ein Viertel der befragten Eltern geben an, ihre Ausgaben zu wollen, zum Beispiel im Hinblick auf Geschenke und Dekoration. Außerdem möchten sie Geschenke verstĂ€rkt im Voraus kaufen (21 % gegenĂŒber 14 % insgesamt).

"Die Feiertage zum Jahresende sollten eine Zeit der Besinnlichkeit und der Verbundenheit mit Familie und Freund:innen sein, nicht der Sorge. Um mehr FlexibilitÀt beim Bezahlen der Geschenke zu erhalten, geben wir unseren Kund:innen die Möglichkeit 'Bezahlung nach 30 Tagen' spÀter zahlen", sagt Alexandra Zakharova, Head of Consumer Credit bei PayPal Deutschland.

Der oder die Kund:in wĂ€hlt bei OnlineeinkĂ€ufen von 1 bis 1.000 Euro die flexible Bezahloption aus und zahlt erst 30 Tage spĂ€ter, vorbehaltlich KreditwĂŒrdigkeitsprĂŒfung. Der Betrag wird automatisch nach 30 Tagen per Lastschrifteinzug vom Bankkonto abgebucht, ganz ohne zusĂ€tzliche Kosten. So haben PayPal-Kund:innen mehr Zahlungsspielraum.

Obwohl die Umfrage zeigt, dass Stress in der Vorweihnachtszeit eine Rolle spielt, empfinden viele Deutsche dennoch vorwiegend GlĂŒck (55 %) und Aufregung (62 %). Trotz Inflation und Sorgen ĂŒberwiegt fĂŒr viele also die Vorfreude auf die Feiertage.

Alle Zahlen aus der reprÀsentativen Umfrage finden Sie hier.

Visualisierungen der Ergebnisse stehen hier zur freien VerfĂŒgung.

*Eine von PayPal in Auftrag gegebene und von YouGov durchgefĂŒhrte Umfrage unter deutschen Erwachsenen. In Deutschland wurden 2.053 Personen befragt, die fĂŒr die Bevölkerung ab 18 Jahren reprĂ€sentativ sind. Die Umfrage wurde vom 20. Oktober bis zum 23. Oktober 2023 online ĂŒber das YouGov Deutschland-Panel durchgefĂŒhrt.

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