Allensbach-Brillenstudie / StationĂ€re Augenoptik genieĂt groĂes Vertrauen
30.06.2025 - 12:00:08 | presseportal.de
Demnach liegt das Vertrauen der BrillentrĂ€ger in ihren Augenoptiker bei der Ermittlung der SehschĂ€rfe bei einem Spitzenwert von 8,6 auf einer Skala von 0 bis 10. Auch in der Vorsorge und FrĂŒherkennung von Sehproblemen wird den Augenoptikern mit einem Wert von 7,6 eine bedeutende Rolle zugesprochen. Besonders im Kontext einer alternden Bevölkerung und zunehmendem FachĂ€rztemangel - insbesondere in lĂ€ndlichen Regionen - kommt den Dienstleistungen durch Augenoptiker und Optometristen in Bezug auf gesundes Sehen eine wachsende Bedeutung zu. Sie ĂŒbernehmen eine Lotsenfunktion innerhalb der Augengesundheitsvorsorge: WĂ€hrend die Diagnose und Therapie von Erkrankungen des visuellen Systems dem Augenarzt vorbehalten ist, leisten Augenoptiker und Optometristen durch Vorsorge und Screening einen entscheidenden Beitrag zum frĂŒhzeitigen Erkennen von AuffĂ€lligkeiten und können gezielt den Besuch eines Facharztes empfehlen.
Persönliche Beratung zÀhlt
85 Prozent der BrillentrĂ€ger geben an, ihre nĂ€chste Brille wieder im selben GeschĂ€ft kaufen zu wollen - ein klares Zeichen fĂŒr hohe Zufriedenheit und Kundenbindung im stationĂ€ren Fachhandel.
Der persönliche Kontakt zahlt sich auch in Verkaufszahlen aus: Wurden Kunden beim letzten Brillenkauf aktiv auf eine zusÀtzliche Sehhilfe angesprochen, kauften fast ein Drittel tatsÀchlich eine weitere Brille oder Kontaktlinsen. Ohne entsprechende Ansprache lag die Quote lediglich bei 13 Prozent.
Langfristig steigender Bedarf an Brillen und Kontaktlinsen
Trotz rĂŒcklĂ€ufiger Konsumneigung bleibt der stationĂ€re Augenoptiker wichtigste Anlaufstelle fĂŒr Brillen und Sonnenbrillen. Zwar ist die Zahl der BrillentrĂ€ger im Vergleich zu 2019 leicht gesunken - insbesondere bei Gelegenheitsnutzern -, dies ist jedoch vor allem auf die derzeit verhaltene Konsumstimmung zurĂŒckzufĂŒhren. Der Bedarf an Brillen und Kontaktlinsen wird in den kommenden Jahren nicht ab-, sondern voraussichtlich weiter zunehmen: Zum einen durch verĂ€nderte Sehanforderungen im Alltag, zum anderen durch den demografischen Wandel: Der Anteil der ĂŒber 60-JĂ€hrigen in der Bevölkerung wird weiter steigen; bereits heute tragen 90 Prozent dieser Altersgruppe eine Brille.
Hinweis an die Redaktionen: SĂ€mtliche Grafiken der Brillenstudie stehen im Pressebereich auf www.zva.de fĂŒr die redaktionelle Verwendung zum Download bereit.
Pressekontakt:
Sarah Köster
Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen
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