Flaggschiff Grömitz zurĂŒck aus der ĂgĂ€is
01.07.2024 - 10:20:02Das Kieler Boot war in den letzten sechs Monaten die FĂŒhrungsplattform und der deutsche Beitrag im stĂ€ndigen Marineverband 2 der NATO (Standing NATO Maritime Group 2) und zugleich der NATO-UnterstĂŒtzungsmission ĂgĂ€is. Aufgabe der "Grömitz" war es, als Flaggschiff mit allen Partnernationen die professionelle sowie auftrags- und situationsgerechte Zusammenarbeit in einer auĂen- und militĂ€rpolitisch wichtigen Region sicherzustellen. Aus diesem Zweck wurde die deutsche Besatzung von einem tĂŒrkischen sowie einem griechischen Verbindungsoffizier begleitet.
Mit seinen insgesamt 43 Soldatinnen und Soldaten war die "Grömitz" das erste Boot seiner Klasse, das in diesem Einsatz als Flagg- und FĂŒhrungsschiff eingesetzt wurde. "Die kurzfristige Umplanung zeigt die FlexibilitĂ€t der Minenjagdboote und die Reaktion meiner Besatzung ihren Kampfgeist und Teamspirit. Ich bin stolz auf die Leistung meiner Besatzung. Sie hat sich in kĂŒrzester Zeit auf den neuen Einsatzauftrag 'Minenjagdflaggschiff' in einem fĂŒr Schiffe dieser Klasse weit entfernten Operationsgebiet eingestellt", so der Kommandant der "Grömitz".
Die Aufgabe in der ĂgĂ€is hat nun die "Pegnitz" ĂŒbernommen, die am 17. Juni aus Kiel ausgelaufen ist und bis zum Ende des Jahres als FĂŒhrungsplattform ihren Beitrag leisten wird. FĂŒr die Besatzung der "Grömitz" geht es nun erstmal in den wohl verdienten Sommerurlaub. AnschlieĂend stehen im Herbst wieder Ăbungen mit unseren BĂŒndnispartnern in der Ostsee an.
Hintergrundinformationen
Neben den EinsĂ€tzen, die vom Bundestag mandatiert sind, beteiligt sich die Deutsche Marine laufend an den vier multinationalen FlottenverbĂ€nden der NATO - wie an der SNMG 2. Zu ihnen stellt die Marine permanent Schiffe und Boote ab. Die Teilnahmen an den NATO-VerbĂ€nden gehören zu Deutschlands Verpflichtungen gegenĂŒber dem BĂŒndnis auch in Friedenszeiten. Die NATO-VerbĂ€nde gibt es seit Jahrzehnten. Sie sind regional nur sehr grob begrenzt.
Auch deshalb sind sie schnell verfĂŒgbare maritime ReaktionskrĂ€fte, mit denen das BĂŒndnis bei eventuellen Krisen oder Konflikten flexibel operieren kann. Die MarineverbĂ€nde gehören daher zur NATO Response Force (NRF); und in dieser Formation sind sie der Anteil der SeestreitkrĂ€fte an der Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) - der Speerspitze der NATO, die permanent einsatzbereit ist. Zwei der VerbĂ€nde haben die FĂ€higkeit groĂflĂ€chig Seewege zu schĂŒtzen, die zwei anderen sind auf die Abwehr von Seeminen spezialisiert.
Hinweise fĂŒr die Presse
Medienvertretende sind zum Pressetermin "Flaggschiff 'Grömitz' zurĂŒck aus der ĂgĂ€is" eingeladen. FĂŒr die weitere Ausplanung und Koordinierung wird um eine zeitgerechte Akkreditierung gebeten.
Termin: Donnerstag, den 4. Juli 2024. Eintreffen bis spÀtestens 9:15 Uhr.
Ein spÀterer Einlass ist nicht mehr möglich.
Ort: MarinestĂŒtzpunkt Kiel-Wik (Adresse fĂŒr Ihr NavigationsgerĂ€t)
Einfahrt ĂŒber Weimarer StraĂe und WarnemĂŒnder StraĂe
24106 Kiel
Programm:
9:30 Uhr Eintreffen Angehörige u. GÀste
9:35 Uhr Eintreffen Kommandeur 3. Minensuchgeschwader
anschl. Meldung an Kommandeur 3. Minensuchgeschwader
10:00 Uhr Anlegen Minenjagdboot "Grömitz"
anschl. Kommandant "Grömitz" meldet sich zurĂŒck
anschl. Ansprache Kommandeur 3. Minensuchgeschwader
anschl. Ende Veranstaltung
Anmeldung: Medienvertretende werden gebeten, sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis Mittwoch, den 3. Juli 2024, 12:00 Uhr, beim Presse- und Informationszentrum per E-Mail zu akkreditieren.
Nachmeldungen sind nicht möglich.
Pressekontakt:
Presse- und Informationszentrum Marine
Pressestelle Kiel, Einsatzflottille 1
Telefon: +49 (0)431 71745 1410/1411
E-Mail: [email protected]
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