Happy Birthday, Michelangelo! / Am 6. MÀrz jÀhrt sich der Geburtstag von Michelangelo Buonarroti zum 550. Mal
05.03.2025 - 11:05:02 | presseportal.de
Das Universalgenie Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni - besser bekannt als Michelangelo - zĂ€hlt zu den bedeutendsten KĂŒnstlern der italienischen Hochrenaissance. Geboren 1475 in Caprese (Toskana) und gestorben 1564 in Rom, war er Maler, Bildhauer, Architekt und Dichter in einer Person.
Bereits in seinen Zwanzigern machte er sich einen Namen: 1499 vollendete er die "PietĂ ", eine ergreifende Marmorskulptur der trauernden Maria mit dem toten Christus, die noch heute im Petersdom in Rom zu sehen ist. Wenig spĂ€ter schuf er mit dem ĂŒber fĂŒnf Meter hohen "David" (1501-1504) das wohl berĂŒhmteste Symbol der Republik Florenz. Michelangelos Ruf als AusnahmekĂŒnstler festigte sich endgĂŒltig, als er im Auftrag des Vatikans die Decke der Sixtinischen Kapelle (1508-1512) bemalte. Das Deckenfresko mit Szenen der Schöpfung - allen voran die ikonische Erschaffung Adams - zĂ€hlt bis heute zu den bekanntesten Kunstwerken der Welt. Mit seinem vielfĂ€ltigen Werk, zu dem auch architektonische Meisterleistungen wie die Kuppel des Petersdoms gehören, prĂ€gte Michelangelo die Kunstgeschichte wie kaum ein Zweiter.
Eine LĂŒcke in Michelangelos Werkverzeichnis schien jedoch bis vor Kurzem fĂŒr immer bestehen zu bleiben: 1508 beauftragte Papst Julius II. - ein bedeutender KunstmĂ€zen der Renaissance - den KĂŒnstler, sein ĂŒberlebensgroĂes Bronzestandbild zu schaffen. Diese elf FuĂ hohe Statue wurde ĂŒber dem Hauptportal der Basilika San Petronio in Bologna aufgestellt und zeigte Julius II. in majestĂ€tischer Pose: auf einem Thron sitzend, mit einer Hand zum Segen erhoben und der anderen auf den SchlĂŒssel Petri gestĂŒtzt. Doch schon drei Jahre spĂ€ter, 1511, fiel das monumentale Bildnis einer Revolte der Bologneser BĂŒrger zum Opfer. WĂŒtende AufstĂ€ndische stĂŒrzten die pĂ€pstliche Statue vom Kirchenportal und zerstörten sie vollstĂ€ndig; die Bronzeteile wurden eingeschmolzen. Bis auf eine skizzenhafte Zeichnung, die sich im Cabinet des Dessins im Pariser Louvre befindet, fehlte von Michelangelos Julius-Statue seither jede Spur
Hier setzt die aktuelle Entdeckung an: Im Jahr 2023 tauchte auf einer AntiquitĂ€ten-Messe in Frankreich eine unbekannte Holzfigur auf - irrtĂŒmlich als "Renaissance-Heiliger Petrus" katalogisiert. Doch ihr Erscheinungsbild weckte die Neugier von Kunsthistorikern. Intensive Recherchen ergaben die erstaunliche Vermutung, dass es sich bei der farbig gefassten Holzskulptur tatsĂ€chlich um Michelangelos eigenes Modell fĂŒr die Julius-II.-Statue handeln könnte
Die Figur zeigt Papst Julius II. sitzend in derselben Haltung, die vom historischen Bericht der Bronzestatue ĂŒberliefert ist: die rechte Hand zum SegensgruĂ erhoben, die linke einst mit dem pĂ€pstlichen SchlĂŒssel versehen. Auch stilistisch passt das Werk in Michelangelos Schaffensperiode. So besticht die Statue durch die dynamische Drapierung des Gewands und einen individuell ausgearbeiteten Gesichtsausdruck - inklusive eines leicht geöffneten Mundes -, Details, die auf die Handschrift eines Bildhauers vom Kaliber Michelangelos schlieĂen lassen
Kunsthistoriker sind daher zunehmend ĂŒberzeugt, dass hier ein verschollen geglaubtes Meisterwerk des Florentiners ans Licht gekommen sein könnte. Die EigentĂŒmer der Holzskulptur lieĂen das FundstĂŒck eingehend prĂŒfen. "Wir gehen davon aus, dass dies die verloren geglaubte Vorlage ist, die Michelangelo als Modell fĂŒr die monumentale Bronzestatue von Julius II. schuf", erklĂ€rt Klaus Rössler, der Sprecher der EigentĂŒmer. FĂŒr Rössler markiert die Entdeckung einen "Meilenstein in der Kunstgeschichte". Die EigentĂŒmer seien hoch erfreut, das Werk nach so langer Zeit der Ăffentlichkeit prĂ€sentieren zu können. Dass der Zufallsfund ausgerechnet im JubilĂ€umsjahr des KĂŒnstlers publik wird, sei "umso schöner"
Ob die Zuschreibung an Michelangelo letztlich wissenschaftlich bestĂ€tigt werden kann, mĂŒssen nun weitere Analysen zeigen. Doch schon jetzt elektrisiert der mögliche Sensationsfund die Kunstwelt und bereichert die JubilĂ€umsfeierlichkeiten zum 550. Geburtstag des Renaissance-Meisters um eine spektakulĂ€re Attraktion.
Weitere HintergrĂŒnde zu Fundort, Forschung und Geschichte der Skulptur haben die EigentĂŒmer online unter " Michelangelo's Lost Masterpiece" (michelangelo-lost-masterpiece.com) publiziert.
Fest steht: Ein halbes Jahrtausend nach seinem Tod sorgt Michelangelo immer noch fĂŒr Schlagzeilen - und gibt der Kunstgeschichte neue RĂ€tsel auf.
Pressekontakt:
https://michelangelolostmasterpiece.com
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Klaus Rössler
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