E-Mail-Marketing als Fotograf? - Edmond RÀtzel verrÀt, warum das sinnvoll ist
14.10.2024 - 11:14:23Fotografen und Filmemacher verstehen sich in erster Linie als KĂŒnstler und haben daher selten ein konsequentes Marketing im Sinn. Wenn aber durch Empfehlungen nur wenige AuftrĂ€ge hereinkommen und es fĂŒr den Lebensunterhalt kaum reicht, machen sich viele von ihnen Gedanken darum, wie sie ihr GeschĂ€ft auf eine gesunde Grundlage stellen können. Eine Möglichkeit, um Interessenten zu ĂŒberzeugen und Kunden langfristig zu binden, ist das E-Mail-Marketing. Wer es versucht, merkt aber schnell, dass die Sache auch nach hinten losgehen kann. "Ich beobachte immer wieder, dass Fotografen und Filmemacher ihr E-Mail-Marketing falsch angehen, weil sie den engeren Sinn der MaĂnahme nicht verstehen", sagt Edmond RĂ€tzel, der selbst Fotograf und gleichzeitig Marketingexperte fĂŒr Fotografen ist. "Sie verschicken beispielsweise Newsletter, die sich um Themen wie Kameraeinstellungen oder Fotonachbearbeitung drehen. Vermutlich glauben sie, dass es genĂŒgt, wenn sie sich potenziellen Auftraggebern irgendwie in Erinnerung bringen. Doch das ist ein Trugschluss, denn mit solchen E-Mails schrecken sie die Kunden eher ab."
"E-Mail-Marketing ist eine gute Methode, mit der sich bei geringem Aufwand viel erreichen lĂ€sst. Wer es richtig macht, kann sich einen echten Kundenstamm aufbauen und ist damit nicht mehr auf zufĂ€llige Empfehlungen angewiesen", fĂŒgt der Fotograf hinzu. Edmond RĂ€tzel ist seit mehr als zehn Jahren in der Foto- und Filmbranche tĂ€tig und hat schon frĂŒh eigene Strategien fĂŒr das digitale Marketing entwickelt. Um anderen Fotografen und Filmemachern den Weg in die SelbststĂ€ndigkeit zu ebnen, unterstĂŒtzt er sie mit einer umfassenden Beratung beim GeschĂ€ftsaufbau, wobei er gleichzeitig dem Handwerk der Foto- und Videografie mehr Aufmerksamkeit verschaffen möchte. Warum Fotografen und Filmemacher auf das E-Mail-Marketing nicht verzichten sollten und was sie dabei beachten mĂŒssen, hat Edmond RĂ€tzel anhand seiner Erfahrungen im Folgenden zusammengefasst.
FĂŒr wen sich E-Mail-Marketing lohnt
FĂŒr Fotografen, die noch ganz am Anfang stehen und bisher vielleicht nicht mehr als 30 Kundenkontakte hatten, kann E-Mail-Marketing sicherlich keine geeignete Methode sein. Es ist einfach nicht sinnvoll, die wenigen Kunden permanent mit E-Mails zu bombardieren. Wer aber bereits seit Jahren im GeschĂ€ft tĂ€tig ist und eine gröĂere Anzahl an Kontakten hat, sollte E-Mail-Marketing unbedingt nutzen, denn es wirkt sich letztlich nachhaltig auf den Umsatz aus. Durch die regelmĂ€Ăige Pflege seiner Kontaktliste wird ein Fotograf Kunden langfristig an sich binden, die ihn sonst nach kurzer Zeit vergessen haben.
Worauf beim E-Mail-Marketing zu achten ist
Es kommt zunĂ€chst auf die richtige Dosis an: Eine zu hohe Frequenz ist beim E-Mail-Marketing ein hĂ€ufig anzutreffender Fehler. Die meisten Menschen haben kein Interesse daran, stĂ€ndig Nachrichten ihres Fotografen zu erhalten. Zu kurze AbstĂ€nde zwischen den Mails fĂŒhren dazu, dass die EmpfĂ€nger genervt sind, sich abmelden und als potenzielle Kunden dauerhaft verloren gehen. Es ist also besser, spezifische Aktionen nur alle zwei bis drei Monate zu bewerben und nicht jede Woche E-Mails zu versenden.
Zudem muss natĂŒrlich auch der Inhalt auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt werden. Dabei ist es beispielsweise wichtig, zwischen Interessenten und Bestandskunden zu unterscheiden. Interessenten, die bisher noch kein Shooting gebucht haben, mĂŒssen anders angesprochen werden als echte Kunden, die das Angebot bereits aus eigenem Erleben kennen. Ansprache und Inhalt sollten auf den jeweiligen Status des Kontakts ausgerichtet sein.
Wertvolle Kundenbindung: Warum Fotografen ihre Kontaktdaten effektiv verwalten sollten
Es ist erstaunlich, wie viele Fotografen, die seit 30 oder 40 Jahren im GeschĂ€ft sind, keine ordentliche Kundenliste pflegen. Sie haben oft keine vollstĂ€ndigen Kontaktdaten und verlassen sich auf Instagram-Nachrichten, ohne die E-Mail-Adressen oder Telefonnummern ihrer Kunden zu speichern. Bei dem heutigen Konkurrenzdruck ist es fĂŒr einen Fotografen aber wichtig, die Daten so zu erfassen, dass er seine Kunden auch auĂerhalb der sozialen Medien erreichen kann. Der Aufwand ist dabei letztlich gering: Wer seine Kontaktliste von Beginn an auf dem neuesten Stand hĂ€lt, muss sich lediglich noch um die Inhalte der E-Mails kĂŒmmern, die sich in den meisten FĂ€llen im Voraus erstellen lassen. E-Mail-Marketing erlaubt zudem zahlreiche Automatisierungen. Das spart dem Fotografen Zeit, da er viele Prozesse nur einmal aufsetzen muss.
Durch die kontinuierliche Pflege der Kontaktdaten wird die Liste allmÀhlich anwachsen, sodass der Fotograf langfristig immer mehr Menschen erreicht. Zwar werden sich auch einige von ihnen abmelden, doch davon sollte sich niemand beeindrucken lassen, denn solange er stÀndig neue Interessenten hinzugewinnt, ist er auf dem richtigen Weg.
Es kommt auf das Angebot des Fotografen an
Beim E-Mail-Marketing sind auch Unterschiede zu beachten, die vom Angebotsspektrum des Fotografen oder Filmemachers abhĂ€ngen. Ein Hochzeitsfotograf wird beispielsweise keine regelmĂ€Ăigen E-Mails zu neuen Shootings versenden, da die Kunden in der Regel nur einmal heiraten. An dieser Stelle dĂŒrfte es sinnvoller sein, ein Jahr nach der Hochzeit eine Mail zu schicken, in der dem Ehemann ein Fotobuch oder ein anderes ErinnerungsstĂŒck als Geschenk vorgeschlagen wird. Das lĂ€sst sich allerdings nur umsetzen, wenn der Fotograf daran denkt, die Kontaktdaten beider Ehepartner aufzunehmen. Er sollte sich auĂerdem automatisierte Erinnerungen setzen, damit er seine Kunden rechtzeitig an den Jahrestag erinnern kann.
Wer eine breitere Angebotspalette hat, kann in einem gewissen Abstand zur Hochzeit natĂŒrlich auch Familien- oder PortrĂ€taufnahmen anbieten und spĂ€ter dann Babybauch- und Newborn-Shootings. Dabei mĂŒssen die E-Mails sorgsam auf den jeweiligen Bereich ausgerichtet sein. Ein One-size-fits-all-Ansatz funktioniert ganz sicher nicht.
Emotionen statt platter Botschaften
Bei der Gestaltung einer E-Mail kommt es darauf an, dass sie am Ende nicht wie aufdringliche Werbung wirkt. Viele Kunden reagieren negativ auf platte Botschaften und löschen die Mail ungelesen, wenn sie schon in der Ăberschrift zu einem Kauf animiert werden. Ein Fotograf oder Filmemacher hat den groĂen Vorteil, dass die Beziehung zu seinen Kunden auf einer sehr persönlichen Ebene stattfindet. Genau diese Ebene sollte in den E-Mails angesprochen werden. Es geht darum, Interesse zu wecken - und das gelingt am besten, wenn Emotionen ins Spiel kommen.
Fotografieren ist Ihre Leidenschaft und Sie möchten diese Passion zum Beruf machen? Oder haben Sie sich als Filmemacher bereits selbststĂ€ndig gemacht, warten jedoch noch auf den groĂen Durchbruch? Dann profitieren Sie jetzt von Edmond RĂ€tzels Erfahrung und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin - denn die ErstgesprĂ€che bei Edmond RĂ€tzel kosten nichts!
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