Die fiesen Tricks der Lebensmittelindustrie - Experte verrÀt, wie gesunde Lebensmittel vorgetÀuscht werden
23.11.2023 - 12:00:00"Hinter den verfĂŒhrerischen Etiketten und Werbekampagnen verbergen sich oft Strategien, die es vielen Menschen schwer machen, tatsĂ€chlich gesunde von ungesunden Lebensmitteln zu unterscheiden", sagt Fitnesscoach Jan Bahmann. "Was wir dann fĂŒr gesund halten, ist es in Wahrheit nicht". In diesem Artikel verrĂ€t er, woran man gesunde Lebensmittel wirklich erkennt.
Falsche Versprechungen auf Bezeichnungen
Schon seit eh und je wird in der Lebensmittelindustrie gemogelt - das betrifft besonders die Bezeichnungen, die Konsumenten auf ihren Lieblingsnahrungsmitteln finden. HĂ€ufig sind die Aufdrucke auf den Etiketten eines Lebensmittels bewusst irrefĂŒhrend formuliert - mit dem Ziel, Menschen ein gutes GefĂŒhl beim Kauf zu geben. So werben die Hersteller beispielsweise besonders gern mit einem bestimmten Inhaltsstoff ihres Produkts, der sehr gut fĂŒr die Gesundheit sein soll. Von Superfood wie Acai-Beeren und Spirulina ĂŒber Chia-Samen bis hin zu Leinsamen oder Flohsamenschalen - die Auswahl ist groĂ. Wirft man dann allerdings einen Blick auf die RĂŒckseite der Verpackung, stellt man fest, dass diese Zutat nur einen verschwindend kleinen Anteil am Gesamtprodukt hat.
Ăhnlich verhĂ€lt es sich mit Bezeichnungen wie "Vollkorn". Auch diese mĂŒssen nicht auf das gesamte Produkt zutreffen, vielmehr ist schon ein kleiner Prozentsatz ausreichend, damit die Bezeichnung auf dem Etikett erlaubt ist. Andere Begriffe hingegen sind gar nicht definiert. So kann jeder Hersteller sein Produkt als "natĂŒrlich" bezeichnen. Erst ein Blick auf die Inhaltsstoffe offenbart dann, ob diese Behauptung gerechtfertigt ist. In zahlreichen FĂ€llen finden sich in vermeintlich "natĂŒrlichen" Lebensmitteln zum Beispiel dennoch kĂŒnstliche Zutaten. Denn leider schlieĂt die Bezeichnung "natĂŒrlich" solche Zugaben nicht zwingend aus.
Von fett- bis zuckerfrei - wie viel Wahrheit steckt hinter diesen Angaben?
Vorsicht ist auch bei scheinbar positiven Bezeichnungen wie "fettfrei" oder "zuckerfrei" geboten. Zwar darf sich dann tatsĂ€chlich kein Fett oder Zucker im Produkt befinden, hĂ€ufig wird dies jedoch durch andere ungesunde Quellen, wie Zuckeralkohole, kompensiert. Auch spielen Hersteller immer wieder gern mit Zahlen, um ihre Produkte gesĂŒnder erscheinen zu lassen. Typische Beispiele sind unrealistisch kleine PortionsgröĂen bei der NĂ€hrstofftabelle oder eine Unterteilung einer Zutat wie Zucker in verschiedene Unterarten (wie Fructose, Glukosesirup, Rohrzucker), damit der ungesunde Inhaltsstoff bei der Zutatenliste auf der RĂŒckseite nicht an erster Stelle steht. Dadurch wĂ€re fĂŒr jeden offensichtlich, dass das Produkt hauptsĂ€chlich aus Zucker besteht. Nicht zuletzt wird manchmal auch mit der Verpackung getrickst. Spezielle Lichtschutzfolien können die Farbe des Produkts optisch verĂ€ndern. Dadurch wirken manche Lebensmittel besonders frisch und gesund, obwohl sie schon einige Tage im Supermarkt hinter sich haben.
Strategien, um die Tricks zu durchschauen
Es ist gewiss jedem schon einmal passiert, sich von einer ansprechenden Verpackung, vermeintlichen Superfoods oder zuckerfreien Lebensmitteln hinters Licht fĂŒhren zu lassen. Um die Tricks der Lebensmittelindustrie zuverlĂ€ssig zu entlarven, braucht es dabei nur einige Kenntnisse. Die meisten TĂ€uschungen basieren darauf, dass die positiven Inhaltsstoffe besonders in den Fokus gelegt werden. Auf der RĂŒckseite der Verpackung mĂŒssen allerdings immer alle Zutaten aufgefĂŒhrt sein. Deshalb ist es empfehlenswert, die Packung bewusst herumzudrehen und einen kritischen Blick auf das Kleingedruckte zu werfen. DarĂŒber hinaus sollte jede Bezeichnung, die ein Produkt als besonders gesund anpreist, zunĂ€chst Skepsis hervorrufen. Viele Begriffe aus diesem Bereich sind nicht geschĂŒtzt und können daher ungeprĂŒft verwendet werden. Allgemein gilt: Je weniger verarbeitet ein Lebensmittel ist, desto natĂŒrlicher und damit gesĂŒnder ist es.
Ăber Jan Bahmann:
Jan Bahmann ist Abnehmcoach und gemeinsam mit seinem Team hilft er seinen Kundinnen dabei, langfristig abzunehmen und ihre WohlfĂŒhlfigur zu erreichen. Die Besonderheit: Im Mittelpunkt des Coachings steht neben der bloĂen Gewichtsreduktion vor allem der Aufbau eines neuen Bewusstseins fĂŒr einen gesunden Lebensstil - ohne groĂe EinschrĂ€nkungen oder Verzicht. Weitere Informationen unter: https://janbahmann.de/
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