Hast du's eilig, mach langsam / BG RCI zeichnet Plakate zu UnfĂ€llen durch Stolpern, Rutschen und StĂŒrzen aus
10.12.2025 - 11:17:21 | presseportal.de
Stolpern, Rutschen und StĂŒrzen - scheinbar harmlose Missgeschicke, die jedoch schwerwiegende Folgen haben können. Diese Unfallursachen gehören zu den hĂ€ufigsten im Alltag und besonders am Arbeitsplatz. Mehr als jeder fĂŒnfte meldepflichtige Arbeitsunfall geht auf sie zurĂŒck. Schon kleine Unachtsamkeiten oder Hindernisse im Weg können zu schmerzhaften und manchmal sogar lebensbedrohlichen Verletzungen fĂŒhren. Neben gesundheitlichen SchĂ€den entstehen auch wirtschaftliche Folgen wie Ausfallzeiten, Behandlungskosten und ein erhöhtes Unfallrisiko. Grund genug, das Themengebiet in den Fokus des diesjĂ€hrigen Plakatwettbewerbs der BG RCI zu stellen.
Studierende der Fachrichtungen Grafikdesign, Visuelle Kommunikation und Kommunikationsdesign waren eingeladen, ihre Ideen kĂŒnstlerisch aufzubereiten und die gestalteten PlakatentwĂŒrfe einzusenden. Denn: Optisch ansprechende Plakate können dabei helfen, fĂŒr Arbeitssicherheitsthemen zu sensibilisieren und so nachhaltig zu einem verantwortungs- und gesundheitsbewussten Verhalten am Arbeitsplatz zu motivieren.
In diesem Jahr beteiligten sich 138 Studierende von 14 deutschen Hochschulen mit 267 EntwĂŒrfen an dem Wettbewerb. Eine Jury aus Hochschulprofessorinnen und FĂŒhrungskrĂ€ften der BG RCI wĂ€hlte aus 70 Finalisten drei Siegerplakatserien aus. Die Preisverleihung fand am 9. Dezember 2025 im Rahmen des Forum protecT in Dresden statt.
Anders als in den Vorjahren prĂ€mierte die Jury diesmal keine Einzelplakate, sondern ganze Serien. Jede Serie umfasst eine Folge von drei Plakaten zu Stolpern, Rutschen und StĂŒrzen - drei Perspektiven auf ein zentrales Unfallrisiko.
Aleksandra Borzunova, 38 Jahre alt und im dritten Semester an der Hochschule Rhein-Waal eingeschrieben, konnte sich ĂŒber den mit 3.000 Euro dotierten ersten Platz freuen. Ihre Plakatserie, die durch die ungewöhnliche Perspektive (Blick von unten) Dynamik erzeugt und in der Typografie und Illustration prĂ€zise ineinandergreifen, hat die Jury am meisten ĂŒberzeugt.
Den zweiten, mit einem Preisgeld von 2.000 Euro honorierten Platz auf dem Siegertreppchen, erklomm der 29-jÀhrige Channa Chheng, Student im dritten Semester an der University of Europe Berlin. Seine typografische Serie erzeugt mit gezielten Eingriffen in Buchstaben und Zeichen prÀgnante "Stolpermomente", die zum Nachdenken anregen.
Den dritten Platz sicherte sich Nina Maria Drangmeister (44), die im fĂŒnften Mastersemester an der Hochschule Trier studiert. FĂŒr ihre Serie, die auf subtile Verzögerung statt Schockeffekt setzt und damit ein wirkungsvolles Gegenmodell zu reinen Warnbotschaften bildet, wurde sie mit einem Preisgeld von 1.000 Euro ausgezeichnet.
Der Jury gehörten an: Prof. Gertrud Nolte (FakultĂ€t Gestaltung WĂŒrzburg), Prof. Gudrun MĂŒllner (Hochschule Augsburg) und Prof. Iris Utikal (Köln International School of Design). Jurymitglieder der BG RCI waren: Claudia Hollinger (stv. HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrerin), Ulrike Stute (Leiterin Stabsbereich Kommunikation) und Dr. Harald WellhĂ€uĂer (PrĂ€ventionsleiter).
Die Gewinnerplakate und Bilder der Preisverleihung finden Sie in unserem Pressebereich zum Herunterladen unter https://www.bgrci.de/presse-medien/presseinformationen/
Zur Homepage des Wettbewerbs geht es hier: www.arbeitsschutzplakate.de.
Mitgliedsunternehmen der BG RCI haben ab Januar 2026 die Möglichkeit, die Siegerplakate im BG RCI-Mediencenter unter https://mediencenter.bgrci.de/ in einer der BetriebsgröĂe angemessenen Form kostenfrei zu bestellen oder in digitaler Form herunterzuladen.
Pressekontakt:
Petra Singer
Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie
Stabsbereich Kommunikation
Telefon: 06221 5108-57003
E-Mail: petra.singer@bgrci.de
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