Internationale Studie unter gemeinsamer Beteiligung von ARD und ZDF zur NachrichtenqualitÀt von KI-Systemen / KI-Antworten weisen erhebliche Fehler auf
22.10.2025 - 09:00:19Zentrale Ergebnisse der Studie:
ZDF-Intendant Dr. Norbert Himmler: "Wir wollen die Informationsvermittlung im KI-Zeitalter aktiv mitgestalten und sehen die Chancen der Technologie. Die Studie belegt zugleich die Bedeutung öffentlich-rechtlicher Informationsangebote. Dort finden die Menschen verlĂ€ssliche Informationen und journalistische Einordnung, die KI-Tools allein nicht leisten können. Die Studie unterstreicht zudem die Notwendigkeit, die QualitĂ€t von KI-generierten Inhalten kontinuierlich zu ĂŒberprĂŒfen."
Florian Hager, ARD Vorsitzender und hr-Intendant: "Wir sehen unsere Linie von der Studie gestĂŒtzt: VertrauenswĂŒrdige Inhalte brauchen vertrauenswĂŒrdige KI-Systeme. Die ARD hat explizit Interesse daran, dass unsere Inhalte auch ĂŒber KI fĂŒr die Nutzenden zugĂ€nglich sind. Deshalb suchen wir aktiv das GesprĂ€ch mit den Plattformen, um zu guten Kooperationsmodellen zu kommen, die einen regulierten Zugang zu unseren Inhalten ermöglichen. Es braucht Mechanismen, die falsche und missverstĂ€ndliche Informationen verhindern."
NĂ€chste Schritte
Das Forschungsteam hat auĂerdem ein "Toolkit zur Genauigkeit bei KI-Assistenten" veröffentlicht. Es enthĂ€lt VorschlĂ€ge an die KI-Anbieter zur Verbesserung der KI-Antworten und zur Förderung der Medienkompetenz bei Nutzerinnen und Nutzern. Aufbauend auf den Ergebnissen der Studie geht es um die Fragen: "Was macht eine gute KI-Antwort auf eine Nachrichtenfrage aus?" und "Welche Probleme mĂŒssen behoben werden?"
DarĂŒber hinaus fordern die EBU und ihre Mitglieder die EU und nationale Regulierungsbehörden auf, bestehende Gesetze zur InformationsintegritĂ€t, zu digitalen Diensten und zur Medienvielfalt konsequent durchzusetzen. Sie betonen, dass eine fortlaufende unabhĂ€ngige Ăberwachung von KI-Assistenten angesichts der rasanten Entwicklung der Technologie unerlĂ€sslich ist, und prĂŒfen Möglichkeiten fĂŒr eine kontinuierliche Forschung.
Ăber die Studie
Die Studie wird im Rahmen der EBU News Assembly in Neapel vorgestellt, beteiligt waren 22 öffentlich-rechtliche Medienorganisationen aus 18 LĂ€ndern in 14 Sprachen. Ăber 3.000 KI-Antworten der KI-Assistenten ChatGPT, Copilot, Gemini und Perplexity wurden von Journalistinnen und Journalisten anhand zentraler Kriterien, darunter Genauigkeit, Quellenangaben, Unterscheidung zwischen Meinung und Fakten sowie Bereitstellung von Kontext, geprĂŒft.
Die Untersuchung baut auf einer BBC-Studie vom Februar 2025 auf und bestÀtigt, dass die Probleme bei KI-generierten Nachrichteninhalten systematisch und international verbreitet sind.
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