Klaus Behrendt, Tatort Köln

Klaus Behrendt verlÀsst den Tatort Köln nach Folge 100

Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 07:58 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Klaus Behrendt beendet seine Rolle als Kölner „Tatort“-Kommissar Max Ballauf nach der 100. Folge. Sein Kollege Dietmar BĂ€r will als Freddy Schenk weitermachen.

  • Der Schauspieler Klaus J. Behrendt hört als Kommissar Max Ballauf beim Kölner Tatort auf. (Archivbild) - Bild: Oliver Berg/dpa
    Der Schauspieler Klaus J. Behrendt hört als Kommissar Max Ballauf beim Kölner Tatort auf. (Archivbild) - Bild: Oliver Berg/dpa
  • Behrendt (rechts) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar BĂ€r, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild) - Bild: Oliver Berg/dpa
    Behrendt (rechts) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar BĂ€r, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild) - Bild: Oliver Berg/dpa
Der Schauspieler Klaus J. Behrendt hört als Kommissar Max Ballauf beim Kölner Tatort auf. (Archivbild) - Bild: Oliver Berg/dpa Behrendt (rechts) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar BÀr, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild) - Bild: Oliver Berg/dpa

Klaus Behrendt hört nach 30 Jahren als Kölner „Tatort“-Kommissar Max Ballauf auf; seine 100. Folge mit Dietmar BĂ€r als Freddy Schenk soll zugleich sein letzter Einsatz sein.

Letzter Fall im Jahr 2027

Die JubilĂ€umsfolge soll voraussichtlich im Herbst 2027 ausgestrahlt werden und noch in diesem Jahr gedreht werden, wie der WDR mitteilte. BĂ€r will die Rolle des Kommissars Schenk hingegen weiterfĂŒhren.

Behrendt begrĂŒndete seinen Abschied mit einem selbst gesetzten Ziel: „Mein Ziel waren 100 Folgen“. Sein Entschluss, die Rolle pĂŒnktlich zum 30-jĂ€hrigen DienstjubilĂ€um aufzugeben, sei ihm nicht leichtgefallen und habe bereits lĂ€nger in ihm gereift.

Mehr Zeit fĂŒr Familie

Die Figur habe ihn fast die HĂ€lfte seines Lebens begleitet, sagte der 66-JĂ€hrige laut WDR. Nun freue er sich darauf, mehr Zeit fĂŒr sich und seine Familie zu haben.

Ganz von der Kamera verabschieden will sich Behrendt nach eigener Aussage aber nicht. Er erklÀrte, sein Schritt bedeute nicht, dass er gar nicht mehr vor der Kamera stehen möchte.

Dietmar BĂ€r macht weiter

Dietmar BĂ€r sagte, er und Behrendt hĂ€tten sich ĂŒber dessen Entscheidung intensiv ausgetauscht. Er mĂŒsse den Entschluss, nach Folge 100 auszusteigen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, schweren Herzens akzeptieren.

BĂ€r betonte zugleich, er und das Kölner Team hĂ€tten weiterhin Lust weiterzumachen. Damit ist die Zukunft der Reihe ĂŒber Behrendts Abschied hinaus grundsĂ€tzlich offen.

Ein Abschied mit festem Ziel

Klaus Behrendt verbindet seinen Ausstieg mit einem klaren persönlichen Meilenstein: 100 Folgen als Kölner Ermittler Max Ballauf. Die geplante letzte Folge fÀllt zugleich mit dem 30-jÀhrigen DienstjubilÀum der Figurendarstellung zusammen. Damit endet eine der langlebigsten Besetzungen der deutschen Krimireihe, wÀhrend Dietmar BÀr als Freddy Schenk weitermachen will.

FĂŒr das Kölner Team bedeutet Behrendts Entscheidung keinen sofortigen Schlussstrich. Nach der 100. Folge könnte die Reihe mit BĂ€r und einem neuen Partner fortgesetzt werden. Die dpa-Meldung nennt fĂŒr die JubilĂ€umsfolge eine voraussichtliche Ausstrahlung im Herbst 2027; gedreht werden soll sie noch 2026. Bis dahin bleiben weitere FĂ€lle mit dem eingespielten Duo im Programm.

Mehr als ein Rollenwechsel

Der Abschied fĂ€llt in eine Phase, in der der „Tatort“ seine Ermittlerteams regelmĂ€ĂŸig sichtbar verĂ€ndert. Erst im FrĂŒhjahr verabschiedeten sich die MĂŒnchner Kommissare Ivo Batic und Franz Leitmayr nach ihrer 100. Folge. Ein Wechsel in Köln wĂ€re deshalb nicht nur eine personelle VerĂ€nderung, sondern auch eine Frage der KontinuitĂ€t: Ballauf und Schenk stehen seit Jahrzehnten fĂŒr ein vertrautes Ermittlerformat.

FĂŒr Zuschauer ist vor allem offen, wie das WDR-Team die Balance zwischen Wiedererkennbarkeit und Erneuerung gestaltet. BĂ€rs angekĂŒndigte Bereitschaft weiterzumachen hĂ€lt die Kölner Reihe grundsĂ€tzlich offen; zugleich wird die Nachfolge bei der Besetzung von Ballauf entscheidend dafĂŒr sein, ob der vertraute Charakter des Teams erhalten bleibt.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

DER SPIEGEL: „»Tatort«-Vote: Wie gefiel Ihnen »Die letzten Menschen von Köln«“ (21.09.2026)

Der Bericht ordne die aktuelle Kölner Folge als 96. Fall ein und schreibe, aus Köln seien bis dahin keine AblösungsplÀne bekannt gewesen. Zugleich hebe er hervor, dass bereits weitere FÀlle vorbereitet seien und der 100. Fall nach damaliger Planung erst 2028 ausgestrahlt werden könnte; die nun mitgeteilte Entscheidung Behrendts setze diesen Ausblick neu ein.

Merkur: „Kölner Survival-„Tatort“: Darum boomt die Prepper-Szene - und darum wird sie beobachtet“ (20.09.2026)

Der Artikel bestĂ€tige, dass die nĂ€chsten Kölner FĂ€lle bereits feststĂŒnden und teilweise abgedreht seien. Seinen Schwerpunkt setze er auf die Prepper-Thematik, Weltkriegsbombenfunde und die geplante Fortsetzung der Reihe; die konkrete Mitteilung ĂŒber Behrendts Ausstieg nach Folge 100 sei darin noch nicht enthalten.

Beide Berichte beschrieben die unmittelbare Zukunft des Kölner Teams als gesichert, setzten ihren Schwerpunkt jedoch auf den aktuellen Fall und dessen gesellschaftlichen Hintergrund. Offen bleibe nach der neuen Personalentscheidung insbesondere, wer kĂŒnftig an der Seite von Dietmar BĂ€r ermitteln werde.

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