Schimmel beseitigen - Profis engagieren / Entfernung in Eigenregie birgt viele Risiken
04.12.2024 - 11:02:16Angesichts steigender Energiepreise heizen und lĂŒften viele Haushalte sparsamer - eine Entwicklung, die das Risiko von Schimmelbildung erheblich erhöht. "Gerade in der kalten Jahreszeit sehen wir eine deutliche Zunahme von SchimmelschĂ€den", erklĂ€rt Dipl.-Ing. Thomas Molitor, stellvertretender Technischer Leiter von ISOTECÂź, einem fĂŒhrenden Spezialisten fĂŒr die Sanierung von Feuchte- und SchimmelschĂ€den.
Ursachen und typische Problemzonen
Schimmel entsteht hĂ€ufig in Ecken und an AuĂenwĂ€nden, die schlecht belĂŒftet, feucht und zu kalt sind. GroĂe MöbelstĂŒcke, Bilder oder VorhĂ€nge, die die Luftzirkulation behindern, verschĂ€rfen das Problem. Weitere Problemzonen, die Bewohner im Blick behalten sollten, sind zum Beispiel Decken, FuĂböden und FuĂleisten, auf denen sich hĂ€ufig Schimmelpilz bildet. GrundsĂ€tzlich sind RĂ€ume mit einer hohen Luftfeuchtigkeit wie BĂ€der oder Schlafzimmer besonders gefĂ€hrdet, wenn sie nicht ausreichend gelĂŒftet werden.
Selbst entfernen? Meist keine gute Idee
Wird Schimmel entdeckt, versuchen viele Betroffene den Schimmel in Eigenregie zu entfernen. "Doch das ist nur in den wenigsten FĂ€llen der richtige Schritt", erlĂ€utert Molitor. Auch das Umweltbundesamt und die Verbraucherzentralen empfehlen, spĂ€testens bei einer befallenen FlĂ€che gröĂer als 0,5 Quadratmeter eine Fachfirma hinzuziehen. Hierbei gibt ISOTEC-Experte Thomas Molitor zu bedenken, dass SchimmelschĂ€den oft nicht vollstĂ€ndig sichtbar sind. HĂ€ufig liegt ein gröĂerer Teil des Befalls verborgen in den Wand- oder FuĂbodenaufbauten, sodass die Belastung schnell den Grenzwert ĂŒbersteigt.
Die Schimmelbeseitigung in Eigenregie birgt zudem vor allem aber auch potenzielle gesundheitliche Risiken. Nur selten werden RĂ€ume ausreichend abgeschottet, Schutzhandschuhe getragen oder Atemmasken verwendet. Die Verbraucherzentralen warnen auĂerdem davor, dass handelsĂŒbliche Schimmel-Sprays, Anti-Schimmelfarben oder Fungizide das Problem zumeist nicht lösen, wenn die Ursache nicht beseitigt wird. Hinzu kommt die Gefahr einer möglichen BeeintrĂ€chtigung von Gesundheit und Umwelt bei chemischen Hilfsmitteln. Ebenso ist die Verwendung des Hausmittels Essiglösung nicht zielfĂŒhrend: Viele Baustoffe neutralisieren den Essig. Mehr noch: Mit dem Essig gelangen organische NĂ€hrstoffe auf das Material, die das Schimmelwachstum sogar fördern.
So arbeiten die Profis
"Es macht Sinn, von Anfang an ein Fachunternehmen hinzuzuziehen", betont Molitor. Die Profis schotten zuallererst die betroffenen RĂ€ume staubdicht von den anderen Zimmern ab. Danach wird in den betroffenen RĂ€umen ein Luftunterdruck erzeugt und der Schimmelbefall von den Experten akribisch beseitigt. Hierzu werden die Schimmelpilzbestandteile von den Bauteilen grĂŒndlich abgesaugt und der befallene Putz vollstĂ€ndig entfernt. In einem weiteren Schritt reinigen die Profis glatte OberflĂ€chen mit oberflĂ€chenentspanntem Wasser, poröse FlĂ€chen werden mit einem speziellen HEPA-Sauger abgesaugt. Wenn all dies erledigt ist, können Putz, Tapeten und FuĂboden wiederaufgebaut sowie feingereinigtes Mobiliar und Inventar wieder eingerĂ€umt werden.
Vorbeugen lohnt sich
Durch regelmĂ€Ăiges LĂŒften, ausreichendes Heizen und einen Mindestabstand von 10 cm zwischen MöbelstĂŒcken und AuĂenwĂ€nden kann der Gefahr von erneutem Schimmelpilzwachstum vorgebeugt werden. Noch effektiver sind bauliche MaĂnahmen wie beispielsweise die Installation von ISOTECÂź-Klimaplatten. Diese erhöhen nicht nur die OberflĂ€chentemperatur der WĂ€nde um bis zu 5 Grad, sondern nehmen bei steigender Luftfeuchte auch Wasser aus der Raumluft auf und geben es bei sinkender Luftfeuchte wieder an die Raumluft ab, so dass ein permanent angenehmes Raumklima entsteht. "SchĂ€den wie Schimmelpilzbefall durch zu geringe WandoberflĂ€chentemperatur werden damit ein fĂŒr alle Mal verhindert", fasst Molitor zusammen.
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