Kohlenmonoxid fĂŒr Kinder und Schwangere besonders gefĂ€hrlich - mit Zeitumstellung PrĂ€vention verstĂ€rken
24.10.2024 - 07:45:00Erhöhtes Risiko fĂŒr Kinder und Jugendliche
Kinder sind aufgrund ihres noch nicht ausgereiften Stoffwechsels besonders anfĂ€llig fĂŒr Kohlenmonoxidvergiftungen. Bereits geringe CO-Konzentrationen verdrĂ€ngen den Sauerstoff im Blut, was zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel und Ăbelkeit fĂŒhren kann. In schweren FĂ€llen drohen Bewusstlosigkeit und bleibende SchĂ€den am Nervensystem. Auch Teenager sind hĂ€ufig betroffen: In Marl starb im letzten August eine 13-JĂ€hrige an einer CO-Vergiftung im Bad. Zwei Schwestern des Opfers im Alter von zehn Monaten und zwei Jahren wurden mit einer CO-Vergiftung ins Krankenhaus gebracht.
Schwangere: GefÀhrliche Auswirkungen auf das ungeborene Kind
Schwangere Frauen sind nicht nur selbst einer erhöhten Gefahr ausgesetzt, sondern tragen auch ein erhebliches Risiko fĂŒr das ungeborene Kind. Kohlenmonoxid gelangt ĂŒber die Plazenta in den Blutkreislauf des Fötus und beeintrĂ€chtigt dessen Sauerstoffversorgung. Dies kann zu Entwicklungsstörungen, Wachstumsverzögerungen und im schlimmsten Fall zur Fehl- oder FrĂŒhgeburt fĂŒhren. Besonders tĂŒckisch: Erste Anzeichen einer Vergiftung wie Ăbelkeit oder Schwindel werden oft als Schwangerschaftssymptome fehlinterpretiert.
Zeitumstellung: Wintermonate erhöhen die Gefahr
Bei der Nutzung von Ăfen, Ălheizungen, Kaminen und gasbetriebenen HeizgerĂ€ten, die fossile Brennstoffe verbrennen, kann sich ohne ausreichende BelĂŒftung oder durch defekte GerĂ€te Kohlenmonoxid bilden, was zu schweren GesundheitsschĂ€den und sogar zu TodesfĂ€llen fĂŒhren kann. Die Zeitumstellung auf die Winterzeit ist daher der ideale Anlass, um VorsorgemaĂnahmen zu ergreifen. "Viele Menschen unterschĂ€tzen die Gefahr von Kohlenmonoxidvergiftungen gerade jetzt, wenn die Heizperiode beginnt", erklĂ€rt Anne Wentzel, Vorsitzende der Initiative zur PrĂ€vention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen und ergĂ€nzt: "Ăberall dort, wo mit fossilen Brennstoffen wie Ăl, Gas oder Holz geheizt wird sollten CO-Warnmelder zur StandardausrĂŒstung gehören. Das gilt umso mehr, wenn Kinder oder Schwangere im Haushalt leben."
PrĂ€vention: CO-Warnmelder und regelmĂ€Ăige Wartung
Der beste Schutz gegen eine CO-Vergiftung ist die Installation von CO-Warnmeldern in Schlaf- und WohnrĂ€umen. Sie alarmieren frĂŒhzeitig bei einer erhöhten CO-Konzentration. Auch die regelmĂ€Ăige Wartung von Gasthermen, Ăfen, Kaminen und Schornsteinen ist unerlĂ€sslich, um das Risiko zu minimieren. "Die Risiken einer Kohlenmonoxidvergiftung sind insbesondere fĂŒr Kinder und Schwangere gravierend", warnt Dr. Hella Körner-Göbel von der Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der NotĂ€rzte Deutschlands e.V. (BAND). "Deshalb ist die Zeitumstellung ein perfekter Anlass, um CO-Warnmelder zu installieren und Heizungen ĂŒberprĂŒfen zu lassen. Das schĂŒtzt nicht nur die eigene Gesundheit, sondern kann auch Leben retten."
Hinweise zur richtigen Montage und Bedienung von CO-Meldern finden Sie unter https://www.co-macht-ko.de/schutz-vor-kohlenmonoxid/
Ăber die Initiative zur PrĂ€vention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen:
Die Initiative zur PrĂ€vention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde im Jahr 2018 gegrĂŒndet. Zu den Mitgliedern gehören der Bundesverband der Ărztlichen Leiter Rettungsdienst (ĂLRD), die Bundesarbeitsgemeinschaft NotĂ€rzte (BAND), der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik, das Deutsche Pelletinstitut (DEPI), der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) sowie verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxid-Meldern.
Pressekontakt:
Initiative zur PrÀvention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
"CO macht K.O. - SchĂŒtze dich vor Kohlenmonoxid!"
Frau Claudia Groetschel
Tel.: 030/44 02 01 33
E-Mail: info@co-macht-ko.de
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