Angst, Zahnarzt

Angst vor dem Zahnarzt - Experte verrÀt, was dahintersteckt und wie man dagegen vorgehen kann

05.12.2023 - 14:00:01

Lampertheim - Viele Menschen kennen es nur zu gut: Der Besuch beim Zahnarzt löst Unwohlsein bis hin zu regelrechter Angst aus. Die Folge ist hÀufig eine Vermeidungstaktik, das bedeutet, die Betroffenen lassen Vorsorgetermine aus und gefÀhrden damit nicht nur ihre Zahngesundheit. Die Angst hat dabei oft in der Kindheit ihre Ursache. Ein schmerzhaftes oder beschÀmendes Ereignis kann bis ins Erwachsenenalter hinein Folgen haben.

Darunter leiden allerdings nicht nur die ZĂ€hne, vielmehr können sich kranke ZĂ€hne auf den gesamten Körper auswirken. Dabei gibt es heutzutage zahlreiche Möglichkeiten, trotz Dentalphobie den Besuch so angenehm wie möglich zu gestalten. Zahnarztpraxen sollten deshalb die folgenden RatschlĂ€ge im Umgang mit Angstpatienten berĂŒcksichtigen.

Die hĂ€ufigsten GrĂŒnde, die hinter einer Dentalphobie stecken

Der Erfahrung vieler ZahnĂ€rzte nach gibt es vier GrĂŒnde, die besonders gehĂ€uft zu Dentalphobie fĂŒhren. So berichten viele Dentalphobiker von einem traumatischen Erlebnis in Zusammenhang mit dem Zahnarzt in ihrer Kindheit. Das kann eine schmerzhafte Behandlung sein oder ein abfĂ€lliger Kommentar des Zahnarztes ĂŒber die mangelhafte Zahnpflege - in jedem Fall kann eine solche Erfahrung tiefe Spuren hinterlassen. Anhaltendes Misstrauen gegenĂŒber ZahnĂ€rzten ist oft die Folge.

Ein weiterer Grund fĂŒr die Angst vor Zahnarztbesuchen ist bei vielen Patienten die Sorge, dass die Behandlung Schmerzen verursachen könnte. Neben Schmerzen assoziieren viele Angstpatienten den Besuch beim Zahnarzt außerdem mit einem GefĂŒhl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins. Das rĂŒhrt von der passiven Haltung auf dem RĂŒcken liegend her, die bei einer Behandlung notwendig ist. Auch der dabei empfundene Kontrollverlust ist fĂŒr so manchen Dentalphobiker beĂ€ngstigend.

Die Bedeutung des Erstkontakts zwischen Zahnarzt und Angstpatient

Wichtig ist dabei im Erstkontakt mit Angstpatienten, sich besonders viel Zeit zu nehmen, um die Befindlichkeiten des Betroffenen zu ergrĂŒnden. Empathie und VerstĂ€ndnis sind dabei unabdingbar, um das Vertrauen des Patienten zu erlangen. Doch nicht nur die ZahnĂ€rzte selbst sollten im Umgang mit solchen Patienten erfahren sein, das ganze Team sollte hinsichtlich beruhigender Verhaltensweisen und Gesten geschult werden. Ängstliche Patienten sollen sich in der Praxis verstanden und begleitet fĂŒhlen und werden ermuntert - aber nicht gedrĂ€ngt -, ĂŒber ihre Ängste und Erfahrungen zu sprechen.

5 Tipps, die Dentalphobikern beim Zahnarzttermin helfen

Im Umgang mit Angstpatienten gibt es mittlerweile einige Maßnahmen, um den Zahnarztbesuch zu erleichtern und Patienten zu ermutigen, Zahngesundheit nicht zu vernachlĂ€ssigen. Dazu gehören Ablenkungsmethoden wie Musik, die den Fokus des Patienten weg von der Behandlung nehmen. Wenn sich der Patient darauf einlĂ€sst, können auch angeleitete Entspannungstechniken wie AtemĂŒbungen Ă€ußerst wirkungsvoll sein, um das Stresslevel wĂ€hrend der Behandlung zu reduzieren. Lokale BetĂ€ubungsmittel sind vor allem fĂŒr diejenigen Patienten hilfreich, die Angst vor Schmerzen wĂ€hrend der Behandlung haben. Sie ermöglichen nahezu schmerzfreie Untersuchungen und Eingriffe.

Bei lĂ€nger andauernden Behandlungen oder besonders ausgeprĂ€gten Ängsten kann auch eine Vollnarkose oder ein DĂ€mmerschlaf eine Möglichkeit sein, um Eingriffe vornehmen zu können. In jedem Fall empfiehlt sich bei letzteren Maßnahmen, mögliche Kosten immer vorab mit dem Patienten zu klĂ€ren. Sinnvoll ist darĂŒber hinaus immer die Vereinbarung eines Stoppsignals mit dem Patienten. So behĂ€lt er die Kontrolle ĂŒber die Situation.

Über Dr. med. dent. Philipp Maatz:

Der Gang zum Zahnarzt stellt fĂŒr viele Menschen eine echte Überwindung dar. Bei manchen ist die Hemmschwelle sogar so groß, dass sie die Zahnarzttermine ĂŒber Wochen, Monate oder Jahre aufschieben. Mit der Folge, dass sich ĂŒber die Zeit hinweg ernsthafte Zahnerkrankungen entwickelt haben. Daraus entsteht ein Teufelskreis aus Schmerzen und Angst, aus dem man kaum herauskommt. Dabei gibt es heutzutage zahlreiche Möglichkeiten, den Zahnarztbesuch angenehm und schmerzfrei zu gestalten. Ein Aufschieben ist demnach ĂŒberhaupt nicht notwendig. Ob lokale BetĂ€ubung, DĂ€mmerschlaf oder Vollnarkose - fĂŒr Patienten stehen heutzutage vielfĂ€ltige Optionen zur VerfĂŒgung, die auch Dr. med. dent. Philipp Maatz in seiner Zahnarztpraxis "Zahnimpuls" in Lampertheim einsetzt. Er besitzt zusĂ€tzlich zum regulĂ€ren zahnmedizinischen Staatsexamen einen Master of Science in Oraler Chirurgie und Implantologie und hat sich mit seinem Team seit 2016 auf die Behandlung unter Vollnarkose spezialisiert. Mehr Informationen unter: https://www.zahnimpuls-lampertheim.de/.

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