Gestörte, Hautbarriere

Gestörte Hautbarriere? Dermatologe verrÀt 5 Tipps, die jeder in seine Skincare-Routine einbauen sollte

18.03.2025 - 08:00:00

Mainz - Rötungen, Trockenheit und eine erhöhte Empfindlichkeit der Haut sind oft Anzeichen fĂŒr eine gestörte Hautbarriere. Viele Betroffene wissen nicht, wie sie ihre Haut richtig pflegen können, um sie wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Falsche Pflegeprodukte oder eine ungeeignete Routine können die Problematik sogar verstĂ€rken.

"Die Hautbarriere dient als Schutzschild unserer Haut. Ist sie geschĂ€digt, benötigt sie eine besondere Pflege", erklĂ€rt Prof. Dr. Sven Quist, Dermatologe und Experte fĂŒr Hautgesundheit. "Mit den richtigen Maßnahmen kann jeder seine Hautpflege optimieren und die Haut nachhaltig stĂ€rken." Welche 5 Tipps Sie hierzu berĂŒcksichtigen sollten, lesen Sie in diesem Beitrag.

In fĂŒnf Schritten zu gesunder Haut

Um die Hautbarriere gezielt zu unterstĂŒtzen, können Sie fĂŒnf einfache Schritte in Ihre tĂ€gliche Hautpflegeroutine integrieren:

1. Sanfte Reinigung

Aggressive Reinigungsprodukte können den natĂŒrlichen pH-Wert der Haut aus dem Gleichgewicht bringen und die Haut zusĂ€tzlich austrocknen. Stattdessen sind milde, pH-hautneutrale Reinigungsprodukte zu bevorzugen, die die Haut schonend klĂ€ren, ohne ihre Schutzfunktion zu beeintrĂ€chtigen. Außerdem sollte man bei der Reinigung lauwarmes Wasser verwenden, um die Haut nicht unnötig zu strapazieren – heißes Wasser kann die Haut austrocknen und die Barriere schwĂ€chen.

2. Ausreichende Feuchtigkeitspflege

Eine geschĂ€digte Hautbarriere benötigt intensive Feuchtigkeitsversorgung. Inhaltsstoffe wie HyaluronsĂ€ure, Ceramide oder Glycerin helfen, die Feuchtigkeit in der Haut zu bewahren und unterstĂŒtzen den natĂŒrlichen Regenerationsprozess. Eine reichhaltige, aber nicht komedogene Pflege trĂ€gt zur StĂ€rkung der Barrierefunktion bei. Neben der Ă€ußerlichen Pflege ist auch die ausreichende FlĂŒssigkeitszufuhr entscheidend. Es empfiehlt sich hier, mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser tĂ€glich zu trinken, um die Haut von innen mit Feuchtigkeit zu versorgen.

3. Maßvoller Einsatz von Peelings

Peelings tragen abgestorbene Hautzellen ab und fördern die Zellerneuerung. Deshalb erfreuen sie sich meist großer Beliebtheit. Doch Vorsicht: ÜbermĂ€ĂŸiges Peelen – und zu aggressive Peelings – können die Hautschutzbarriere weiter schwĂ€chen. Das trifft vor allem auf mechanische Peelings zu. Besser eignen sich sanfte, enzymatische Peelings. Eine gute Alternative bieten darĂŒber hinaus professionelle, schonende Behandlungen wie das Hydrafacial, das in dermatologischen Praxen zur HautstĂ€rkung, bei Unreinheiten oder als Anti-Aging-Maßnahme angewendet wird.

4. TĂ€glicher Sonnenschutz

Ein wenig Sonne schadet schon nicht – das ist ein weit bekannter Irrglaube. Denn jeder Sonnenstrahl wirkt sich bereits auf die Haut aus. UV-Strahlen schĂ€digen die Hautbarriere und lassen die Haut vorzeitig altern. Außerdem erhöht sich ohne ausreichenden Schutz das Risiko fĂŒr Hautkrebs. Umso wichtiger ist es, konsequent UV-Schutz aufzutragen. Ein Breitband-Sonnenschutz mit mindestens LSF 30, idealerweise LSF 50, sollte fester Bestandteil der tĂ€glichen Routine sein – selbst an bewölkten Tagen oder im Winter. Er hilft zudem dabei, EntzĂŒndungen und Feuchtigkeitsverlust zu verhindern.

5. Vermeidung reizender Inhaltsstoffe

Gut riechende Produkte wirken verlockend. Doch gut fĂŒr die Hautbarriere sind sie nicht. Viele herkömmliche Hautpflegeprodukte enthalten allerdings Duftstoffe oder auch Alkohol und starke SĂ€uren, die die Haut reizen und die Schutzfunktion beeintrĂ€chtigen. Beim Kauf lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe. Hautfreundliche Stoffe sind hingegen Panthenol, Niacinamid oder mikrobiomfreundliche Substanzen. Sie bringen die Haut wieder ins Gleichgewicht.

Wer diese fĂŒnf Tipps in seine tĂ€gliche Routine einbindet, kann seine Hautbarriere stĂ€rken und empfindlicher Haut langfristig entgegenwirken. Eine konsequente und angepasste Hautpflege trĂ€gt dazu bei, Irritationen zu minimieren und die Haut gesund und widerstandsfĂ€hig zu erhalten.

Über Dr. Jennifer Quist und Prof. Dr. Sven Quist:

Dr. Jennifer Quist und Prof. Dr. Sven Quist betreiben mit der Dermatologie Quist eines der grĂ¶ĂŸten Haut- und Laserzentren im Rhein-Main-Gebiet als große dermatologische Gemeinschaftspraxis in Mainz. Elf Ärzte kĂŒmmern sich tĂ€glich um Belange der modernen Hautmedizin. Im Fokus steht fĂŒr sie Anti-Aging ĂŒber minimal-invasive Verfahren – eine OP kommt bei ihnen in diesen FĂ€llen primĂ€r nicht in Frage. Weitere Informationen unter: https://dermatologie-quist.de/

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Prof. Dr. Dr. Sven Quist und Dr. Jennifer Quist
Adresse: Haifa-Allee 20
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