TV-Ausblick, Immobilien

MDR-Reportage fĂŒr Das Erste zum Immobilienimperium des Christoph Gröner

06.03.2026 - 13:45:21 | presseportal.de

Leipzig - Im Dezember 2024 durchsuchte die Staatsanwaltschaft Leipzig die GeschĂ€ftsrĂ€ume des Unternehmers Christoph Gröner – wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung und Veruntreuung von Arbeitsentgelt. Die MDR-Autoren Tom Fugmann und Marcel Siepmann recherchieren seitdem zu Christoph Gröners Immobilienimperium. Im Fokus des Films, der ab 10. MĂ€rz in der ARD Mediathek abrufbar ist und am gleichen Tag 21.45 Uhr im Ersten lĂ€uft, geht es auch um Verflechtungen in die Politik. So holte Gröner z. B. den ehemaligen Kanzleramtsminister Ronald Pofalla an Bord.

MDR-Reportage fĂŒr Das Erste zum Immobilienimperium des Christoph Gröner - Foto: presseportal.de

Noch vor wenigen Jahren ging es fĂŒr Christoph Gröner steil nach oben. Er kaufte landauf, landab GrundstĂŒcke, baute GewerbegebĂ€ude und versprach deutschen Kommunen Wohnraum im großen Stil: In Leipzig, Karlsruhe, MĂŒnchen und Köln plante er neue Stadtquartiere, in Berlin den höchsten Wohntower. Bundesweite BerĂŒhmtheit erlangte er durch den Satz: „Wenn Sie 215 Millionen haben, schmeißen Sie das Geld zum Fenster raus, dann kommt's zur TĂŒr wieder herein.” Zur UnterstĂŒtzung holten sich Christoph Gröner und sein Firmenkonglomerat namhafte Ex-Politiker. So wurde der frĂŒhere Bundeskanzler Gerhard Schröder als Berater engagiert und der ehemalige Kanzleramtsminister Ronald Pofalla ins Unternehmen geholt.

Mittlerweile sind Unternehmensteile insolvent, Handwerker, Architekten und externe Dienstleister klagen, weil sie nicht bezahlt wurden. Auf vielen einstigen Baustellen herrscht Stillstand. Immer wieder gruppierte der Baulöwe seine Firmengruppe um, wodurch es ihm gelingt, zumindest teilweise weiter wirtschaftlich zu agieren.

Der Film „Christoph Gröner und sein Immobilienimperium” hinterfragt das Unternehmenskonzept des Unternehmers und erklĂ€rt, weshalb es offenbar an seine Grenzen kam.

Der Film ist Teil des ARD-Schwerpunktes #besserwohnen, online zu finden unter ard.de/besserwohnen.

Die neue MDR-Reportage ist auch im MDR-Fernsehen zu sehen – am 25. MĂ€rz ab 20.15 Uhr. Im Anschluss ab 20.45 Uhr schließt sich „Fakt ist!“ aus Erfurt thematisch an: Es geht einerseits um Wohnungsleerstand und Verwahrlosung in manchen InnenstĂ€dten und andererseits um Wohnungsknappheit, steigende Mieten und Schrottimmobilien sowie natĂŒrlich auch wieder um die Fragen, die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger mit in die Sendung bringen. Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft werden Rede und Antwort stehen beim BĂŒrgertalk, den Lars SĂ€nger und Kathleen Bernhardt moderieren – im Livestream auf mdr.de ist die Sendung am 25. MĂ€rz bereits ab 20.15 Uhr zu sehen sowie im Anschluss in der ARD Mediathek ein Jahr abrufbar.

Pressekontakt:

MDR, Kommunikations- und Mediendesk, Tel.: (0341) 3 00 64 55, E-Mail:
kommunikation-desk@mdr.de

Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk ĂŒbermittelt durch news aktuell

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