Weltspiegel, Auslandskorrespondenten

Weltspiegel - Auslandskorrespondenten berichten | Am Sonntag, 24. MĂ€rz 2024, um 18:30 Uhr vom BR im Ersten

21.03.2024 - 15:59:26 | presseportal.de

MĂŒnchen - Moderation: Natalie Amiri

Weltspiegel - Auslandskorrespondenten berichten | Am Sonntag, 24. MĂ€rz 2024, um 18:30 Uhr vom BR im Ersten - Foto: presseportal.de
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Geplante Themen:

Slowakei: Russlands neue Freunde

Ein Außenminister, der beim Handshake mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow fĂŒr die Fotografen posiert. Ein Premier, der immer wieder betont, Putin trage nicht die Schuld am Krieg in der Ukraine. Das ist nicht Nordkorea oder China - und auch nicht Ungarn. Das ist die Slowakei, ein Land auf dem besten Wege dahin, Putins ziemlich bester Freund in Europa zu werden. Premier Robert Fico steuert die Slowakei in Richtung Autokratie: Das Justizsystem ist schon umgebaut, derzeit wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk gefĂŒgig gemacht. Am Wochenende findet die erste Runde der PrĂ€sidentschaftswahlen statt - es ist auch eine Abstimmung ĂŒber Ficos autokratische und moskaufreundliche Linie - und die hat laut Umfragen gute Chancen auf einen Sieg. (Autor: Danko Handrick, ARD Prag)

USA: Trump gegen Biden

Die Neuauflage des Wahlduells "Trump gegen Biden" ist quasi entschieden - ein Alptraum fĂŒr mehr als 70 Prozent der Amerikanerinnen und Amerikaner, die laut Umfragen keinen der beiden Kandidaten wollen. GefĂ€hrdet dieser Wahlkampf die Demokratie in den Vereinigten Staaten? Und geht unter diesen UmstĂ€nden ĂŒberhaupt noch jemand wĂ€hlen?

Studentin Mollie Duffy versucht vor der Schicksalswahl Studierenden zu mehr politischer Teilhabe zu verhelfen. Das amerikanische Wahlsystem ist kompliziert und viele ErstwĂ€hler wissen oft nicht, was zu tun ist. Die bĂŒrokratischen HĂŒrden sind hoch und die Wahllokale oft weit entfernt vom Wohnort. Es wird immer schwieriger, die Stimme abzugeben, auch weil zuletzt viele Vorschriften verschĂ€rft wurden. (Autorin: Gudrun Engel, ARD Washington, DC)

Kosovo: Die Kluft zwischen Serben und Albanern

Am 24. MĂ€rz 1999 begann im Kosovo-Krieg der Einsatz der NATO auf Ziele im damaligen Jugoslawien, vor allem auf RegierungsgebĂ€ude und Stellungen serbischer Truppen. Die NATO-Angriffe fĂŒhrten zum RĂŒckzug der serbischen Soldaten. 2008 erklĂ€rte sich der Kosovo fĂŒr unabhĂ€ngig. Doch die UnabhĂ€ngigkeit wird nicht von allen Staaten anerkannt.

25 Jahre nach dem Krieg ist der Kosovo immer noch ein zerrissenes Land und kommt nicht zur Ruhe. Die Mehrheit der fast zwei Millionen Einwohner sind Albaner, die Minderheit Serben - viele von ihnen wĂŒrden sich am liebsten dem Nachbarland Serbien anschließen: SchĂŒlerinnen und SchĂŒler lernen nach serbischen LehrplĂ€nen, die Lehrer werden von Serbien bezahlt und die Schrift ist kyrillisch, so wie in Serbien. Wie groß ist die Kluft zwischen kosovarischen Serben und Albanern wirklich? (Autor: Nikolaus Neumaier, ARD Wien)

Kambodscha: Zwangsumsiedlung bei Angkor Wat

Die Verzweiflung steht ihr ins Gesicht geschrieben, aber Sinat Un bleibt kĂ€mpferisch: "Ich bleibe hier wohnen, egal, was kommt, auch wenn ich große Angst habe." Die Mutter von drei Kindern lebt im kambodschanischen Angkor, ganz in der NĂ€he der berĂŒhmten Tempelanlagen Angkor Wat, die den Titel UNESCO-Weltkulturerbe tragen. Aber nun sollen die Einheimischen hier weg. Die Behörden drĂ€ngen sie massiv, in eine Stadt zu ziehen, die gerade aus dem Boden gestampft wird, 45 Minuten Fahrtzeit entfernt. Aber dahin verirrt sich kein Tourist, viele sorgen sich, so wie Sinat Un, in der neuen Stadt kein Geld mehr zu verdienen. Mehr als 10.000 Familien sind betroffen. (Autorin: Christiane Justus, ARD Singapur)

Malaysia: Haft und Peitschenhiebe fĂŒr Schwule und Lesben

Malaysia ist wirtschaftlich aufstrebend, will Investitionen aus der ganzen Welt und gibt sich offen. Doch in dem muslimisch geprĂ€gten Land haben konservative Fanatiker das Sagen. In kaum einem sĂŒdostasiatischen Land wird die LGBTQ-Community so stark unterdrĂŒckt wie in Malaysia. Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung orientieren sich am Islam. Im staatlichen Gesetz ist explizit geregelt, was der sogenannten natĂŒrlich Ordnung entspricht und was dagegen verstĂ¶ĂŸt. Das Strafmaß fĂŒr Sex unter MĂ€nnern: bis zu 20 Jahre Haft und Peitschenhiebe. Besonders heftig: FĂŒr Muslime gilt neben dem staatlichen Gesetz auch die Scharia, das islamische Recht. Und das ist in Sachen HomosexualitĂ€t noch viel strenger. (Autor: Florian Bahrdt, ARD Singapur)

Finnland: GlĂŒck kann man lernen!

Das nordische Land liegt zum siebten Mal auf Platz 1 des World Happiness Reports. Hier leben die zufriedensten Menschen und das hat GrĂŒnde. Wichtigste Zutat fĂŒr das finnische GlĂŒck ist die Chancengleichheit bei Bildung, Gesundheit und sozialem Status. Und damit von Anfang an ein wichtiger Grundstein fĂŒrs GlĂŒcklichsein gelegt wird, lernen alle Kinder in der Schule emotionale FĂ€higkeiten: Wie umgehen mit starken GefĂŒhlen und vor allem: Wie darĂŒber sprechen? Und wenn es mal nicht gut lĂ€uft im weiteren Leben, dann bekommt man in Finnland Hilfe: Obdachlose erhalten fast ohne Auflagen eine Wohnung vom Staat. "Housing First" nennt man das hier: zuerst ein sicheres Dach ĂŒber dem Kopf, dann behutsam wieder zurĂŒck in die Gesellschaft gelangen. (Autorin: Sofie Donges, ARD Stockholm)

Redaktion: Judith Schacht, Bernd NiebrĂŒgge (BR)

Pressekontakt:

BR-Pressestelle, E-Mail: presse@br.de

Original-Content von: ARD Das Erste ĂŒbermittelt durch news aktuell

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