Verbraucher, Gesundheit

Verbraucherumfrage zeigt: Deutsche bewegen sich zu wenig, mangelnde PrÀvention gefÀhrdet die Gesundheit

Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 16:35 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS

MĂŒnchen - Nur rund ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland kennt die aktuellen WHO-Empfehlungen von mindestens 150 Minuten moderater körperlicher AktivitĂ€t pro Woche (35,7 Prozent). Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen reprĂ€sentativen Umfrage des Consumer-Health-Unternehmens Haleon (u.a. Voltaren) zusammen mit dem Wort & Bild Verlag.1

Verbraucherumfrage zeigt: Deutsche bewegen sich zu wenig, mangelnde PrÀvention gefÀhrdet die Gesundheit - Bild: presseportal.de
Verbraucherumfrage zeigt: Deutsche bewegen sich zu wenig, mangelnde PrÀvention gefÀhrdet die Gesundheit - Bild: presseportal.de

58,9 Prozent der Befragten gaben laut Studie an, nicht regelmĂ€ĂŸig Sport zu treiben. Fast die HĂ€lfte der Frauen (45,2 Prozent) fĂ€hrt nie Fahrrad, bei den MĂ€nnern ist es mehr als ein Drittel (34,0 Prozent), das nie in die Pedale tritt.

Die grĂ¶ĂŸte HĂŒrde fĂŒr mehr Bewegung: Schmerzen

Doch was sind die GrĂŒnde fĂŒr den Bewegungsmangel? Fehlende Motivation und familiĂ€re Verpflichtungen liegen bei beiden Geschlechtern als GrĂŒnde ganz eng beieinander. Bei den Frauen verwiesen 34,7 Prozent auf fehlende Motivation und 30,5 Prozent auf die Familie als HĂŒrde. MĂ€nner sind etwas motivierter, ansonsten zeigt sich ein Ă€hnliches Bild: Hier mangelt es 28,6 Prozent an Motivation und 30,8 Prozent nannten familiĂ€re Verpflichtungen.

ErgÀnzende Daten aus einer eigenen Erhebung zeigen, wie stark Schmerzen die tÀgliche Bewegung der Menschen in Deutschland beeintrÀchtigen: 70,1 Prozent der Deutschen wurden im letzten Monat durch Schmerzen in ihrer Beweglichkeit eingeschrÀnkt, davon waren 48,9 Prozent "leicht", 17,1 Prozent "deutlich" und 4,1 Prozent "stark eingeschrÀnkt". Oft ein Teufelskreis, denn diese Vermeidung kann Schmerzen noch verstÀrken.

Gesundheitssystem: "Reparaturmedizin" statt Ursachenforschung

Doch wie kann dem entgegengewirkt werden? Eine klare Mehrheit aller Befragten (57,5 Prozent) kritisiert, dass das Gesundheitssystem in Deutschland falsch priorisiert, es werde mehr Wert auf die Behandlung von bereits entstandenen Krankheiten gelegt als auf die eigentliche Gesunderhaltung und PrĂ€vention. "Unser Gesundheitssystem ist in erster Linie darauf ausgerichtet, Krankheiten zu behandeln, wenn sie bereits entstanden sind. Wir haben diese Reparaturmedizin ĂŒber Jahrzehnte perfektioniert - investieren aber vergleichsweise wenig darin, Gesundheit zu erhalten. Genau das mĂŒssen wir Ă€ndern. Gesundheitsförderung und PrĂ€vention mĂŒssen im Vordergrund stehen, um den Menschen mehr gesunde Lebensjahre zu ermöglichen", so Prof. Dr. med. Kai Kolpatzik, Chief Scientific Officer des Wort & Bild Verlags und Mit-Initiator der Umfrage zur PrĂ€vention.

Dabei ĂŒberschĂ€tzen die Menschen in Deutschland das Budget, das aktuell fĂŒr die PrimĂ€rprĂ€vention und Gesundheitsförderung bereitgestellt wird, erheblich. Nur etwa jeder Zehnte (11,2 Prozent) schĂ€tzt die RealitĂ€t richtig ein - nĂ€mlich, dass die gesetzlichen Krankenkassen im Durchschnitt weniger als 1 Euro pro versicherte Person und Monat in die PrimĂ€rprĂ€vention investieren, also etwa in zertifizierte Gesundheitskurse.

Vor-Ort-Apotheken: Niedrigschwellige PrÀventionspartner ohne Termin

Neben den Krankenversicherungen und der Politik kommt den Apotheken eine immer wichtigere Rolle fĂŒr die wirkungsvolle PrĂ€vention zu. "Die Apotheke vor Ort ist bei Beschwerden oft die erste Anlaufstelle. Bereits mehr als ein Drittel der Deutschen konnte bei Schmerzen dank kompetenter Beratung in einer Apotheke auf einen Arztbesuch verzichten", weiß Kostas Limnidis, General Manager DACH bei Haleon in MĂŒnchen. Das verwundert nicht, denn fĂŒr die ĂŒbergroße Mehrheit der Menschen in Deutschland (75 Prozent) ist die Apotheke ein leicht erreichbarer und einfach zugĂ€nglicher Ort fĂŒr Gesundheitsfragen - ohne Terminvergabe und monatelanges Warten. Noch höher liegt die Zustimmung fĂŒr eine erweiterte Rolle der Apotheken: 76 Prozent befĂŒrworten, dass Apotheken kĂŒnftig verstĂ€rkt Aufgaben in der PrĂ€vention und Gesundheitsförderung ĂŒbernehmen sollten. WĂŒrden Apotheken diese erweiterten PrĂ€ventionsleistungen flĂ€chendeckend anbieten, wĂŒrden fast 73 Prozent der Deutschen diese Angebote vor Ort auch direkt und aktiv nutzen.

Quellen:

WeiterfĂŒhrende Informationen:

Über Haleon

Haleon (LSE/NYSE: HLN) ist ein weltweit fĂŒhrendes Consumer-Health-Unternehmen mit der Zentrale in London und Deutschlandsitz in MĂŒnchen. Zu Haleon gehören zahlreiche global erfolgreiche Marken, denen Millionen Menschen auf der ganzen Welt vertrauen. Über 22.000 Menschen arbeiten in 170 LĂ€ndern fĂŒr Haleon. Sie alle vereint der Unternehmenszweck: Mehr Gesundheit. FĂŒr alle. Jeden Tag. Von Mensch zu Mensch. Das Produktportfolio von Haleon unterteilt sich in drei Bereiche: Mundgesundheit, rezeptfreie Arzneimittel (OTC) sowie NahrungsergĂ€nzungsmittel und Vitamine. Es umfasst beliebte und erfolgreiche Marken wie Voltaren, Otriven, Fenistil, Vitasprint, Centrum, Odol-med3, Parodontax, Sensodyne und Dr.BEST. Mehr Informationen sind unter www.haleon.com zu finden.

Pressekontakt:

Lion Pfeufer
Corporate Affairs Manager, DACH
Haleon Germany GmbH
Barthstraße 4, 80339 MĂŒnchen
E-Mail: presse.dach@haleon.com

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