Neue Ausgabe der MilitĂ€rgeschichte. Zeitschrift fĂŒr historische Bildung: Widerstand und Demokratie
20.04.2024 - 07:45:00 | presseportal.de
80 Jahre 20. Juli 1944
Es gibt kaum jemanden, der nicht mit dem Datum des 20. Juli 1944 und dem Attentatsversuch auf Adolf Hitler vertraut ist. Und Stauffenberg taucht als Namensgeber fĂŒr Kasernen, öffentliche StraĂen oder PlĂ€tze auch im Alltag allerorten auf. Doch klar ist auch, einen hochkomplexen Anschlagsversuch wie den des 20. Juli 1944 kann keine Person allein verĂŒben.
Der Beitrag von Linda von KeyĂerlingk-Rehbein widmet sich dem "20. Juli" daher aus einer anderen Perspektive und zeigt auf, dass ein groĂes Netzwerk an zivilen und militĂ€rischen Akteuren an dem Versuch, Hitler zu beseitigen, beteiligt war. Einen anderen Zugang zum Thema wĂ€hlt auch Niels Schröder, der das Thema des "20. Juli" in einer Graphic Novel verarbeitet hat. In der Rubrik "MilitĂ€rgeschichte im Bild" stellt er die Veröffentlichung vor und zeigt dabei zugleich auf, was eine Graphic Novel im Besonderen zu leisten vermag.
MilitÀrischer Eid
Eine zentrale Rolle spielte in der Geschichte des 20. Juli 1944 auch immer wieder die Frage nach dem Eid. Die (militÀrischen) WiderstandskÀmpfer hatten ihren Eid auf Adolf Hitler abgelegt und brachen ihn mit dem Versuch des Attentats, das die NS-Diktatur zum Einsturz bringen sollte.
Auf wen oder was der Eid abgelegt wird, hat groĂe Bedeutung und war ĂŒber die Jahrhunderte einem langen Wandlungsprozess unterworfen. Sven Lange nimmt in der Rubrik "Im Blickpunkt" diese Entwicklungen unter die Lupe.
75 Jahre Grundgesetz
2024 ist ein Wahljahr, in dem fast die HĂ€lfte der Weltbevölkerung ĂŒber ihre politische Zukunft abstimmt. Vor diesem Hintergrund erscheint es umso wichtiger, sich noch einmal den langen Weg vor Augen zu fĂŒhren, den Deutschland zurĂŒckgelegt hat, bevor sich hier eine stabile demokratische Ordnung etablieren konnte. Michael Epkenhans erzĂ€hlt in seinem Beitrag von dieser wechselvollen Geschichte, die von ersten zaghaften Versuchen im 19. Jahrhundert ĂŒber das Kaiserreich, die Weimarer Republik und die NS-Diktatur hin zum Erlass des Grundgesetzes vor 75 Jahren fĂŒhrt. Dass auch diese Errungenschaft gelebt und verteidigt werden muss, macht Epkenhans deutlich.
Operation "Bagration"
Chris Helmecke widmet sich in seinem Beitrag der gröĂten, aber weitgehend unbekannten Niederlage der deutschen MilitĂ€rgeschichte: der sogenannten Operation Bagration. Den sowjetischen Truppen gelang im Sommer 1944 die Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte und damit ein entscheidender VorstoĂ nach Westen. Ob dieser vielleicht sogar entscheidender war als die Landung der westlichen Alliierten in der Normandie, ist eine zentrale Frage des Beitrags.
Von Rohdich'scher Legatenfonds
Nur wenigen ist bekannt, dass es eine militĂ€rische Organisation gibt, die sich fĂŒr in Not geratene Angehörige der Bundeswehr einsetzt. Der sogenannte von Rohdich'sche Legatenfonds hat bereits eine lange Tradition. Die Geschichte seit Friedrich dem GroĂen, die Verbindungen des Legatenfonds zum Wachbataillon der Bundeswehr und die Person Friedrich Wilhelm von Rohdich stellt Robert Riemer in seinem Beitrag vor.
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Pressekontakt:
Major Michael Gutzeit
Leiter der Informationsarbeit
Zentrum fĂŒr MilitĂ€rgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr
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