Sicherheit, Wohnen

Mit Armaturen von SCHELL Trinkwasserhygiene schĂŒtzen / Sauberes Trinkwasser zu Hause: Verantwortungsvoller Umgang ist entscheidend

04.12.2025 - 10:28:02

Olpe - Deutschland zĂ€hlt zu den LĂ€ndern mit der weltweit besten TrinkwasserqualitĂ€t und einer jederzeit gegebenen Versorgungssicherheit. DafĂŒr sorgt der lokale Wasserversorger. Entscheidend jedoch, in welcher GĂŒte das Wasser beim Nutzer ankommt, ist die QualitĂ€t und der Wartungszustand der GebĂ€udeinstallation. DafĂŒr sind die EigentĂŒmer oder Verwalter von GebĂ€uden verantwortlich. Auch Mieter mĂŒssen zur Trinkwasserhygiene beitragen, indem sie regelmĂ€ĂŸig alle Entnahmestellen nutzen, um das verderbliche Lebensmittel Trinkwasser in der Installation zu erneuern. UnterstĂŒtzung bieten dabei elektronische Armaturen von SCHELL, die automatische StagnationsspĂŒlungen durchfĂŒhren und so zum Erhalt der TrinkwassergĂŒte beitragen.

WĂ€hrend Wasserversorger eine konstant hohe QualitĂ€t bis zum Hausanschluss gewĂ€hrleisten, hĂ€ngt der hygienische Zustand des Wassers im GebĂ€ude von mehreren Faktoren ab. RegelmĂ€ĂŸige Nutzung aller Entnahmestellen, kurze Stagnationszeiten und eine fachgerechte Wartung der Installation sind essenziell. Sobald Trinkwasser ĂŒberlange in der Trinkwasserinstallation verweilt, verĂ€ndert sich seine QualitĂ€t. FĂŒr EigentĂŒmer und Verwalter bedeutet das, AblĂ€ufe und ZustĂ€ndigkeiten klar zu definieren, um die WasserqualitĂ€t jederzeit sicherzustellen.

RegelmĂ€ĂŸiger Wasserfluss schĂŒtzt vor Mikroorganismen

Wasser ist ein Naturprodukt und damit nicht unbegrenzt haltbar. Bereits nach wenigen Stunden verliert es an "Frische": Stagnationszeiten von mehr als vier Stunden gelten bereits als kritisch. Trinkwasser sollte ab dann nicht mehr als Lebensmittel verwendet werden - das gilt insbesondere fĂŒr SĂ€uglinge und Schwangere. Steht Wasser rund 72 Stunden oder lĂ€nger, können sich Bakterien stark vermehren - darunter auch Legionellen, die in geringer Konzentration natĂŒrlicher Bestandteil des Wassers sind, bei ĂŒbermĂ€ĂŸiger Vermehrung jedoch ein gesundheitliches Risiko darstellen können. Gerade beim Duschen ist die Gefahr einer Ansteckung besonders hoch: Legionellen vermehren sich optimal bei Temperaturen zwischen 30 °C und 45 °C und können ĂŒber vernebeltes, eingeatmetes Wasser in die Lunge gelangen. Damit frisches, hygienisch einwandfreies Wasser aus jeder Entnahmestelle kommt, muss in den Leitungen ein regelmĂ€ĂŸiger Wasserwechsel stattfinden.

Gemeinsame Verantwortung fĂŒr sauberes Trinkwasser

Die Verantwortung fĂŒr Trinkwasser verteilt sich auf mehrere Ebenen: Wasserversorger sichern die QualitĂ€t bis zum Hausanschluss, wĂ€hrend EigentĂŒmer und Betreiber ab dem WasserzĂ€hler fĂŒr die gesamte Trinkwasserinstallation verantwortlich sind. Dazu gehören regelmĂ€ĂŸige Kontrollen sowie eine fachgerechte Wartung der Anlage. Wartungs- und Inspektionsintervalle finden sich in der DIN EN 806-5 und den Herstellerhinweisen. Nutzer und Bewohner unterstĂŒtzen den Erhalt der WassergĂŒte, indem sie Wasser regelmĂ€ĂŸig entnehmen und bei Bedarf StagnationsspĂŒlungen durchfĂŒhren. Saubere, entkalkte oder erneuerte Strahlregler tragen ebenfalls zur Trinkwasserhygiene bei. Bei lĂ€ngeren LeerstĂ€nden muss der EigentĂŒmer oder die Hausverwaltung geeignete Maßnahmen ergreifen, um die WassergĂŒte zu erhalten und benachbarte Wohnungen zu schĂŒtzen.

Elektronische Armaturen schĂŒtzen zuverlĂ€ssig vor Stagnation

Was in öffentlich genutzten GebĂ€uden bereits etabliert ist, gewinnt auch im privaten Bereich zunehmend an Bedeutung: Moderne elektronische Armaturen von SCHELL bieten eine komfortable und sichere Möglichkeit, ĂŒberlange Stagnation in Trinkwasserleitungen zu vermeiden. Sie fĂŒhren automatische SpĂŒlungen durch und halten so kontinuierlich den erforderlichen Wasseraustausch aufrecht. Eine einfache, aber Ă€ußerst wirksame Maßnahme ist der Einsatz an strategisch wichtigen Stellen, möglichst am Ende der Wohnungsleitung, aber auch im GĂ€ste-WC oder der KĂŒche: Denn das GĂ€ste-WC wird oft wochenlang nicht genutzt und bei der KĂŒche handelt es sich um einen sensiblen Bereich. Werden diese Entnahmestellen regelmĂ€ĂŸig genutzt und bei Bedarf gezielt gespĂŒlt, werden automatisch die gesamte Wohnungsleitung sowie Teile der Verteilerleitung durchströmt. Dadurch wird die ĂŒbermĂ€ĂŸige Vermehrung von Bakterien zuverlĂ€ssig verhindert. Gleichzeitig benötigen die SpĂŒlvorgĂ€nge nur geringe Wassermengen und unterstĂŒtzen damit einen verantwortungsvollen und ressourcenschonenden Umgang mit Trinkwasser.

Fazit: Moderne Technik unterstĂŒtzt beim Erhalt der Trinkwasserhygiene

Die Sicherung der Trinkwasserhygiene ist eine gemeinsame Aufgabe von EigentĂŒmern, Verwaltern und Bewohnern. RegelmĂ€ĂŸige Nutzung, fachgerechte Wartung und ein bewusster Umgang mit Trinkwasser sind dafĂŒr entscheidend. Elektronische Armaturen erleichtern diese Aufgabe erheblich, indem sie automatische SpĂŒlungen ermöglichen und so Stagnation vorbeugen. Das trĂ€gt nicht nur zur Gesundheit der Bewohner und zum Erhalt des GebĂ€udewerts bei, sondern fördert zugleich die nachhaltige Nutzung der lebenswichtigen Ressource Wasser.

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