Mit Armaturen von SCHELL Trinkwasserhygiene schĂŒtzen / Sauberes Trinkwasser zu Hause: Verantwortungsvoller Umgang ist entscheidend
04.12.2025 - 10:28:02WĂ€hrend Wasserversorger eine konstant hohe QualitĂ€t bis zum Hausanschluss gewĂ€hrleisten, hĂ€ngt der hygienische Zustand des Wassers im GebĂ€ude von mehreren Faktoren ab. RegelmĂ€Ăige Nutzung aller Entnahmestellen, kurze Stagnationszeiten und eine fachgerechte Wartung der Installation sind essenziell. Sobald Trinkwasser ĂŒberlange in der Trinkwasserinstallation verweilt, verĂ€ndert sich seine QualitĂ€t. FĂŒr EigentĂŒmer und Verwalter bedeutet das, AblĂ€ufe und ZustĂ€ndigkeiten klar zu definieren, um die WasserqualitĂ€t jederzeit sicherzustellen.
RegelmĂ€Ăiger Wasserfluss schĂŒtzt vor Mikroorganismen
Wasser ist ein Naturprodukt und damit nicht unbegrenzt haltbar. Bereits nach wenigen Stunden verliert es an "Frische": Stagnationszeiten von mehr als vier Stunden gelten bereits als kritisch. Trinkwasser sollte ab dann nicht mehr als Lebensmittel verwendet werden - das gilt insbesondere fĂŒr SĂ€uglinge und Schwangere. Steht Wasser rund 72 Stunden oder lĂ€nger, können sich Bakterien stark vermehren - darunter auch Legionellen, die in geringer Konzentration natĂŒrlicher Bestandteil des Wassers sind, bei ĂŒbermĂ€Ăiger Vermehrung jedoch ein gesundheitliches Risiko darstellen können. Gerade beim Duschen ist die Gefahr einer Ansteckung besonders hoch: Legionellen vermehren sich optimal bei Temperaturen zwischen 30 °C und 45 °C und können ĂŒber vernebeltes, eingeatmetes Wasser in die Lunge gelangen. Damit frisches, hygienisch einwandfreies Wasser aus jeder Entnahmestelle kommt, muss in den Leitungen ein regelmĂ€Ăiger Wasserwechsel stattfinden.
Gemeinsame Verantwortung fĂŒr sauberes Trinkwasser
Die Verantwortung fĂŒr Trinkwasser verteilt sich auf mehrere Ebenen: Wasserversorger sichern die QualitĂ€t bis zum Hausanschluss, wĂ€hrend EigentĂŒmer und Betreiber ab dem WasserzĂ€hler fĂŒr die gesamte Trinkwasserinstallation verantwortlich sind. Dazu gehören regelmĂ€Ăige Kontrollen sowie eine fachgerechte Wartung der Anlage. Wartungs- und Inspektionsintervalle finden sich in der DIN EN 806-5 und den Herstellerhinweisen. Nutzer und Bewohner unterstĂŒtzen den Erhalt der WassergĂŒte, indem sie Wasser regelmĂ€Ăig entnehmen und bei Bedarf StagnationsspĂŒlungen durchfĂŒhren. Saubere, entkalkte oder erneuerte Strahlregler tragen ebenfalls zur Trinkwasserhygiene bei. Bei lĂ€ngeren LeerstĂ€nden muss der EigentĂŒmer oder die Hausverwaltung geeignete MaĂnahmen ergreifen, um die WassergĂŒte zu erhalten und benachbarte Wohnungen zu schĂŒtzen.
Elektronische Armaturen schĂŒtzen zuverlĂ€ssig vor Stagnation
Was in öffentlich genutzten GebĂ€uden bereits etabliert ist, gewinnt auch im privaten Bereich zunehmend an Bedeutung: Moderne elektronische Armaturen von SCHELL bieten eine komfortable und sichere Möglichkeit, ĂŒberlange Stagnation in Trinkwasserleitungen zu vermeiden. Sie fĂŒhren automatische SpĂŒlungen durch und halten so kontinuierlich den erforderlichen Wasseraustausch aufrecht. Eine einfache, aber Ă€uĂerst wirksame MaĂnahme ist der Einsatz an strategisch wichtigen Stellen, möglichst am Ende der Wohnungsleitung, aber auch im GĂ€ste-WC oder der KĂŒche: Denn das GĂ€ste-WC wird oft wochenlang nicht genutzt und bei der KĂŒche handelt es sich um einen sensiblen Bereich. Werden diese Entnahmestellen regelmĂ€Ăig genutzt und bei Bedarf gezielt gespĂŒlt, werden automatisch die gesamte Wohnungsleitung sowie Teile der Verteilerleitung durchströmt. Dadurch wird die ĂŒbermĂ€Ăige Vermehrung von Bakterien zuverlĂ€ssig verhindert. Gleichzeitig benötigen die SpĂŒlvorgĂ€nge nur geringe Wassermengen und unterstĂŒtzen damit einen verantwortungsvollen und ressourcenschonenden Umgang mit Trinkwasser.
Fazit: Moderne Technik unterstĂŒtzt beim Erhalt der Trinkwasserhygiene
Die Sicherung der Trinkwasserhygiene ist eine gemeinsame Aufgabe von EigentĂŒmern, Verwaltern und Bewohnern. RegelmĂ€Ăige Nutzung, fachgerechte Wartung und ein bewusster Umgang mit Trinkwasser sind dafĂŒr entscheidend. Elektronische Armaturen erleichtern diese Aufgabe erheblich, indem sie automatische SpĂŒlungen ermöglichen und so Stagnation vorbeugen. Das trĂ€gt nicht nur zur Gesundheit der Bewohner und zum Erhalt des GebĂ€udewerts bei, sondern fördert zugleich die nachhaltige Nutzung der lebenswichtigen Ressource Wasser.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Pressekontakt:
SCHELL GmbH & Co. KG
Birgit Munz
02761 - 8920
birgit.munz@schell.eu
Original-Content von: SCHELL GmbH & Co. KG ĂŒbermittelt durch news aktuell


