Spielerisch den Umgang mit Geld lernen - so gelingt finanzielle Bildung von Kindern
03.04.2025 - 10:40:00 | presseportal.de
Dabei ist die FĂ€higkeit, mit Geld richtig umgehen zu können, dermaĂen wichtig. Wer dies bereits als Kind lernt, hat es im Leben deutlich leichter und ist in der Lage, sich selbst finanziell abzusichern - und wer wĂŒnscht sich fĂŒr seinen Nachwuchs nicht eine optimale Sicherheit? Viele Eltern erliegen allerdings immer noch dem Trugschluss, das Thema Finanzen sei viel zu schwierig fĂŒr Kinder. Das Gegenteil ist der Fall. Denn es gibt zahlreiche spielerische AnsĂ€tze, mit denen man jungen Menschen verstĂ€ndlich und auf interessante Weise beibringt, worauf es bei Themen wie Investitionen und Finanzmanagement ankommt.
MaĂnahmen der finanziellen Bildung machen sich den natĂŒrlichen Wissensdurst von Kindern zunutze. Spielerische Investments und interaktive Apps rund um das Thema Finanzen verschaffen ihnen ein fundiertes VerstĂ€ndnis fĂŒr finanzielle ZusammenhĂ€nge und zeigen, wie man Geld richtig anlegt. Je frĂŒher Eltern dies mit ihren Kindern trainieren, desto höher sind ihre Kompetenzen im Umgang mit Geld spĂ€ter.
Das sind die Konsequenzen, wenn Eltern ihren Kindern keine finanziellen Grundlagen beibringen
Fehlendes Wissen und mangelnde Erfahrung bei der klugen Handhabung von finanziellen Mitteln können hingegen groĂe Schwierigkeiten nach sich ziehen. Nicht selten geraten junge Menschen in eine Schuldenfalle, weil sie KĂ€ufe auf Kredit tĂ€tigen und zu wenig ĂŒber die HintergrĂŒnde von LeasingvertrĂ€gen oder Dispositionskrediten wissen. FĂŒr Frauen kommt hĂ€ufig noch der sogenannte Gender Pay Gap hinzu, da sie in vielen FĂ€llen ein geringeres Einkommen als MĂ€nner erzielen. Zudem legen sie ihr Geld seltener an, da sie nie gelernt haben, zu investieren und von Kindesbeinen an beigebracht bekamen, sich bei finanziellen Angelegenheiten entweder auf einen Partner oder den Staat zu verlassen. Wenn Frauen eine Familie grĂŒnden, sind sie zudem hĂ€ufiger als MĂ€nner in Teilzeit tĂ€tig. All dies kann zur Altersarmut fĂŒhren. Mit frĂŒh vermittelten Kenntnissen zu Finanzen und Investitionen lĂ€sst sich dies verhindern.
Der Einfluss des Elternhauses auf den Umgang mit Geld
Wie sehr ein Mensch in der Lage ist, mit finanziellen Dingen umzugehen, hĂ€ngt in hohem MaĂe auch von seiner sozioökonomischen Herkunft ab. Denn Kinder aus wohlhabenden Haushalten sind nachweislich besser im Umgang mit Geld geschult, da sie dies von klein auf lernen. Sie erhalten Taschengeld, erhalten Hilfe bei Investitionen und sehen am Beispiel der Eltern, wie der Vermögensaufbau funktioniert.
Menschen aus finanziell schwĂ€cheren ElternhĂ€usern wachsen hingegen mit einem konstanten Geldmangel auf und erleben finanzielle Sicherheit als etwas, das erkĂ€mpft werden muss und manchmal unerreicht bleibt. Auch fehlen hĂ€ufig Vorbilder, die zeigen, wie Sparen und Investitionen gelingen können. Nicht selten wissen sie nicht, worauf es bei einer langfristigen Finanzplanung ankommt und sind anfĂ€lliger dafĂŒr, kurzfristige hohe Ausgaben zu tĂ€tigen, auch wenn das Budget dafĂŒr nicht ausreicht. Ihnen fehlt nicht nur die finanzielle, sondern auch die methodische Grundlage fĂŒr den Aufbau von Vermögen und Wohlstand.
Finanzielle Bildung schafft Sicherheit
Ohne ein ausreichendes Vermögen geht das Leben mit vielen Herausforderungen einher. Was wĂ€re somit naheliegender als die Finanzbildung ebenso in pĂ€dagogische LehrplĂ€ne zu integrieren wie Deutsch oder Mathematik. Allerdings wird das Thema in Schulen noch zu wenig beachtet und höchstens dann behandelt, wenn externe Fachleute eingeladen werden, um im Rahmen von zusĂ€tzlichen Lehrangeboten ĂŒber Geldanlagen, Steuern oder Versicherungsfragen aufzuklĂ€ren.
BildungsmaĂnahmen zu Finanz- und Geldfragen verschaffen Kindern und Jugendlichen jedoch das nötige Fachwissen, um Einkommen und Ausgaben klug zu planen, Schulden zu vermeiden und zu erfahren, wie man investiert. Junge Menschen lernen dadurch frĂŒhzeitig, unabhĂ€ngig zu sein und ihre Finanzlage selbst zu steuern. Gerade fĂŒr MĂ€dchen ist dies eine wertvolle Kompetenz, die ihnen bessere Chancen auf EigenstĂ€ndigkeit eröffnet. Aber auch unabhĂ€ngig vom Geschlecht verschafft die finanzielle Bildung wichtige Grundlagen, die in vielen Bereichen des Lebens Vorteile verschaffen, UnabhĂ€ngigkeit fördern und den Grundstein fĂŒr langfristige Freiheit legen.
Ăber Emilia Bolda:
Emilia Bolda ist Unternehmerin und GrĂŒnderin des Coaching-Programms Investiere.Dich.Frei. Sie unterstĂŒtzt Frauen dabei, die nötigen Kenntnisse ĂŒber den Börsenhandel zu erwerben und finanziell unabhĂ€ngig zu werden. In ihrem Online-Coaching vermittelt sie umfassendes Wissen ĂŒber Einzelaktien, ETFs und andere Finanzinstrumente, sodass ihre Teilnehmerinnen ihre Finanzen eigenstĂ€ndig verwalten können und keine Scheu mehr vor der Börse haben. Weitere Informationen unter: https://investieredichfrei.de/
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