Historisches, MilitÀr

Neue Ausgabe: MilitĂ€rgeschichte. Zeitschrift fĂŒr historische Bildung 2/ 2026

14.04.2026 - 10:04:54 | presseportal.de

Potsdam - Skagerrak im Video: Die neue Ausgabe der "MilitÀrgeschichte" enthÀlt erstmals eine animierte Karte, die den Beitrag zur Schlacht vor dem Skagerrak begleitet. Zudem geht es um den US-amerikanischen UnabhÀngigkeitskrieg, die Geschichte der Reichsarmee und die Schlacht bei Ridgeway. Ein weiterer Beitrag fÀngt die letzten Tage der DDR in Skizzen ein.

Neue Ausgabe: MilitĂ€rgeschichte. Zeitschrift fĂŒr historische Bildung 2/2026 - Foto: presseportal.de

Skagerrakschlacht

Vor 110 Jahren fand eine der berĂŒhmtesten Schlachten der Marinegeschichte statt. 250 Kriegsschiffe der Royal Navy und der Kaiserlichen Marine trafen am 31. Mai 1916 in der Schlacht vor dem Skagerrak aufeinander. WĂ€hrend die Armeen bereits seit Beginn des Ersten Weltkrieges intensive Gefechte gefĂŒhrt hatten, hatten die Marinen bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht die in sie gesetzten hohen Erwartungen als potenziell kriegsentscheidende High-Tech-Waffe erfĂŒllt. Dieser Tatsache wollte der damalige Chef der Hochseeflotte, Vizeadmiral Reinhard Scheer, entgegenwirken und fĂŒhrte die Kaiserliche Marine in eine Seeschlacht, die zwar zu den grĂ¶ĂŸten der Geschichte zĂ€hlt, aber am Ende ohne wirklichen Sieger blieb, wie Christian Jentzsch aufzeigt.

Bei den Gefechten im Skagerrak kam zweimal das klassische Marinemanöver "Crossing the T" zum Einsatz, das es einem der Widersacher ermöglichte, die volle Breitseite der Bordartillerie gegen die feindlichen Schiffe einzusetzen. Wer sich schon immer gefragt hat, wie dieses Manöver konkret ablÀuft, erhÀlt in unserem aktuellen Video und begleitend zum Beitrag einen detaillierten Einblick in den Gefechtsverlauf als animierte Karte.

250 Jahre UnabhÀngigkeit der USA

Am 4. Juli 1776 verfĂŒgten die USA mit der Declaration of Independence ihre UnabhĂ€ngigkeit. Die damals 13 nordamerikanischen Kolonien sagten sich von Großbritannien los. Dabei war der bereits seit 1775 andauernde UnabhĂ€ngigkeitskrieg Teil eines grĂ¶ĂŸeren Kriegskomplexes, wie Volker Depkat in seinem Beitrag schildert. Den UnabhĂ€ngigkeitskrieg prĂ€gte dabei vor allem die internationale Dimension - an ihm waren am Ende vier Nationen beteiligt und er wurde mit regulĂ€ren Armeen und europĂ€ischer Strategie und Taktik gefĂŒhrt. Die USA gelten seither als die Ă€lteste konstitutionelle Demokratie der modernen Welt.

Schlacht von Ridgeway

Auch andere Nationen strebten nach Freiheit und UnabhĂ€ngigkeit. Knapp hundert Jahre nach dem Amerikanischen Revolutionskrieg folgte eine weitere Schlacht auf amerikanischem Boden, die als erste Schlacht der kanadischen MilitĂ€rgeschichte gilt: die Schlacht bei Ridgeway. Am 2. Juni 1866 wollten Mitglieder der Fenian Brotherhood Teile der britischen Kolonien in Kanada erobern, um diese gegen die Freiheit Irlands zu "tauschen", das zu dieser Zeit Teil des Vereinigten Königreichs war, aber ebenfalls eher den Status einer Kolonie hatte. Wie erfolgreich sie bei diesem Unterfangen waren und welche Bedeutung die Schlacht wiederum fĂŒr die kanadischen StreitkrĂ€fte hatte, beleuchtet Björn Mielbrandt in unserer Rubrik "MilitĂ€rgeschichte im Bild".

MilitÀr in Skizzen

1989/90 waren die letzten Tage der DDR bereits gezĂ€hlt. Doch die offizielle Propagandamaschinerie der Sowjetunion lief zunĂ€chst noch weiter. Hier wurde in der Regel ein positives Bild des sowjetischen MilitĂ€rs als "Sieger des Weltkrieges" gezeichnet. Der Beitrag von Michael Paterson (Skizzen) und Klaus Storkmann (Text) zeigt indes auf, dass die RealitĂ€t oftmals von diesen Darstellungen abwich. Der Brite Paterson reiste in den letzten Monaten ihres Bestehens durch die DDR und durch Ost-Berlin und hielt seine EindrĂŒcke in Skizzen fest, die erstmals in der aktuellen Ausgabe der ZMG veröffentlicht werden. Sie machen ein StĂŒck Alltags-MilitĂ€rgeschichte der DDR sichtbar. Begleitet werden die Zeichnungen durch Einordnungen von Klaus Storkmann, der die Skizzen fachlich in ihren zeitgenössischen Kontext einbettet.

Die Reichsarmee

Zwischen 962 und 1806, also ĂŒber 800 Jahre lang, existierte das Heilige Römische Reich (Deutscher Nation). Etwa die HĂ€lfte dieser Zeit verfĂŒgte dieses auch ĂŒber eine Armee, die Reichsarmee, die sich an zahlreichen Kriegen beteiligte. Zu den bedeutendsten EinsĂ€tzen gehören der PfĂ€lzische Erbfolgekrieg (1688-1697), der Spanische Erbfolgekrieg (1701-1714) und der SiebenjĂ€hrige Krieg (1756-1763). Doch als wie schlagkrĂ€ftig erwies sich die Kontingentarmee, die auf einer losen föderalen Ordnung basierte, in den dortigen Gefechten? Robert Riemer beleuchtet in seinem Beitrag genauer, ob es sich bei der Reichsarmee um eine ernstzunehmende Streitmacht oder, wie oftmals konstatiert, doch eher um einen Papiertiger handelte.

Die Ausgabe finden Sie kostenlos zum Download auf unserer Website.

Pressekontakt:

Oberstleutnant Michael Gutzeit
Leiter der Informationsarbeit
Zentrum fĂŒr MilitĂ€rgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr
0331 9714 400
ZMSBwPressestelle@bundeswehr.org

Original-Content von: Zentrum fĂŒr MilitĂ€rgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr ĂŒbermittelt durch news aktuell

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