Quartalsvortrag: Mal wieder tot? Die Obsoleszenz des Panzers von der Westfront bis in die Ukraine von Ralf Raths
05.03.2026 - 13:33:47 | presseportal.de
Das endgĂŒltige Ende?
Mit verblĂŒffender RegelmĂ€Ăigkeit wurde und wird die Panzerwaffe immer wieder totgesagt. Alle ein bis zwei Dekaden schien fĂŒr manche das "Ende des Panzers" gekommen. Auch wenn sĂ€mtliche bisherigen Prognosen nicht eingetreten sind, ist mit der MassenprĂ€senz der Drohnen in der Ukraine die nĂ€chste Runde dieser Debatte eingelĂ€utet. Die Tatsache, dass dort nach vier Jahren Krieg immer noch Panzer ĂŒber die Gefechtsfelder rollen, scheint dabei als Gegenargument nicht zu gelten. Der Vortrag skizziert die verschiedenen Kapitel des Totgesangs auf den Panzer in den letzten 130 Jahren. Ralf Raths nĂ€hert sich dabei der Frage an, ob diese dauerhafte Infragestellung einmalig ist und falls ja, wo die GrĂŒnde dafĂŒr liegen könnten. Informiert durch diesen historischen Abriss, wird dann ein Blick in die Ukraine geworfen und der Frage nachgegangen, ob auf den Schlachtfeldern dort nun das endgĂŒltige "Ende des Panzers" begrĂŒndbar zu erwarten ist.
Experten diskutieren
Nach dem Vortrag diskutiert Ralf Raths mit dem ausgewiesenen Panzerexperten Dr. habil. Markus Pöhlmann aus dem ZMSBw. Markus Pöhlmann leitet den Forschungsbereich "Einsatz" und ist Experte zum 1. Weltkrieg sowie der militĂ€rischen Geheimdienste im frĂŒhen 20. Jahrhundert. Dazu ist er Autor des Werkes "Der Panzer und die Mechanisierung des Krieges. Eine deutsche Geschichte 1890 bis 1945." Die Diskussion wird von Prof. Dr. Alaric Searle moderiert, dem Leitenden Wissenschaftler des ZMSBw.
Weitere Informationen auf der Website des ZMSBw.
Pressekontakt:
Oberstleutnant Michael Gutzeit
Leiter der Informationsarbeit
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