Verbraucher, Sicherheit

ring: Einbruch der Dunkelheit

Veröffentlicht am: 29.10.2026 um 16:13 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Berlin - Nur jeder Fünfte ahnt, wie schnell Einbrecher sind - und nur jeder Zwölfte hat ausreichend vorgesorgt.
ring: Einbruch der Dunkelheit - Bild: presseportal.de

Neue Umfrage von ring: Obwohl sich 82 Prozent zu Hause sicher fühlen, sagen nur 8,5 Prozent, dass sie ausreichend vorgesorgt haben. Bei den 18- bis 24-Jährigen rechnen nur 8 Prozent mit einem Einbruch in unter einer Minute.

Seit der Zeitumstellung am vergangenen Wochenende wird es früher dunkel, und mit der Dämmerung beginnt die Jahreszeit, in der Einbrecher besonders gern zuschlagen. Wie gut sind die Deutschen darauf vorbereitet? Eine repräsentative Umfrage von ring, durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut YouGov, zeigt: Das Sicherheitsgefühl ist hoch, die Vorsorge gering - und die Geschwindigkeit, mit der Einbrecher vorgehen, wird von den meisten unterschätzt.

Zwischen gefühlter und tatsächlicher Sicherheit klafft eine Lücke: Die meisten Deutschen fühlen sich in den eigenen vier Wänden gut geschützt, konkrete Vorsorge ist dagegen die Ausnahme - und das ausgerechnet jetzt, wo es früher dunkel wird. Das Ergebnis der Befragung:

Auf die Frage, wie lange ein Einbrecher durchschnittlich braucht, um in ein Haus zu gelangen, tippt nur jeder Fünfte (22 Prozent) auf unter eine Minute. 44 Prozent rechnen mit ein bis drei Minuten, 17 Prozent mit vier bis sechs Minuten, 7 Prozent mit mehr als sechs.

"Bei einem schlecht gesicherten Fenster oder einer einfachen Tür war ich oft in wenigen Sekunden drin.

- Hermann Wenning, Ex-Einbrecher und Autor

Sichtbarkeit schreckt ab - das sehen viele so

Einbrecher scheuen Aufwand und Aufmerksamkeit: Je sichtbarer ein Haus gesichert ist, desto unattraktiver wird es als Ziel. Das trauen auch viele Befragte sichtbarer Sicherheitstechnik zu. Die Skepsis ist gering, und ein Teil der Deutschen setzt bereits darauf oder hat es vor.

Wenige zweifeln an sichtbarer Sicherheitstechnik: Nur 10 Prozent glauben, dass Kameras, Video-Türklingeln oder Flutlicht Einbrecher kaum oder gar nicht abschrecken. 22 Prozent besitzen bereits eine smarte Kamera oder Video-Türklingel, weitere 16 Prozent planen die Anschaffung.

"Einbrecher wollen keine Zuschauer. Sobald ein Haus Aufmerksamkeit erzeugt, durch Licht, eine sichtbare Kamera oder das Gefühl, dass jemand da ist, kippt für sie die Rechnung. Das sind keine großen Investitionen, aber der Unterschied zwischen Gelegenheit und Risiko."

- Hermann Wenning, Ex-Einbrecher und Autor

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