Citylogistic: Saubere Paketzustellung fĂŒr die Stadt von morgen
30.09.2025 - 16:32:28Wie können StĂ€dte in Zukunft effizienter, sauberer und lebenswerter gestaltet werden? Eine Antwort darauf liefert das Projekt "Citylogistic 2.0", ein Kooperationsprojekt zwischen deutschen und niederlĂ€ndischen Partnern, gefördert von der EU. Zehn Institutionen und Unternehmen arbeiten dabei gemeinsam an innovativen Lösungen fĂŒr eine emissionsfreie urbane Paketzustellung.
Im Mittelpunkt steht die Kombination aus modularen Mini-Hubs und elektrisch betriebenen LastenrÀdern (E-Cargobikes). In den Mini-Hubs - flexibel platzierbare, energieversorgte GebÀude - werden Pakete zentral zwischengelagert, bevor sie auf der sogenannten "letzten Meile" leise, klimafreundlich und effizient per Cargobike verteilt werden.
"Immer mehr Diesel-Fahrzeuge belasten die StĂ€dte. Mit Citylogistik wollen wir den Energiebedarf senken, VerkehrsflĂŒsse optimieren und gleichzeitig die LuftqualitĂ€t verbessern", betont die Projektleiterin Ingrid Klinge. Neben den ökologischen Vorteilen entstehen auch neue Möglichkeiten fĂŒr eine flexible Stadtplanung: Die modularen Hubs können in unterschiedlichen GröĂen gebaut und sogar versetzt werden, je nach Bedarf im Quartier.
Ein weiterer innovativer Baustein ist die technische Vernetzung. Ein intelligentes Energiemanagementsystem steuert die Versorgung der Hubs und ermöglicht das Laden der E-Cargobikes direkt vor Ort. In einer virtuellen Umgebung (VR) wurde das gesamte Konzept vorab von der niederlÀndischen Firma DYNTEQ visualisiert, um allen Projektpartnern ein gemeinsames VerstÀndnis der AblÀufe zu vermitteln.
"Das Besondere ist die enge Zusammenarbeit ĂŒber Grenzen hinweg", sagt Christian Oppel von der Baufirma Busmann. "Wir lernen unterschiedliche Herangehensweisen und Techniken kennen."
Das Projekt "Citylogistic 2.0" zeigt, wie europĂ€ische Fördermittel und regionale Innovationskraft Hand in Hand gehen können - fĂŒr eine nachhaltige, lebenswerte und zukunftsfĂ€hige Stadt.
Projektbeschreibung:
Die KohĂ€sionspolitik hat klare Ziele fĂŒr den Förderzeitraum 2021-2027 definiert: Ein durch Innovation intelligentes Europa, ein grĂŒneres, CO2-emissionsarmes Europa, ein stĂ€rker vernetztes Europa, ein sozialeres Europa und ein bĂŒrgernĂ€heres Europa. Nachhaltige Herausforderungen rĂŒcken in den Fokus der Gesellschaft, insbesondere in Deutschland und seinen NachbarlĂ€ndern. Im Rahmen des Projekts "EU4Regions" werden hochwertige multimediale und journalistische Informationen zur KohĂ€sionspolitik produziert und anschlieĂend breit gestreut. Innerhalb von 12 Monaten wird ĂŒber Interreg-Projekte aus West- und Ostdeutschland und den NachbarlĂ€ndern/-regionen berichtet, um lokale Herausforderungen aufzuzeigen. Die betroffenen LĂ€nder sind Polen, die Tschechische Republik, Ăsterreich, die Schweiz, Frankreich, die Niederlande und DĂ€nemark. Unser thematischer Schwerpunkt ist die Nachhaltigkeit, wobei wir Nachhaltigkeit als Ganzes verstehen. Obwohl Klimafragen im Mittelpunkt stehen, werden sie durch wirtschaftliche und soziale Aspekte ergĂ€nzt. Ziel ist es, zu zeigen, wie sich die EU-KohĂ€sionspolitik auf Regionen und Menschen auswirkt.
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