LĂ€nder mĂŒssen aktiv die Verkehrssicherheit erhöhen
05.07.2024 - 14:51:27Zahl der Verkehrstoten: GroĂe Unterschiede zwischen den BundeslĂ€ndern
Die Zahl der Verkehrstoten ist der ACE-Analyse nach deutschlandweit von 2019 bis 2023 um 6,8 Prozent leicht gesunken. Zwar leicht verbessert zu 2019, aber unterhalb des Deutschland-Niveaus sind Sachsen-Anhalt (-5,1 Prozent), Niedersachsen (-2,1 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (-1,3 Prozent). In ThĂŒringen (+5,4 Prozent), Sachsen (+16,9 Prozent), dem Saarland (+36 Prozent) und Bremen (+50 Prozent) ist die Zahl der Verkehrstoten sogar noch höher als im Vergleichszeitraum vor der Corona-Pandemie. Besonders positiv fĂ€llt hingegen Mecklenburg-Vorpommern auf: Hier ist es gelungen, die Zahl der Verkehrstoten um 35 Prozent zu reduzieren. Aufgrund der Corona-Pandemie mit verĂ€nderndem MobilitĂ€tsverhalten und vermehrtem Home-Office sind die Unfallzahlen der Jahre 2020 - 2022 nur bedingt aussagekrĂ€ftig. Als Vergleichsjahr wird daher das Vor-Corona-Jahr 2019 herangezogen.
Kerstin Hurek, Leiterin der Abteilung Verkehrspolitik beim ACE, ĂŒber die Unfallstatistik 2023: "Die Vision Zero ist keine abstrakte Idee von einer fernen Zukunft, dieses Leitbild muss schon in der Gegenwart von uns allen konsequent verfolgt werden. Wir mĂŒssen uns beim Blick auf die Unfallstatistik vergegenwĂ€rtigen, dass hier Menschen zu Tode gekommen sind oder schwer verletzte wurden. Die Novelle der StVO ermöglicht es kĂŒnftig LĂ€ndern und Kommunen, aktiv mehr fĂŒr Verkehrssicherheit zu tun, mit mehr Zebrastreifen und mehr Tempo-30-Anordnungen. Das Niveau der Vor-Corona-Zeit wollen wir nicht noch einmal erreichen."
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