Taylor Swift gewinnt Top-Preis bei MTV Video Music Awards – Madonna räumt sieben Trophäen ab
Veröffentlicht am: 28.09.2026 um 05:36 Uhr | dpa, AD HOC NEWSTaylor Swift hat bei der Verleihung der MTV Video Music Awards in Los Angeles den Spitzenpreis für das Video des Jahres gewonnen.
Swift gewinnt wichtigste Kategorie
Mit „The Fate of Ophelia“ setzte sie sich gegen Madonna, Ariana Grande, Bruno Mars, Sabrina Carpenter sowie Gener8ion mit Rapper Yung Lean durch. Swift widmete die Auszeichnung der im August gestorbenen Country-Ikone Dolly Parton und nannte sie in ihrer Dankesrede das „ultimative Showgirl“.
Weitere Ehrungen für die Sängerin
Swift erhielt außerdem die VMA-Trophäe für die beste Regie für den Song „Opalite“. Hinzu kam der neue Sonderpreis „Artist Director Honors“, mit dem ihre Arbeit als Regisseurin gewürdigt wurde.
Madonna holt sieben Trophäen
Madonna war mit 13 Nominierungen als Favoritin in die Gala gegangen und gewann am Ende sieben Preise. Dazu gehörten die Auszeichnung als Künstlerin des Jahres, ein Preis für ihre Zusammenarbeit mit Sabrina Carpenter bei „Bring your Love“ sowie Ehrungen in Kategorien wie Kamera, Tanz und Album für ihr Musikvideo „Confessions II - The Film“.
Die 68-Jährige eröffnete die Show mit einem Medley ihres Albums „Confessions on a Dance Floor II“. Es war ihr erster musikalischer Live-Auftritt bei den MTV Video Music Awards seit 23 Jahren.
Weitere Gewinner und neuer Moderator
Sienna Spiro wurde als beste neue Künstlerin ausgezeichnet, Lisa gewann in der Kategorie Best Pop. BTS erhielt Preise für den Song des Jahres, im K-Pop und als beste Gruppe; Ariana Grande gewann mit „hate that i made you love me“ den Preis für den Song des Sommers.
Erstmals moderierte der Rapper Snoop Dogg die Trophäenshow. Die MTV Video Music Awards werden seit 1984 verliehen; über die Favoriten stimmen die Fans online ab. Die Preise haben die Form einer Astronautenfigur mit MTV-Fahne.
Mehr als eine Trophäe
Die MTV Video Music Awards gehören zu den international beachteten Musikpreisen. Anders als bei rein fachjurorengeprägten Auszeichnungen fließen bei den VMAs auch Publikumsinteressen und die starke Präsenz von Musikvideos, Künstlern und Fan-Gemeinschaften ein. Der Preis für das Video des Jahres besitzt deshalb neben dem künstlerischen auch einen erheblichen Aufmerksamkeitswert.
Taylor Swifts Erfolg verbindet mehrere Ebenen: Sie gewann die wichtigste Wettbewerbskategorie, wurde für Regie ausgezeichnet und erhielt zusätzlich einen Sonderpreis für ihre Arbeit hinter der Kamera. Damit rückt nicht nur ihre Rolle als Sängerin, sondern auch ihre Beteiligung an der visuellen und konzeptionellen Gestaltung ihrer Veröffentlichungen in den Mittelpunkt.
Madonna setzt den Gala-Schwerpunkt
Die meisten Trophäen gingen mit sieben Auszeichnungen an Madonna. Ihre starke Präsenz prägte die Veranstaltung ebenso wie die Eröffnung der Show. Zusammen mit dem Sieg Swifts entstand damit ein Abend, der etablierte Popgeschichte und aktuelle Starpower nebeneinanderstellte.
Für das Publikum dürfte zudem die Widmung an Dolly Parton besondere Bedeutung haben. Swift verband ihren persönlichen Dank mit einer Würdigung einer prägenden Country-Künstlerin. Die weiteren Auszeichnungen für Sienna Spiro, Lisa, BTS und Ariana Grande zeigen zugleich die breite stilistische Spannweite des aktuellen VMA-Feldes.
