MTV Video Music Awards, Taylor Swift

MTV Video Music Awards: Taylor Swift holt Rekord, Madonna gewinnt sieben Trophäen

Veröffentlicht am: 28.09.2026 um 07:31 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Taylor Swift gewinnt bei den MTV Video Music Awards den Preis für das Video des Jahres und steigt mit 33 Trophäen zur erfolgreichsten Künstlerin der VMA-Geschichte auf. Madonna sammelt mit sieben Auszeichnungen die meisten Preise des Abends.

  • Taylor Swift freut sich über drei VMA-Preise.  - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa
    Taylor Swift freut sich über drei VMA-Preise. - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa
  • Die Trophäen sind eine Astronautenfigur mit einer MTV-Fahne.  - Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa
    Die Trophäen sind eine Astronautenfigur mit einer MTV-Fahne. - Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa
  • Madonna räumt bei der Vergabe der MTV Video Music Awards ab. (Archivfoto)  - Bild: Evan Agostini/Invision/dpa
    Madonna räumt bei der Vergabe der MTV Video Music Awards ab. (Archivfoto) - Bild: Evan Agostini/Invision/dpa
  • Paris Hilton kündigte bei der Preis-Gala einen Auftritt an.  - Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa
    Paris Hilton kündigte bei der Preis-Gala einen Auftritt an. - Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa
  • Rapper Snoop Dogg stand erstmals als Gastgeber auf der Bühne.  - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa
    Rapper Snoop Dogg stand erstmals als Gastgeber auf der Bühne. - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa
  • Dakota Johnson spielt in einem Musikvideo von Taylor Swift mit.  - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa
    Dakota Johnson spielt in einem Musikvideo von Taylor Swift mit. - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa
Taylor Swift freut sich über drei VMA-Preise.  - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa Die Trophäen sind eine Astronautenfigur mit einer MTV-Fahne.  - Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa Madonna räumt bei der Vergabe der MTV Video Music Awards ab. (Archivfoto)  - Bild: Evan Agostini/Invision/dpa Paris Hilton kündigte bei der Preis-Gala einen Auftritt an.  - Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa Rapper Snoop Dogg stand erstmals als Gastgeber auf der Bühne.  - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa Dakota Johnson spielt in einem Musikvideo von Taylor Swift mit.  - Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

Taylor Swift hat bei den MTV Video Music Awards in Los Angeles den Preis für das Video des Jahres gewonnen und mit nun 33 Trophäen einen Rekord aufgestellt.

Swift schreibt VMA-Geschichte

Swift setzte sich mit «The Fate of Ophelia» gegen Madonna, Ariana Grande, Bruno Mars, Sabrina Carpenter sowie Gener8ion mit Yung Lean durch. Damit überholte sie Beyoncé, die in diesem Jahr nicht nominiert war, als meistdekorierte Künstlerin der Preisverleihung.

Swift widmete die Auszeichnung der kürzlich gestorbenen Country-Ikone Dolly Parton. Parton sei das «ultimative Showgirl» gewesen, sagte sie in ihrer Dankesrede.

Auszeichnung für Regiearbeit

Für «Opalite» erhielt Swift zudem den Preis für die beste Regie. Außerdem wurde sie mit dem neuen Sonderpreis «Artist Director Honors» geehrt. In den vergangenen 20 Jahren habe sie rund 60 Musikvideos realisiert, von denen sie 18 selbst geschrieben und inszeniert habe.

Bei der Gala feierte auch das Video zu Swifts neuem Song «Patient Zero» seine Weltpremiere. Darin spielen Dakota Johnson und Colin Farrell ein streitendes Liebespaar; das Lied handelt von einer toxischen Beziehung.

Madonna gewinnt sieben Preise

Madonna war mit 13 Nominierungen als Favoritin in die Verleihung gegangen und erhielt sieben Trophäen. Darunter waren die Auszeichnung als Künstlerin des Jahres, ein Preis für ihre Zusammenarbeit mit Sabrina Carpenter bei «Bring your Love» sowie weitere Ehrungen für Kamera, Tanz und Album ihres Videos «Confessions II – The Film».

Die 68-Jährige eröffnete die Show mit einem Medley aus ihrem Album «Confessions on a Dance Floor II». Gemeinsam mit Carpenter sang sie «Bring Your Love»; mit Charli XCX präsentierte sie erstmals «Danceteria Afterhours».

Nirvana erhält Ehrenpreis

Madonna erinnerte in ihrer Dankesrede an ihren ersten VMA-Auftritt 1984. Die damalige Panne mit ihrem Outfit habe ihr Manager als mögliches Karriereende bewertet.

Die Grunge-Band Nirvana erhielt den Video Vanguard Award. Die früheren Bandmitglieder Krist Novoselic, Dave Grohl und Pat Smear nahmen die Auszeichnung entgegen. Novoselic sagte: «Kurt war einzigartig.»

Kacey Musgraves sang zu Ehren Dolly Partons «I Will Always Love You». Auch dem 2016 gestorbenen britischen Sänger George Michael wurde musikalisch Tribut gezollt. Die von Snoop Dogg moderierte Preisverleihung findet seit 1984 statt; über die Gewinner stimmen Fans online ab.

VMAs als Bühne für musikalische Machtwechsel

Die Auszeichnungen verdeutlichen, wie stark die MTV Video Music Awards weiterhin von etablierten Popstars geprägt werden. Taylor Swift baut mit nun 33 Trophäen ihren Rekord aus, während Madonna trotz ihres höheren Alters und einer langen VMA-Geschichte den Abend mit sieben Preisen dominiert. Der Erfolg verteilt sich damit auf zwei Generationen, die unterschiedliche Formen musikalischer Dauerpräsenz verkörpern.

Swift verbindet den Preis für das Video des Jahres mit ihrer Arbeit hinter der Kamera. Der neue Sonderpreis für Regiearbeit rückt eine Entwicklung ins Zentrum, die in der Popbranche an Bedeutung gewinnt: Künstlerinnen treten nicht mehr nur als Interpretinnen auf, sondern prägen zunehmend Konzept, Drehbuch und Inszenierung ihrer Musikvideos selbst.

Streaming und Showgeschäft verschmelzen

Das Interesse an Swift wird zugleich durch die Veröffentlichung neuer Musik verstärkt. Ihr Song «Patient Zero» erreichte am 25. September 2026 laut Spotify den Rekord als meistgestreamter Song einer Künstlerin an einem einzigen Tag im laufenden Jahr. Das Musikvideo mit Dakota Johnson und Colin Farrell verbindet damit die Reichweite digitaler Plattformen mit der Aufmerksamkeit einer großen Fernsehveranstaltung.

Erbe, Tribute und neue Generationen

Madonnas sieben Preise und ihr Bühnen-Comeback verweisen auf die anhaltende Bedeutung langfristig aufgebauter Popmarken. Mit dem Video Vanguard Award für Nirvana sowie den musikalischen Würdigungen für Dolly Parton und George Michael stellte die Gala zugleich historische Linien der Pop- und Rockgeschichte heraus. Für das Publikum entsteht so ein Abend, der aktuelle Veröffentlichungen, persönliche Künstlergeschichten und kulturelles Erbe miteinander verknüpft.

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