Großer, Spielplatz-Check

Großer Spielplatz-Check: Diese 5 Gefahren lauern auf SpielplĂ€tzen - und so vermeidet man sie

07.05.2025 - 08:16:59

Thallwitz - Was fĂŒr Kinder ein Ort zum ausgelassenen Toben ist, birgt bei genauem Hinschauen oft unterschĂ€tzte Risiken: veraltete GerĂ€te, unzulĂ€ssige oder verhĂ€rtete Fallschutzböden oder scharfe Kanten können schnell zur Gefahr werden. Dabei lassen sich viele UnfĂ€lle mit den richtigen Maßnahmen verhindern.

"Betreiber sollten nicht nur auf Sauberkeit achten, sondern auch auf versteckte SicherheitsmĂ€ngel. Ein gut gepflegter Spielplatz ist kein Zufall, sondern das Ergebnis regelmĂ€ĂŸiger Kontrolle und klarer Verantwortlichkeiten", sagt Christian Veit. Hier verrĂ€t er, welche fĂŒnf Gefahren besonders hĂ€ufig auftreten und was Kommunen und Kitas tun können, um SpielplĂ€tze wirklich sicher zu machen.

Die 5 hÀufigsten Gefahrenquellen auf SpielplÀtzen

1. Verfestigter Fallschutz:

Ein hĂ€ufig unterschĂ€tztes Sicherheitsproblem auf SpielplĂ€tzen ist der verfestigte Fallschutz. Materialien wie Kies, Sand oder Rindenmulch, die eigentlich dazu dienen sollen, StĂŒrze abzufedern, verlieren mit der Zeit durch WitterungseinflĂŒsse, eingetragenes Laub, MĂŒll oder mangelnde Pflege ihre dĂ€mpfende Wirkung. Durch diese Verdichtung erhöht sich das Risiko fĂŒr Verletzungen wie KnochenbrĂŒche oder Kopftraumata erheblich.

2. Marode Holzkonstruktionen:

Marode Holzkonstruktionen stellen eine ernste Gefahr auf SpielplĂ€tzen dar. Besonders Holzelemente, die dauerhaft feuchter Witterung ausgesetzt sind, neigen zur Schimmel- oder Pilzbildung und verlieren dadurch ihre StabilitĂ€t. Das Holz wird brĂŒchig, tragende Teile können nachgeben oder brechen – im schlimmsten Fall mit schweren Verletzungen als Folge.

3. Totholz in den BĂ€umen:

Auch Totholz in BĂ€umen, die sich in unmittelbarer NĂ€he von SpielplĂ€tzen befinden, kann ein erhebliches Risiko darstellen. Abgestorbene oder beschĂ€digte Äste – oft eine Folge von StĂŒrmen, Trockenheit oder Krankheiten – können unbemerkt ĂŒber den Spielbereichen hĂ€ngen und jederzeit herunterfallen. Die Gefahr von Kopf- oder RĂŒckenverletzungen durch herabstĂŒrzende Äste ist besonders hoch, wenn Kinder sich in SandkĂ€sten oder auf KlettergerĂŒsten aufhalten.

4. UnzulÀssige ZÀune:

Ein weiteres Risiko geht von unzulĂ€ssigen oder beschĂ€digten ZĂ€unen aus, die nicht den geltenden Sicherheitsnormen entsprechen. ZĂ€une mit scharfkantigen Elementen, zu großen LĂŒcken oder instabilen Konstruktionen können fĂŒr kleine Kinder gefĂ€hrlich werden – insbesondere dann, wenn sich Kinder darin verfangen oder beim Beklettern abrutschen. In manchen FĂ€llen entstehen sogar Strangulationsrisiken.

5. Fehlende oder unzureichende Spielplatzschilder:

Oft ĂŒbersehen, aber im Notfall entscheidend ist darĂŒber hinaus das Fehlen von Spielplatzschildern mit klaren Standort- und Kontakthinweisen. Fehlt eine eindeutige Beschilderung mit der Angabe des Betreibers, einer Notrufnummer und des genauen Standorts, kann dies bei UnfĂ€llen wertvolle Zeit kosten. Helfende Personen wissen womöglich nicht, wo sie sich genau befinden oder an wen sie sich wenden sollen – das erschwert eine schnelle Reaktion von Rettungsdiensten oder Verantwortlichen.

So können Kommunen Gefahren auf SpielplĂ€tzen frĂŒhzeitig entgegenwirken

Um die Sicherheit von SpielplĂ€tzen langfristig zu gewĂ€hrleisten, sollten Kommunen ein systematisches und verantwortungsvolles Wartungs- und Kontrollkonzept verfolgen. Eine zentrale Rolle spielen dabei regelmĂ€ĂŸige Inspektionen gemĂ€ĂŸ der Norm DIN EN 1176. Wöchentliche visuelle PrĂŒfungen ermöglichen es, offensichtliche MĂ€ngel wie MĂŒll, Vandalismus oder beschĂ€digte SpielgerĂ€te frĂŒhzeitig zu erkennen. ZusĂ€tzlich sollten vierteljĂ€hrliche operative PrĂŒfungen durchgefĂŒhrt werden, bei denen insbesondere die StabilitĂ€t und FunktionalitĂ€t der Anlagen im Fokus stehen. Absolut verpflichtend ist außerdem eine einmal jĂ€hrlich stattfindende Hauptinspektion, die durch unabhĂ€ngige und qualifizierte PrĂŒfer erfolgt. Diese umfassende Kontrolle stellt sicher, dass alle sicherheitsrelevanten Aspekte erfasst und dokumentiert werden.

DarĂŒber hinaus bietet die Nutzung digitaler Meldesysteme einen zeitgemĂ€ĂŸen Ansatz zur Einbindung der Öffentlichkeit. Digitale Plattformen oder Apps ermöglichen es BĂŒrgern, MĂ€ngel direkt vor Ort zu melden und somit aktiv den Erhalt der SpielplĂ€tze mitzugestalten. Auf diese Weise wird die Reaktionszeit verkĂŒrzt und das Sicherheitsmanagement transparenter gestaltet.

Das richtige Personal einbinden und korrekt ausbilden

Ein besonders wichtiger Baustein ist ferner die regelmĂ€ĂŸige Schulung des verantwortlichen Personals. Mitarbeitende in Bauhöfen, Hausmeisterdienste oder Kitabetreiber sollten regelmĂ€ĂŸig fortgebildet werden, um Gefahrenquellen frĂŒhzeitig zu erkennen und normgerecht handeln zu können. Fachwissen ĂŒber die richtige Wartung, neue gesetzliche Anforderungen und typische MĂ€ngel trĂ€gt wesentlich zur Unfallvermeidung bei.

ErgĂ€nzend dazu hilft eine strukturierte Dokumentation aller PrĂŒfungen und Wartungen, mehr Transparenz zu schaffen. WartungsplĂ€ne helfen dabei, notwendige Instandhaltungsmaßnahmen systematisch zu planen und Fristen einzuhalten. Im Falle von UnfĂ€llen dient eine lĂŒckenlose Dokumentation zudem als wichtiger Nachweis gegenĂŒber Versicherungen oder in rechtlichen Auseinandersetzungen.

Nicht zuletzt kann es bei grĂ¶ĂŸeren SchĂ€den oder besonders sensiblen FĂ€llen sinnvoll sein, externe Fachfirmen hinzuzuziehen. Spezialisierte Betriebe bringen das nötige technische Know-how mit, um komplexe PrĂŒfungen durchzufĂŒhren oder sicherheitsrelevante Reparaturen fachgerecht umzusetzen. So kann das Sicherheitsniveau dauerhaft hochgehalten werden – zum Schutz der Kinder und zur rechtlichen Absicherung der Betreiber.

Über Christian Veit:

Christian Veit ist der GrĂŒnder und GeschĂ€ftsfĂŒhrer von WADIKI. Mit seinem Team entwickelte er ein Spielplatz-Management-System, das Kommunen, Kitas und Schulen bei allen VorgĂ€ngen rund um SpielplĂ€tze unterstĂŒtzt. Das Gesamtkonzept von Christian Veit vereinfacht die Verwaltung, hilft bei der Budgetplanung und fĂŒhrt zu Kostenreduktionen. Wie WADIKI die Spielplatzverwaltung ganzheitlich neu definiert, erfahren Sie hier: https://wadiki-spielplatz.de/

Pressekontakt:

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GeschĂ€ftsfĂŒhrer: Christian Veit
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Website: wadiki-spielplatz.de

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