The Gilded Age, HBO-Serie

The Gilded Age startet am 2. November in Staffel vier

Veröffentlicht am: 01.11.2026 um 12:00 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Die HBO-Serie führt den Machtkampf zwischen alteingesessenen Familien und neureichen Unternehmern in New York fort. Im Mittelpunkt stehen neue Konflikte in der Industrie, gesellschaftlicher Aufstieg und die historische Wirklichkeit hinter der opulenten Ausstattung.

Staffelstart und historische Vorlage

  • Die vierte Staffel startet am 2. November bei HBO Max, WOW und Sky Atlantic.
  • Acht neue Folgen erscheinen jeweils montags als Fortsetzung der New Yorker Gesellschaftsgeschichte.
  • John D. Rockefeller tritt als historische Figur im Konflikt mit den fiktiven Russells auf.
  • Die Schwestern Agnes (Christine Baranski) und Ada (Cynthia Nixon) strahlen in imposanten Kostümen. - Bild: ---/HBO Max/dpa
  • Die «Gilded Age», das «vergoldete Zeitalter» der USA, dauerte etwa ein Vierteljahrhundert von den 1870er Jahren bis 1900. - Bild: HBO/Warner/Sky/dpa
Die Schwestern Agnes  (Christine Baranski) und Ada (Cynthia Nixon) strahlen in imposanten Kostümen. - Bild: ---/HBO Max/dpa Die «Gilded Age», das «vergoldete Zeitalter» der USA, dauerte etwa ein Vierteljahrhundert von den 1870er Jahren bis 1900.  - Bild: HBO/Warner/Sky/dpa

The Gilded Age startet in die vierte Staffel

Die HBO-Serie «The Gilded Age» geht in die vierte Staffel und setzt ihren Gesellschaftskampf im New York der 1880er Jahre fort. Die acht neuen Folgen starten am 2. November bei HBO Max, WOW und Sky Atlantic und erscheinen jeweils montags.

Alte Familien gegen neue Vermögen

Im Zentrum stehen weiterhin alteingesessene Familien und neureiche Unternehmer, die um Einfluss und Anerkennung in der New Yorker High Society ringen. Die fiktiven Russells versuchen, sich in den Kreisen der alteingesessenen Gesellschaft zu etablieren, während die Van Rhijns ihren Rang verteidigen.

Die vierte Staffel thematisiert vor allem die Turbulenzen in der Industrie. Weitere Unternehmer drängen auf den Markt und wollen New York für sich gewinnen. John D. Rockefeller macht den Russells dabei einen Strich durch die Rechnung.

Neue Wege für Marian und Larry

Neben dem wirtschaftlichen Machtkampf verfolgt die Serie die Figuren in persönlichen Konflikten. Ein ehemaliger Diener der Van Rhijns sucht den Weg in die Oberschicht. Die Liebesgeschichte zwischen Marian und Larry steuert zugleich auf eine Entscheidung zu.

Die Serie bleibt ihrem aufwendigen Stil mit historischen Kostümen und prachtvollen Kulissen treu. Gesellschaftliche Auseinandersetzungen drehen sich dabei häufig um Bälle, Opernplätze und Ansehen statt um Leben und Tod.

Schwarze Oberschicht im Mittelpunkt

Über die junge Autorin Peggy Scott zeigt die Serie auch das Leben der wohlhabenden schwarzen Bevölkerung im New York des späten 19. Jahrhunderts. Weitere Hausangestellte entwickeln sich ebenfalls weiter und arbeiten an ihrem gesellschaftlichen Aufstieg.

Fiktion mit realem historischem Rahmen

Die «Gilded Age» bezeichnet eine etwa vom Ende der 1870er Jahre bis um 1900 reichende Epoche in den USA. Sie war von großen sozialen Ungleichheiten, industriellen Umbrüchen und technischem Fortschritt geprägt.

Die Familien Russell und Van Rhijn sind erfunden, ihr Konflikt lehnt sich jedoch an reale Machtkämpfe zwischen alteingesessener Oberschicht und neuen Industriellen an. Als Vorbild gilt unter anderem die Eisenbahn-Dynastie Vanderbilt.

Auch reale Personen und Ereignisse fließen in die Handlung ein. Für historische Genauigkeit bei Kleidung, Kutschen und Ausstattung arbeiteten Fachleute an der Serie mit. Gedreht wurde unter anderem in den historischen Anwesen Marble House und The Breakers in Newport im US-Bundesstaat Rhode Island.

Die vierte Staffel setzt die Handlung in einer Epoche fort, die von wirtschaftlichem Aufstieg, technischer Modernisierung und scharfen sozialen Gegensätzen geprägt war. Das sogenannte Gilded Age bezeichnet in den USA ungefähr die Zeit von den 1870er Jahren bis 1900. New York entwickelte sich damals zu einem Zentrum von Industrie, Eisenbahn, Finanzwirtschaft und wachsendem privaten Reichtum.

Der zentrale Konflikt der Serie folgt dabei einem historischen Muster: Familien mit langer gesellschaftlicher Tradition trafen auf Unternehmer, deren Vermögen erst durch die Industrialisierung entstanden war. Der Streit um Einladungen, Ehen, Wohnlagen und Zugang zu Institutionen erzählt deshalb auch von der Frage, wer wirtschaftlichen Erfolg in gesellschaftliche Anerkennung übersetzen durfte.

Historische Wirklichkeit und Serienhandlung

Die fiktiven Familien Russell und Van Rhijn stehen stellvertretend für diese Spannungen. Reale Entwicklungen wie der Aufstieg der Eisenbahndynastien, die Ausbreitung elektrischen Lichts und die wachsende Bedeutung wohlhabender schwarzer Bürgerinnen und Bürger bilden den historischen Rahmen. Die Serie verbindet diesen Hintergrund mit persönlichen Konflikten und macht soziale Hierarchien über Alltagssituationen sichtbar.

Für das Publikum liegt der Reiz damit in der Verbindung aus Eskapismus und Geschichte. Die opulente Ausstattung zeigt Wohlstand, während die Handlung zugleich sichtbar macht, dass dieser Wohlstand ungleich verteilt war. Die neuen Folgen können den Gegensatz zwischen alten Eliten, Industrieunternehmern und aufstrebenden gesellschaftlichen Gruppen weiter zuspitzen.

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