Recycling, Umwelt

UmweltschĂ€den der Tabakindustrie: Schadstoffe sind toxische Gefahr fĂŒr Natur, Tier und Mensch

24.03.2026 - 08:55:00 | presseportal.de

Berlin / Stockholm - Im Laufe des Lebens blĂ€st jeder Raucher und jede Raucherin durchschnittlich rund fĂŒnf Tonnen CO2 in die AtmosphĂ€re | Alternative Nikotinprodukte weisen bessere Ökobilanzen auf

UmweltschĂ€den der Tabakindustrie: Schadstoffe sind toxische Gefahr fĂŒr Natur, Tier und Mensch - Foto: presseportal.de
UmweltschĂ€den der Tabakindustrie: Schadstoffe sind toxische Gefahr fĂŒr Natur, Tier und Mensch - Foto: presseportal.de

Zigaretten sind eine große Umweltsauerei. Milliarden von Zigarettenfiltern landen jedes Jahr in unserem Grundwasser und in den Meeren. Über die Fische gelangen sie oft als Mikroplastik wieder auf unserem Teller. Anbau, Produktion und Transport setzen pro Zigarette etwa 14 Gramm CO2-Äquivalent frei.* Gibt es Alternativen wie E-Zigaretten und Nikotinbeutel mit einer besseren Ökobilanz? Markus Lindblad, Experte des Online-HĂ€ndlers Northerner, geht dieser Frage auf den Grund.

Puh! Eine einzige Zigarette kann bis zu 1.000 Liter Wasser verunreinigen. Multipliziert mit den jĂ€hrlich weltweit konsumierten 5,6 Trillionen Zigaretten, von denen rund 4,5 Trillionen als Kippen achtlos weggeworfen werden, ergibt das eine Menge von extrem viel MĂŒll, unter dem die Umwelt und damit Tiere und Pflanzen leiden.

Wohin mit den Kippen? Bloß nicht achtlos auf die Straße schnippen!

Zigarettenfilter, in denen sich viele Schadstoffe ablagern, sind das am hĂ€ufigsten gefundene einzelne MĂŒllobjekt auf der Erde. Sie sind laut dem staatlichen National Ocean Service in den USA fĂŒr rund ein Zehntel der Plastikverschmutzung der Weltmeere verantwortlich.

„Zigarettenfilter sind toxischer PlastikmĂŒll, der langfristige Auswirkungen auf die Umwelt hat. Eine einzige, achtlos weggeworfene Kippe kann unsere direkte Umgebung verseuchen“, klĂ€rt Markus Lindblad auf. „Die freigesetzten Giftstoffe schaden nicht nur Tieren und Pflanzen, sondern gefĂ€hrden letztlich auch uns Menschen.“

Auch nach dem Abbrennen stecken in den Filtern von Zigaretten noch Schadstoffe und Chemikalien, darunter Nikotin, Arsen, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAHs) und schwere Metalle. Wenn Kippen in der freien Natur verrotten, geben sie diese Gifte an die Umwelt ab. Über Regen und Abwasser gelangen sie in FlĂŒsse, Seen und schließlich in die Weltmeere. Dort vergiften sie Fische, Zooplankton und andere Wasserorganismen.

Wie sieht es bei den Alternativprodukten mit der Ökobilanz aus?

Zigaretten sind (nicht nur) aus Umweltsicht nicht empfehlenswert. Aber wie sieht es mit den Alternativen aus, beispielsweise E-Zigaretten und Nikotinbeutel (Pouches oder Snus)?

Beim Konsum von E-Zigaretten fallen keine Kippen mit hochgiftigen Filtern an. Sowieso sind wiederaufladbare E-Zigaretten keine Wegwerfartikel, sondern von Anfang an auf Langlebigkeit ausgelegt. Bei guter Pflege halten sie Monate, wenn nicht Jahre. Das reduziert den anfallenden Abfall schon einmal deutlich.

Dennoch belasten auch E-Zigaretten die Umwelt: Sie enthalten einen ganzen Mix von Materialien, darunter Edelstahl oder Aluminium fĂŒr das GehĂ€use und temperaturresistente Bauteile wie Coil (Verdampferkopf) oder Heizspiralen, fĂŒr die aber auch Keramik sowie Kupfer und Nickel verwendet werden. Zudem werden Kunststoffe im GehĂ€use und im Tank fĂŒr die Liquids verbaut. In höherwertigen GerĂ€ten sind diese Tanks auch mal aus Glas, da das Material geschmacksneutraler ist als Kunststoff.

Die Liquids in E-Zigaretten enthalten Inhaltsstoffe, die ebenfalls nicht einfach auf den MĂŒll gehören: Nikotin, dazu TrĂ€gerflĂŒssigkeiten wie die auch in Lebensmitteln und Medikamenten verwendeten Propylenglykole und vegetarischen und damit biologisch abbaubare Glycerine.

Weil E-Zigaretten mit Akkus betrieben werden, ist ein nachhaltiger Betrieb auch umweltfreundlich. Ausgediente E-Zigaretten gelten in Deutschland als ElektroaltgerĂ€te und mĂŒssen ĂŒber kommunale Sammelstellen (Wertstoffhof) oder RĂŒcknahmestellen im Handel entsorgt und recycelt werden. Die im GerĂ€t enthaltenen Lithium-Ionen-Akkus gehören wegen Brandgefahr und Rohstoffverlust ebenfalls nicht in die Tonne.

Mehr zum Thema Recycling finden Sie hier.

Nikotinbeutel gehören in den RestmĂŒll – nicht auf die Straße oder in die Toilette

Pouches sind tabakfreie Nikotinprodukte, die aus einem stabilen Zellulosebeutel mit synthetischen Fasern und Nikotinsalzen bestehen. Das macht sie fĂŒr die biologische Verwertung ungeeignet. Zumindest verursachen sie beim Konsum keine Luftverschmutzung und setzen im Gegensatz zu Tabakrauch keine schĂ€dlichen Chemikalien frei, die die Gesundheit von Menschen und Tieren beeintrĂ€chtigen. Eine Gefahr fĂŒr Tiere und Kinder geht allerdings vom Nikotin aus, vor allem, wenn Liquids oder Pouches unbeaufsichtigt liegen gelassen werden.

Nach der Anwendung enthalten sie RĂŒckstĂ€nde von Nikotin und Aromen und gelten damit als nicht recyclebare AbfĂ€lle. Deshalb gehören gebrauchte Beutel in den RestmĂŒll. Eine Entsorgung ĂŒber den Bioabfall, den Kompost oder die Toilette ist ausgeschlossen. Besser sieht die Ökobilanz von nikotinfreien Produkten aus, da das verwendete Nikotin immer noch zum grĂ¶ĂŸten Teil aus aufwendig produzierten und getrockneten Tabakpflanzen gewonnen wird.

„Pouches und E-Zigaretten sind aus ökologischer Sicht eine Alternative zur Zigarette“, zieht Markus Lindblad ein Fazit. „Sie werden vergleichsweise nachhaltig produziert, lassen sich in Form von Vapes lange nutzen und fachgerecht entsorgen. Nicht zuletzt ist der Konsum der Nikotinersatzprodukte weniger gesundheitsschĂ€dlich, weil sĂ€mtliche VerbrennungsrĂŒckstĂ€nde entfallen.“

Mehr Tipps zur richtigen Entsorgung von Nikotinbeuteln lesen Sie hier.

* Eine einzelne Zigarette verursacht durch Anbau, Produktion und Rauchen insgesamt etwa 14 Gramm CO2-Äquivalente. Diese Emissionen entstehen primĂ€r durch den hohen Energiebedarf beim Trocknen des Tabaks und wĂ€hrend der Herstellung. Eine gesamte Schachtel mit 20 Zigaretten belastet die Umwelt somit mit rund 280 Gramm CO2. Wenn ein Raucher 50 Jahre lang 20 Zigaretten am Tag raucht, blĂ€st er so mehr als fĂŒnf Tonnen CO2 in die Luft.

Über Northerner

Northerner ist Teil der Haypp Group. Die Haypp Group ist Vorreiter beim globalen Übergang vom Rauchen zu risikoĂ€rmeren Produktalternativen. Mit ihren UrsprĂŒngen in Skandinavien und ihrer umfassenden Erfahrung aus wegweisenden MĂ€rkten fĂŒr rauchfreie Alternativen nutzt Haypp sein regulatorisches Fachwissen und seine FĂŒhrungsposition im E-Commerce, um ĂŒber 1,1 Millionen Verbrauchern einen ĂŒberzeugenden Mehrwert zu bieten. Mit elf verschiedenen E-Commerce-Marken ist die Gruppe in sechs LĂ€ndern in Europa und den USA vertreten.

Weitere Informationen unter www.northerner.com/de sowie www.hayppgroup.com

Kontakt fĂŒr Presseanfragen:

Lisa Hottes
Head of PR & External Affairs DACH
E-Mail: lisa.hottes@hayppgroup.com

Original-Content von: Northerner Deutschland ĂŒbermittelt durch news aktuell

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