Modernisierungsstau im Handwerk - Experte verrÀt, wie sich mit wenig Personal trotzdem mehr AuftrÀge schaffen lassen
21.02.2024 - 12:20:00Der SchlĂŒssel zur BewĂ€ltigung des Modernisierungsstaus liegt dabei in der Optimierung der internen Prozesse und einer effektiveren Vermarktung - viele Betriebe nehmen das aber immer noch auf die leichte Schulter. Nur wer seine aktuellen Herausforderungen meistert und langfristig denkt, kann auch auf Dauer wettbewerbsfĂ€hig bleiben. Wie Handwerksbetriebe mit wenig Personal trotzdem mehr AuftrĂ€ge schaffen, verrĂ€t dieser Beitrag.
Spezialisierung auf ein Fachgebiet
Viele Handwerksbetriebe bieten ein zu breites Leistungsspektrum an Dienstleistungen an. Das ist fĂŒr den Kunden angenehm, weil er die Fenster, den Badausbau und die KĂŒchenmöbel vom gleichen Schreiner anfertigen lassen kann. FĂŒr den Handwerker bedeutet es aber, dass kein Auftrag wie der andere ist. FĂŒr jede Aufgabe mĂŒssen dann neue Prototypen hergestellt werden, wodurch insgesamt weniger AuftrĂ€ge möglich sind. AuĂerdem benötigen solche Betriebe Personal, das ĂŒber ein sehr breites Fachwissen verfĂŒgt. Solche Mitarbeiter sind schwerer zu finden als spezialisierte FachkrĂ€fte. ZusĂ€tzlich ist es dem Betrieb kaum möglich, einen Expertenstatus zu erlangen, weil das Angebot dafĂŒr zu unspezifisch ist. Eine Spezialisierung bezĂŒglich der Leistungen erleichtert die Mitarbeitersuche, wirkt fĂŒr Kunden attraktiv und erlaubt zudem die Annahme von mehr AuftrĂ€gen.
Optimierung der Vertriebsprozesse
Eine weitere Möglichkeit, um dem Modernisierungsstau zu begegnen, ist die Strukturierung des Vertriebsprozesses. In vielen Betrieben gibt es diesbezĂŒglich keine geplante Vorgehensweise, KundengesprĂ€che finden spontan und ohne Vorbereitung statt. Dadurch gehen AuftrĂ€ge verloren, weil die fehlende Struktur als mangelndes Interesse ausgelegt wird, oder es werden AuftrĂ€ge angenommen, die eigentlich gar nicht zu den Leistungen des Betriebs passen.
Ablehnen unpassender AuftrÀge
Es mag paradox erscheinen, doch auch das Ablehnen von Anfragen kann dazu fĂŒhren, dass ein Handwerksbetrieb mehr AuftrĂ€ge abwickelt. Das ist der Fall, wenn bei jeder Anfrage genau geprĂŒft wird, ob diese zum Portfolio, zur Kultur und gewĂŒnschten zukĂŒnftigen Ausrichtung des Betriebs passt, und auch, ob die preislichen Vorstellungen mit denen des Unternehmens harmonieren. Ist dies nicht der Fall, sollte die Anfrage konsequent abgelehnt werden, um KapazitĂ€ten fĂŒr einen besser passenden Auftrag zu schaffen. Mit dieser Vorgehensweise gelingt es zudem schneller, eine Art Seriencharakter zu schaffen, der es einfacher macht, Prozesse zu systematisieren und danach zu optimieren.
Strukturierung der Arbeitsprozesse
Routinen schaffen Sicherheit und steigern nachweislich die EffektivitĂ€t. Deshalb sollten die Arbeitsprozesse im Betrieb zunĂ€chst Schritt fĂŒr Schritt aufgeschlĂŒsselt und in Checklisten integriert werden. Diese können die Mitarbeiter dann nutzen, um ihre Aufgaben schnell und effizient zu erledigen. Ohne diese strukturierte Vorgehensweise mĂŒssen die einzelnen Schritte bei jedem Auftrag aufs Neue ĂŒberlegt werden, was deutlich mehr KapazitĂ€ten kostet. Langfristig lĂ€sst sich deshalb mit Checklisten einiges an Zeit sparen.
Digitalisierung des Betriebs
Das Handwerk ist eine traditionelle Branche, die der Digitalisierung hĂ€ufig immer noch skeptisch gegenĂŒbersteht. Dabei gibt es zahlreiche Aufgaben, die digitalisiert oder sogar automatisiert nur einen Bruchteil der analog benötigten Zeit brauchen. Vor allem administrative Aufgaben wie die Stundenerfassung der Mitarbeiter oder die Angebots- und Rechnungserstellung bieten hier enormes Einsparpotenzial. Aber auch der Einsatz von Robotern fĂŒr Teilschritte im Fertigungsprozess, beispielsweise das FrĂ€sen, ermöglicht es, AblĂ€ufe effizienter zu gestalten.
Fokussierung auf Unternehmensziele
Damit die Mitarbeiter motiviert ihren Aufgaben nachgehen, ist es wichtig, dass der Betrieb ein klares Ziel vor Augen hat. Das kann zum Beispiel darin bestehen, konkret festzulegen, wo die Firma in fĂŒnf Jahren stehen möchte. Oder aber man formuliert gemeinsam die Vision des Unternehmens fĂŒr die nĂ€chsten zehn Jahre.
Das Ziel sollte allen Angestellten bekannt sein, damit sie wissen, worauf sie eigentlich hinarbeiten. Mehr Kommunikation, die Einbindung in Planungsprozesse und die transparente Darstellung von Zielen sind deshalb wichtige Instrumente, um dem Personal zu vermitteln, ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens zu sein.
Ăber Adrian und Oliver Bauer:
Zeitmangel, hohe Arbeitsbelastung und finanzielle EngpĂ€sse: So sahen die letzten Jahre zahlreicher Handwerksbetriebe aus. Wer tĂ€glich strukturelle EngpĂ€sse meistern muss, kann sich jedoch kaum auf das Wachstum seines Unternehmens konzentrieren. Vor allem fehlt es dann an der nötigen Zeit, sich mit neuen Entwicklungen auseinanderzusetzen. Hat man einmal den Anschluss verpasst, wird es schwer, den RĂŒckstand aufzuholen. Damit Handwerksbetriebe gar nicht erst in diese Situation geraten, stehen ihnen Adrian und Oliver Bauer zur Seite. Sie sind die GeschĂ€ftsfĂŒhrer der ProjektBauer GmbH. Da sie selbst ausgebildete Handwerker mit jahrelanger Erfahrung sind, kennen sie die Herausforderungen genau. Gemeinsam mit ihrem Team unterstĂŒtzen sie die Betriebe rund um Themen wie Marktpositionierung, externe Kommunikation, Webseitengestaltung, Prozessoptimierung, VerkaufsgesprĂ€che und Akquise-MaĂnahmen. Mehr Informationen unter: https://www.projektbauer.ch/
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