Altweibersommer, Wetter Deutschland

Altweibersommer in Deutschland: Bis zu 31 Grad bis zur Wochenmitte

Veröffentlicht am: 27.09.2026 um 04:27 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Deutschland erlebt zum Monatswechsel noch einmal spĂ€tsommerliche WĂ€rme. Im SĂŒdwesten sind bis zu 31 Grad möglich, im Norden bleibt es wechselhafter – die milde Phase soll bis zur Wochenmitte anhalten.

Der Altweibersommer sorgt aktuell fĂŒr bestes Ausflugswetter. (Symbolbild) - Bild: Thomas Warnack/dpa
Der Altweibersommer sorgt aktuell fĂŒr bestes Ausflugswetter. (Symbolbild) - Bild: Thomas Warnack/dpa

Deutschland stehen zum Ende des Septembers mehrere spĂ€tsommerlich warme Tage bevor, mit Höchstwerten von bis zu 31 Grad im SĂŒdwesten.

Sonne im SĂŒden, Wolken im Norden

Nach einer kĂŒhlen Nacht scheint heute im SĂŒden hĂ€ufig die Sonne. Im SĂŒdwesten können die Temperaturen bis auf 31 Grad steigen, sonst werden im SĂŒden 22 bis 29 Grad und im Norden 21 bis 27 Grad erwartet.

Regen ist zunĂ€chst nicht in Sicht. Im Norden ziehen zeitweise dichtere Wolken durch, tagsĂŒber bleibt es aber ebenfalls angenehm warm.

Neue Woche bleibt spÀtsommerlich

Am Montag setzt sich das warme Wetter vor allem im SĂŒden fort. Dort sind erneut bis zu 31 Grad möglich, insgesamt liegen die Höchstwerte meist zwischen 23 und 29 Grad.

Im Norden und Nordwesten können stellenweise Schauer auftreten. Auch am Dienstag ist es dort anfangs örtlich nass, anschließend wird es ĂŒberwiegend trocken sowie heiter bis sonnig.

Wetterwechsel in der zweiten WochenhÀlfte

Der Altweibersommer hĂ€lt voraussichtlich bis zur Wochenmitte an. Besonders in den Niederungen des SĂŒdwestens werden mehrere Tage mit Höchstwerten um 30 Grad erwartet.

Erst in der zweiten WochenhĂ€lfte steigt die Wahrscheinlichkeit fĂŒr Schauer und Gewitter von Westen her allmĂ€hlich an.

SpÀtsommer trotz kalendarischem Herbst

Die außergewöhnliche WĂ€rme fĂ€llt in die letzten Septembertage und reicht damit bis unmittelbar vor den meteorologischen Oktober. Ein Hochdruckeinfluss sorgt vor allem im SĂŒden fĂŒr viel Sonnenschein; im Norden bleibt die Wetterlage stĂ€rker durch Wolken, Nebel und einzelne Schauer geprĂ€gt. Trotzdem steigen die Tageswerte auch dort deutlich ĂŒber das fĂŒr Ende September typische Niveau.

Regional erreicht die WĂ€rme nahezu sommerliche Dimensionen. FĂŒr Rheinland-Pfalz werden bis Dienstag Werte bis 30 Grad erwartet, zugleich wird auf eine zunehmende Waldbrandgefahr hingewiesen. Im Norden liegen die Höchstwerte niedriger, können im Raum Hannover aber ebenfalls 27 Grad erreichen. Die großen regionalen Unterschiede erklĂ€ren, warum sich die Wetterlage im SĂŒden eher wie eine kurze Hitzewelle, im Norden dagegen eher wie ein mildes Herbstwochenende anfĂŒhlt.

WĂ€rme mit begrenzter Haltbarkeit

FĂŒr die Bevölkerung bedeutet die Wetterlage vor allem gĂŒnstige Bedingungen fĂŒr Veranstaltungen im Freien und AusflĂŒge. FrĂŒhnebel und kalte NĂ€chte bleiben jedoch ein Hinweis darauf, dass die Jahreszeit bereits fortgeschritten ist. Verkehrsteilnehmer mĂŒssen am Morgen örtlich mit eingeschrĂ€nkter Sicht rechnen.

Die warme Phase ist nach der Vorhersage kein stabiler Übergang in einen dauerhaften Sommer. Ab der zweiten WochenhĂ€lfte nimmt von Westen her die Wahrscheinlichkeit fĂŒr Schauer und Gewitter zu. Damit könnten sich Temperaturen, Niederschlag und regionale Gefahrenlagen innerhalb weniger Tage deutlich verĂ€ndern.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

NDR: „Ein bisschen Sommer im Herbst: Bis zu 27 Grad im Norden erwartet“ (26.09.2026)

Der Bericht bestĂ€tige die spĂ€tsommerliche WĂ€rme, setze den Schwerpunkt jedoch auf Norddeutschland. Dort seien am Montag im Raum Hannover bis zu 27 Grad möglich, wĂ€hrend die KĂŒstenregionen deutlich kĂŒhler blieben; zugleich blieben die NĂ€chte herbstlich frisch.

tagesschau: „Rheinland-Pfalz: "Goldener Herbst" in Rheinland-Pfalz - Temperaturen bis 30 Grad möglich“ (26.09.2026)

Der Artikel bestĂ€tige die WĂ€rme im SĂŒdwesten und ordne sie regional in die NĂ€he historischer Septemberwerte ein. Anders als die dpa-Meldung hebe er zusĂ€tzlich die steigende Waldbrandgefahr sowie den niedrigen Rheinpegel und EinschrĂ€nkungen im FĂ€hrverkehr hervor.

MedienĂŒbergreifend bestehe Einigkeit ĂŒber mehrere ungewöhnlich warme Tage bis zum Wochenbeginn. Unterschiede ergĂ€ben sich vor allem bei der regionalen Perspektive; offen bleibe, wie schnell die angekĂŒndigte Wetterumstellung in der zweiten WochenhĂ€lfte einsetze.

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