Gaspipeline, Malaysia

Gaspipeline in Malaysia explodiert - mehr als 100 Verletzte

01.04.2025 - 10:38:26

Am Morgen gibt es nahe der malaysischen Hauptstadt eine riesige Explosion. Viele Menschen werden in ihren HĂ€usern eingeschlossen. Dutzende sind verletzt. Was ist passiert?

  • Die gewaltige Explosion ereignete sich am Morgen. - Foto: Uncredited/AP/dpa

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  • Flammen stiegen Dutzende Meter hoch in die Luft. - Foto: Amir Afiq/AP/dpa

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Die gewaltige Explosion ereignete sich am Morgen. - Foto: Uncredited/AP/dpaFlammen stiegen Dutzende Meter hoch in die Luft. - Foto: Amir Afiq/AP/dpa

Bei der gewaltigen Explosion einer Gaspipeline nahe der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur sind mehr als 100 Menschen verletzt worden. 63 von ihnen wĂŒrden in KrankenhĂ€usern behandelt, zitierte das Nachrichtenportal «Malay Mail» den örtlichen Vize-Polizeichef Mohd Zaini Abu Hassan. Wie schwer die Verletzungen waren, wurde zunĂ€chst nicht bekannt.

190 HÀuser und 148 Fahrzeuge seien von dem Feuerball betroffen gewesen, der am Morgen (Ortszeit) Dutzende Meter hoch in den Himmel gestiegen sei, sagte Hassan weiter. Insgesamt 300 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden. Nach Angaben der Einsatzzentrale sollen die Flammen zeitweilig so hoch wie ein 20-stöckiges Hochhaus gewesen sein. Der Unfall ereignete sich in der Gemeinde Putra Heights an einer Pipeline des staatlichen Konzerns Petronas. 

Mehrere Menschen waren zeitweilig in umliegenden HÀusern eingeschlossen. Retter waren im Einsatz, um sie zu befreien. Derweil kÀmpften fast 80 Feuerwehrleute stundenlang gegen die Flammen.

Augenzeugen berichteten, die Explosion habe sich zunĂ€chst angefĂŒhlt wie ein Erdbeben. In einem von der Nachrichtenagentur Bernama verbreiteten Video waren eine riesige FeuersĂ€ule sowie verkohlte BĂ€ume und zerstörte Autos zu sehen.

Die Zeitung «The Star» sprach von einem «riesigen Inferno». Menschen im UnglĂŒcksgebiet hĂ€tten Verbrennungen erlitten. Zahlreiche Evakuierte seien in einer nahe gelegenen Moschee untergekommen. Was die Explosion auslöste, war zunĂ€chst unklar.

@ dpa.de