Schleswig-Holstein, Deutschland

Suche nach Wal geht weiter - auch Sportboote könnten helfen

28.03.2026 - 10:11:35 | dpa.de

Am Morgen hat ein Polizeiboot seine Suche nach dem Buckelwal vor der Ostseeküste begonnen. Zudem ist das Boot «Walfisch» auf Streife unterwegs. Leicht wird die Suche in dem großen Gebiet nicht.

  • Nach tagelangen Bemühungen zahlreicher Helfer hatte sich der Wal in der Nacht zum Freitag nach Tagen selbst von einer Sandbank vor Timmendorfer Strand durch eine per Bagger ausgegrabene Rinne freigeschwommen. - Foto: Marcus Brandt/dpa
    Nach tagelangen Bemühungen zahlreicher Helfer hatte sich der Wal in der Nacht zum Freitag nach Tagen selbst von einer Sandbank vor Timmendorfer Strand durch eine per Bagger ausgegrabene Rinne freigeschwommen. - Foto: Marcus Brandt/dpa
  • Das Boot «Uecker» von der Wasserschutzpolizei sucht den Wal an der Ostseeküste.  - Foto: Philip Dulian/dpa
    Das Boot «Uecker» von der Wasserschutzpolizei sucht den Wal an der Ostseeküste. - Foto: Philip Dulian/dpa
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Bei der Suche nach dem vor Timmendorfer Strand befreiten Buckelwal fährt ein Boot der Wasserschutzpolizei seit dem frühen morgen die Küste ab. «Das Seegebiet ist ziemlich riesig, das ist eine große Fläche für ein Boot, das ist schon Glückssache», sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei der Deutschen Presse-Agentur. 

Das Boot «Uecker» fahre demnach rund 65 Küstenkilometer von der schleswig-holsteinischen Landesgrenze bis Warnemünde in Mecklenburg-Vorpommern ab. Zunächst bis 18.00 Uhr soll weiter nach dem Zufallsprinzip gesucht werden. Dann übernimmt je nach Entwicklung eine Nachtschicht. 

«Walfisch» sucht nach Buckelwal

Das Polizeiboot «Walfisch» sei zudem auf Streife unterwegs und unterstütze die Suche dadurch indirekt. Drohnen werden laut Sprecher bei der Suche aktuell nicht eingesetzt. 

Bei der Suche setze man auch auf Sportboote, «die melden das dann auch an die Behörden, wenn die unterwegs sind und was sehen», sagte der Sprecher. Den Meeressäuger jetzt zu finden sei auch «Glückssache». Seit der Beobachtung am Freitag waren zunächst keine neuen Sichtungen gemeldet worden. 

Wal hatte sich selbst befreit

Nach tagelangen Bemühungen zahlreicher Helfer hatte sich das Tier in der Nacht auf Freitag nach Tagen selbst von einer Sandbank vor Timmendorfer Strand durch eine per Bagger ausgegrabene Rinne freigeschwommen. Experten sorgen sich um den Meeressäuger, nachdem er zuletzt in Küstennähe geschwommen war. 

Am Freitag war der Wal laut einer Sea-Shepherd-Sprecherin noch vor Warnkenhagen (Nordwestmecklenburg) gesehen worden. Mitglieder der Meeresschutzorganisation sowie von Greenpeace begleiteten ihn mit Schlauchbooten. Nach mehreren Stunden beendeten sie die Beobachtung.

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