Neue NiederschlÀge in Sicht - Kein Wintereinbruch
28.12.2023 - 11:09:40 | dpa.de
Bei der Hochwasserlage deutet sich noch keine komplette Entspannung an. Zwar werde in den nÀchsten Tagen insgesamt nicht mehr so viel Regen wie um Weihnachten erwartet, sagte der Meteorologe Marcel Schmid vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Morgen in Offenbach - «allerdings ist jeder Tropfen eigentlich einer zu viel.»
HÀufigere RegenfÀlle ab dem Wochenende
Heute erwartete Schmid eher noch keine neuen NiederschlĂ€ge in den Hochwassergebieten vor allem in Ost- und Norddeutschland. Am Freitag aber könne es immer wieder einmal regnen - insbesondere im Umfeld von Harz, Bergischem Land, Sauerland und Siegerland. Eher nur vereinzelte Schauer sind laut dem Meteorologen fĂŒr Samstag in Deutschland vorhergesagt. Am Sonntag könnte es jedoch wieder hĂ€ufiger zeitweise regnen.
Auch die vom Hochwasser geplagten BundeslĂ€nder Sachsen, Sachsen-Anhalt und ThĂŒringen mĂŒssen mit weiteren NiederschlĂ€gen rechnen. Ein TiefauslĂ€ufer von Nordwesten her bringe in der Nacht zu Freitag vereinzelte Schauer, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes. ZunĂ€chst regnet es demnach in Sachsen-Anhalt, am Freitagmorgen im Eichsfeld in ThĂŒringen und im SĂŒdharz. Im Laufe des Tages zögen die Schauer dann ostwĂ€rts und damit auch nach Sachsen, erklĂ€rte der Experte. GroĂe Regenmengen seien dort aber nicht zu erwarten.
Bange Blicke auf die Elbe
In Sachsen richtet sich die Aufmerksamkeit vor allem auf die Elbe. In der Landeshauptstadt Dresden war ein Ăberschreiten der kritischen Sechs-Meter-Marke fĂŒr Donnerstagmorgen erwartet worden. Am frĂŒhen Morgen wurden in Dresden 5,90 Meter gemessen, wie das Landeshochwasserzentrum in Dresden mitteilte. Am Pegel Schöna an der Elbe gilt die zweithöchste Alarmstufe drei, dort wurden am frĂŒhen Morgen 6.37 Meter gemessen. Die Stadt Dresden hatte die Alarmstufe 3 bereits am Dienstagabend ausgerufen.
«Es gibt keinen Wintereinbruch»
Und der Start ins neue Jahr beim Deutschland-Wetter? «Ab Montag wird es tendenziell etwas kĂŒhler. Aber es gibt keinen Wintereinbruch», sagte Meteorologe Schmid. Eher in den Höhenlagen könne etwas Schnee liegenbleiben.
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