Rheinland-Pfalz, Deutschland

Bombendrohung in Kaiserslautern - Hauptbahnhof gesperrt

24.03.2026 - 19:39:35 | dpa.de

Auch gegen das Klinikum ging eine Drohung ein. Landes- und Bundespolizei sind im Einsatz.

Der Bahnhof von Kaiserslautern ist gesperrt. (Archivbild) - Foto: Wolfgang Jung/dpa
Der Bahnhof von Kaiserslautern ist gesperrt. (Archivbild) - Foto: Wolfgang Jung/dpa

Wegen einer Bombendrohung ist der Hauptbahnhof von Kaiserslautern gesperrt. Eine weitere Drohung betrifft ein Krankenhaus. Ein Polizeisprecher sagte, es gebe bisher «keine konkreten Anhaltspunkte für eine reale Gefahr». 

Am Dienstagnachmittag, kurz vor 17.00 Uhr, ging nach Angaben der Polizei bei einer Polizeidienststelle im Stadtgebiet eine telefonische Drohung ein. Der Hauptbahnhof wurde vorsorglich geräumt und ist seither weiträumig abgesperrt. Bundes- und Landespolizei sind im Einsatz. Spezialhunde unterstützen die Beamten beim Absuchen des Geländes. 

Der Bahnverkehr ist derzeit eingestellt. Züge werden nach Angaben eines Bahnsprechers umgeleitet oder an Bahnhöfen zuvor angehalten. Wie lange die Sperrung dauert, sei offen.

Ein Polizeisprecher sagte der dpa, dass auch der Bahnhofsvorplatz und die dahinterliegende Straße gesperrt sind. Busse könnten den Bahnhof nicht anfahren, Taxifahrer würden abgewiesen.

Zweite Drohung 

Kurz nach der Drohung gegen den Bahnhof ging nach Angaben der Polizei eine weitere Drohung ein: «Gegen 18 Uhr meldete sich ein Anrufer beim Westpfalz-Klinikum und kündigte eine Bedrohungslage gegen das Krankenhaus an. Die Polizei hat daraufhin weitere Kräfte zusammengezogen und trifft vor Ort die erforderlichen Maßnahmen.» Wie diese Maßnahmen konkret aussehen, sagt die Polizei nicht.

Aus ermittlungstaktischen Gründen veröffentlichen die Behörden aktuell keine weiteren Informationen zu den Inhalten der Drohungen, wie es weiter hieß. Polizeisprecher Bernhard Christian Erfort sagte: «Bisher gibt es keine konkreten Anhaltspunkte für eine reale Gefahr, die Polizei geht den Drohungen jedoch mit höchster Priorität nach. Auch die Ermittlungen nach den Anrufern laufen bereits.»

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