Griechenland, BrÀnde

Griechenland: Jetzt auch noch BrÀnde wegen Blitzen

19.08.2024 - 10:09:50

Ausgedörrte WÀlder, anhaltende Trockenheit und Hitze befeuern die BrÀnde in Griechenland. Nun warnt die Regierung obendrein vor Gewittern, die eigentlich den lang ersehnten Regen bringen sollen.

  • Blitze haben in Griechenland mindestens zehn WaldbrĂ€nde verursacht. (Symbolbild) - Foto: Bernd MĂ€rz/dpa

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  • Griechenland wird in diesem Jahr von starken WaldbrĂ€nden heimgesucht - die SchĂ€den fĂŒr Mensch und Natur sind groß. (Archivbild) - Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa

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  • Das trockene Gehölz agiert als Brandbeschleuniger. (Archivbild) - Foto: Socrates Baltagiannis/dpa/dpa-tmn

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Blitze haben in Griechenland mindestens zehn WaldbrĂ€nde verursacht. (Symbolbild) - Foto: Bernd MĂ€rz/dpaGriechenland wird in diesem Jahr von starken WaldbrĂ€nden heimgesucht - die SchĂ€den fĂŒr Mensch und Natur sind groß. (Archivbild) - Foto: Petros Giannakouris/AP/dpaDas trockene Gehölz agiert als Brandbeschleuniger. (Archivbild) - Foto: Socrates Baltagiannis/dpa/dpa-tmn

Eine Unwetterfront ĂŒber dem Westen und Norden Griechenlands hat in den vergangenen 24 Stunden fĂŒr WaldbrĂ€nde gesorgt. Insgesamt seien 44 BrĂ€nde ausgebrochen, von denen mindestens zehn auf BlitzeinschlĂ€ge zurĂŒckzufĂŒhren seien, teilte BĂŒrgerschutz- und Klimakrisenminister Vassilis Kikilias auf der Plattform X mit. Die Situation sei extrem, bestĂ€tigen Experten. Sie machen den Klimawandel dafĂŒr verantwortlich.

Trockenheit liefert Treibstoff

Die KlimaverĂ€nderungen, die die Entstehung von BrĂ€nden bereits im FrĂŒhjahr oder spĂ€t im Herbst begĂŒnstigten, seien inzwischen dauerhafter Natur, schreibt die Tageszeitung «Kathimerini». Es gebe in Zeiten der Klimakrise neue Merkmale fĂŒr WaldbrĂ€nde, erklĂ€rte der Feuermeteorologe Thodoris Giannaros gegenĂŒber der Zeitung. «Erhöhte Temperaturen und anhaltende DĂŒrre erzeugen mehr Treibstoff fĂŒr die Flammen.» Dieser Treibstoff erzeuge höhere thermische Belastungen und einem schnelleren Ausbreiten von BrĂ€nden, so dass diese schwerer in den Griff zu kriegen seien. 

Minister Kikilias warnte unterdessen in seinem Tweet vor weiteren BrÀnden durch BlitzeinschlÀge. Die bisherigen Feuer waren unter Kontrolle gebracht worden. Die Blitze hÀtten jedoch oft in bergigen, unwegsamen Regionen zugeschlagen, was der Feuerwehr die Arbeit enorm erschwert hÀtte. 

Die Unwetter sollen in Teilen des Landes laut Meteorologen noch mindestens bis Mittwoch anhalten. Die Brandgefahr wird vom BĂŒrgerschutzministerium aktuell fĂŒr gut die HĂ€lfte des Landes als «sehr hoch» eingeschĂ€tzt. Zu den betroffenen Regionen gehören unter anderem Teile der Halbinsel Peloponnes, die Region Attika rund um Athen und die beliebten Urlaubsdestinationen Kreta und Chalkidiki. 

@ dpa.de