Polizei, Hamburg

SchĂŒsse auf Gewerbehof - zwei Tote und ein Schwerverletzter

Veröffentlicht am: 02.09.2026 um 13:12 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Bei der Hamburger Polizei gehen Notrufe ein: Auf einem Gewerbehof in der NĂ€he der Messehallen sind SchĂŒsse gefallen. Zwei MĂ€nner sterben, es gibt einen Schwerverletzten. Was die Polizei bisher weiß.

  • Der Einsatzort wurde weitrĂ€umig abgesperrt. - Bild: Bodo Marks/dpa
    Der Einsatzort wurde weitrÀumig abgesperrt. - Bild: Bodo Marks/dpa
  • Zeugen hatten die Polizei wegen SchussgerĂ€uschen auf einem FabrikgelĂ€nde gerufen.  - Bild: Sebastian Peters/News5/dpa
    Zeugen hatten die Polizei wegen SchussgerÀuschen auf einem FabrikgelÀnde gerufen. - Bild: Sebastian Peters/News5/dpa
  • Die Ermittler suchen nach Spuren. - Bild: Bodo Marks/dpa
    Die Ermittler suchen nach Spuren. - Bild: Bodo Marks/dpa
  • Zwei Menschen starben bei der Tat. - Bild: Bodo Marks/dpa
    Zwei Menschen starben bei der Tat. - Bild: Bodo Marks/dpa
Der Einsatzort wurde weitrÀumig abgesperrt. - Bild: Bodo Marks/dpa Zeugen hatten die Polizei wegen SchussgerÀuschen auf einem FabrikgelÀnde gerufen.  - Bild: Sebastian Peters/News5/dpa Die Ermittler suchen nach Spuren. - Bild: Bodo Marks/dpa Zwei Menschen starben bei der Tat. - Bild: Bodo Marks/dpa

Nach SchĂŒssen auf einem Gewerbehof in der NĂ€he der Hamburger Messehallen sind zwei MĂ€nner gestorben. Ein weiteres Opfer wurde schwer verletzt. Zeugen hatten am spĂ€ten Dienstagabend im Stadtteil St. Pauli SchussgerĂ€usche gehört und den Notruf gewĂ€hlt, wie die Polizei mitteilte. 

Die Ermittler gehen davon aus, dass TÀter und Opfer sich kannten. NÀhere Angaben zum möglichen Hintergrund der Tat wurden aber zunÀchst nicht bekannt.

Mehrere Polizeistreifen waren zum Einsatzort in der Lagerstraße nahe der S-Bahn-Station Sternschanze geeilt. Dort fanden die EinsatzkrĂ€fte einen leblosen 47-JĂ€hrigen mit einer mutmaßlichen Schussverletzung. Reanimationsmaßnahmen konnten ihn nicht retten. 

Bei der Durchsuchung eines GebÀudes entdeckte die Polizei dann einen weiteren tödlich verletzten Mann. Seine IdentitÀt war am Mittwochmittag noch nicht geklÀrt. Eine Fahndung mit mehr als zwei Dutzend Funkstreifenwagenbesatzungen wurde eingeleitet. Auch eine Drohne war laut Polizei im Einsatz.

Ein Mann schwer verletzt

Ein 48-jÀhriger Mann wurde zudem schwer verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Er hatte sich nach bisherigen Erkenntnissen noch vor dem Eintreffen der Polizei selbststÀndig auf den Weg in ein Krankenhaus gemacht.

Die Ermittler suchen nun Zeugen des Vorfalls. Inzwischen ĂŒbernahmen das Landeskriminalamt fĂŒr Organisierte KriminalitĂ€t sowie die Mordkommission in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen.

Zusammenhang zu Tat mit Handgranate?

Erst Ende Juni hatten Unbekannte in der Lagerstraße in Hamburg eine Handgranate auf ein BetriebsgelĂ€nde geworfen, die dort laut Polizei detonierte. Das GebĂ€ude und mehrere Autos wurden beschĂ€digt. Ein Polizeisprecher erklĂ€rte, mögliche ZusammenhĂ€nge wĂŒrden natĂŒrlich geprĂŒft.

Kritik von der AfD

Der Hamburger AfD-Fraktionschef Dirk Nockemann erklÀrte zu dem Vorfall: «Zwei Menschen werden mitten in Hamburg erschossen, und wieder bleibt die Frage: Wie sicher ist unsere Stadt eigentlich noch?» Sein Vorwurf: «SPD-Innensenator Grote redet die Sicherheitslage seit Jahren schön.»

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