IdentitÀt, Toten

IdentitĂ€t der Toten bei Flugzeugabsturz in Österreich klar

06.07.2025 - 09:44:52

Bei einem Rundflug sind vier Deutsche gestorben. Sie wollten wohl zu den Krimmler WasserfĂ€llen. Sie sind bei MĂŒnchen gestartet. Jetzt steht ihre IdentitĂ€t fest. Die UnglĂŒcksursache ist noch unklar.

  • Bei einem Flugzeugabsturz in Österreich sind laut Polizei vier Menschen ums Leben gekommen. (Archivbild) - Foto: Matthias Röder/dpa

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  • Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr steht in der NĂ€he der Absturzstelle eines Kleinflugzeugs im Gemeindegebiet von Krimml.  - Foto: -/News5/dpa

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Bei einem Flugzeugabsturz in Österreich sind laut Polizei vier Menschen ums Leben gekommen. (Archivbild) - Foto: Matthias Röder/dpaEin Einsatzfahrzeug der Feuerwehr steht in der NĂ€he der Absturzstelle eines Kleinflugzeugs im Gemeindegebiet von Krimml.  - Foto: -/News5/dpa

Einen Tag nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in Österreich steht die IdentitĂ€t der vier Opfer fest. Laut Polizei starben ein 70-jĂ€hriger Mann aus dem oberbayerischen Landkreis Ebersberg sowie sein 33-jĂ€hriger Sohn und dessen gleichaltrige Freundin, die beide in Regensburg lebten. Außerdem wurde bei dem Absturz der 59 Jahre alte Pilot aus dem oberbayerischen Markt Schwaben getötet.

Das einmotorige Leichtflugzeug war am Samstag in Oberschleißheim bei MĂŒnchen zu einem Rundflug ĂŒber die Alpen gestartet. Es stĂŒrzte aus noch unbekannter Ursache in der NĂ€he der Krimmler WasserfĂ€lle, die offenbar ein Ziel des Rundflugs waren, in unwegsames GelĂ€nde und fing Feuer. Die WasserfĂ€lle haben eine Fallhöhe von 380 Metern und gelten als besonders beeindruckendes Naturschauspiel.

Feuerwehr mit 70 KrÀften im Einsatz

Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit mehr als 70 EinsatzkrĂ€ften am UnglĂŒcksort. Neben dem Löschen des Wracks und des umgebenden Gehölzes sei es auch darum gegangen, eine etwaige Sprengladung an Bord vor der Bergung der Opfer zu entschĂ€rfen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Leichte Flugzeuge sind meist mit einem Rettungspaket ausgestattet.

Eine Rakete wird im Notfall samt einem Fallschirm durch eine Sollbruchstelle des Dachs der Maschine in den Himmel geschossen. Nach Öffnen des Fallschirms kann das Flugzeug sanft zu Boden sinken. Es deute aktuell nichts darauf hin, dass das System aktiviert wurde, sagte eine Polizeisprecherin.

Das Flugzeugwrack wurde laut Polizei nahezu vollstĂ€ndig durch den Brand zerstört. Die Staatsanwaltschaft Salzburg habe die Obduktion aller VerunglĂŒckten, die Sicherstellung des Wracks sowie die Zuziehung eines SachverstĂ€ndigen angeordnet, hieß es.

@ dpa.de