13 Schwerverletzte bei Busunfall in Regensburg
08.10.2024 - 05:02:08Nach dem schweren Busunfall mit etwa 50 Verletzten in Regensburg schwebt keiner der Betroffenen mehr in Lebensgefahr. 13 Menschen seien bei dem ZusammenstoĂ von zwei Linienbussen am Montagabend schwer verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Sie wurden in KrankenhĂ€user gebracht.Â
Es sei keiner mehr in Lebensgefahr, sagte der Sprecher am Morgen. ZunĂ€chst hatte es geheiĂen, dass fĂŒnf Insassen der Fahrzeuge lebensgefĂ€hrlich verletzt seien. Unter ihnen war einer Polizeisprecherin zufolge auch der Fahrer des hinteren Busses. Er habe aus der Fahrerkabine befreit werden mĂŒssen.
Zur Unfallursache Ă€uĂerte sich die Polizei zunĂ€chst nicht. Den Angaben nach waren die beiden Busse gegen 17.15 Uhr hintereinander in sĂŒdlicher Fahrtrichtung auf der NibelungenbrĂŒcke ĂŒber die Donau unterwegs, als es zu dem Auffahrunfall kam. Bei den Ermittlungen stĂŒnden nun Zeugenbefragungen an, sagte der Polizeisprecher. Die Ermittler versuchten, den Unfallhergang auch mithilfe eines SachverstĂ€ndigen zu klĂ€ren.
Viele Feuerwehrleute und Rettungshelfer im Einsatz
Mehr 300 EinsatzkrÀfte - darunter der Polizeisprecherin zufolge etwa 30 Polizeibeamte, rund 110 FeuerwehrkrÀfte und etwa 170 Rettungshelfer sowie ein Rettungshubschrauber - waren bei dem Unfall vor Ort.
Die NibelungenbrĂŒcke wurde zunĂ€chst in beiden Fahrtrichtungen gesperrt, daraufhin sei es zu Verkehrsstörungen im Regensburger Stadtgebiet gekommen. Am spĂ€ten Abend wurde die Fahrbahn in nördliche Fahrtrichtung wieder freigegeben, die gegenĂŒberliegende Spur blieb vorerst wegen AufrĂ€umarbeiten gesperrt. Beide Busse erlitten bei dem Unfall einen Totalschaden.
Auch in Dresden Linienbus verunglĂŒckt
Auch in Dresden verunglĂŒckte am Montag ein Linienbus. Dabei wurden nach Angaben der Feuerwehr 30 Menschen verletzt, zwei davon schwer. Der Bus kam auf einer vielbefahrenen StraĂe aus bisher ungeklĂ€rter Ursache auf die Gegenspur ab. Dort prallte er gegen einen Baum, der umstĂŒrzte, ĂŒberrollte diesen, wurde angehoben und landete auf einem am StraĂenrand geparkten Kleintransporter, wie ein Feuerwehrsprecher berichtete.





