Schwerverletzte, Busunfall

13 Schwerverletzte bei Busunfall in Regensburg

08.10.2024 - 05:02:08

Bei einem Zusammenstoß von zwei Linienbussen in Regensburg werden viele Menschen verletzt - fĂŒnf schwebten zunĂ€chst in Lebensgefahr. SpĂ€ter gibt die Polizei Entwarnung.

  • Zur Unfallursache machte die Polizei zunĂ€chst keine Angaben. - Foto: vifogra/dpa

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  • Mehr als 300 EinsatzkrĂ€fte waren vor Ort. - Foto: Sebastian Pieknik/NEWS5/dpa

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Zur Unfallursache machte die Polizei zunÀchst keine Angaben. - Foto: vifogra/dpaMehr als 300 EinsatzkrÀfte waren vor Ort. - Foto: Sebastian Pieknik/NEWS5/dpa

Nach dem schweren Busunfall mit etwa 50 Verletzten in Regensburg schwebt keiner der Betroffenen mehr in Lebensgefahr. 13 Menschen seien bei dem Zusammenstoß von zwei Linienbussen am Montagabend schwer verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Sie wurden in KrankenhĂ€user gebracht. 

Es sei keiner mehr in Lebensgefahr, sagte der Sprecher am Morgen. ZunĂ€chst hatte es geheißen, dass fĂŒnf Insassen der Fahrzeuge lebensgefĂ€hrlich verletzt seien. Unter ihnen war einer Polizeisprecherin zufolge auch der Fahrer des hinteren Busses. Er habe aus der Fahrerkabine befreit werden mĂŒssen.

Zur Unfallursache Ă€ußerte sich die Polizei zunĂ€chst nicht. Den Angaben nach waren die beiden Busse gegen 17.15 Uhr hintereinander in sĂŒdlicher Fahrtrichtung auf der NibelungenbrĂŒcke ĂŒber die Donau unterwegs, als es zu dem Auffahrunfall kam. Bei den Ermittlungen stĂŒnden nun Zeugenbefragungen an, sagte der Polizeisprecher. Die Ermittler versuchten, den Unfallhergang auch mithilfe eines SachverstĂ€ndigen zu klĂ€ren.

Viele Feuerwehrleute und Rettungshelfer im Einsatz

Mehr 300 EinsatzkrÀfte - darunter der Polizeisprecherin zufolge etwa 30 Polizeibeamte, rund 110 FeuerwehrkrÀfte und etwa 170 Rettungshelfer sowie ein Rettungshubschrauber - waren bei dem Unfall vor Ort.

Die NibelungenbrĂŒcke wurde zunĂ€chst in beiden Fahrtrichtungen gesperrt, daraufhin sei es zu Verkehrsstörungen im Regensburger Stadtgebiet gekommen. Am spĂ€ten Abend wurde die Fahrbahn in nördliche Fahrtrichtung wieder freigegeben, die gegenĂŒberliegende Spur blieb vorerst wegen AufrĂ€umarbeiten gesperrt. Beide Busse erlitten bei dem Unfall einen Totalschaden.

Auch in Dresden Linienbus verunglĂŒckt

Auch in Dresden verunglĂŒckte am Montag ein Linienbus. Dabei wurden nach Angaben der Feuerwehr 30 Menschen verletzt, zwei davon schwer. Der Bus kam auf einer vielbefahrenen Straße aus bisher ungeklĂ€rter Ursache auf die Gegenspur ab. Dort prallte er gegen einen Baum, der umstĂŒrzte, ĂŒberrollte diesen, wurde angehoben und landete auf einem am Straßenrand geparkten Kleintransporter, wie ein Feuerwehrsprecher berichtete.

@ dpa.de